Grundsteuer in Würzburg 2026
· Geprüft von Marcel Schlüter
Die Nebenkosten in Würzburg bewegen sich trotz der attraktiven Lage im moderaten Bereich. Das milde Klima der Region reduziert den Heizbedarf spürbar, was die Heizkosten dämpft. Die zentrale Fernwärmeversorgung durch die WVV sorgt für stabile und oft günstigere Heizkosten als dezentrale Systeme. Wasser- und Müllgebühren liegen im bayerischen Durchschnitt. Insgesamt profitieren Mieter von der effizienten Infrastruktur und den klimatischen Vorteilen der Weinregion.
Durchschnittliche Grundsteuer in Würzburg (Bayern): 0,19 €/m² pro Monat. Für eine 80-m²-Wohnung sind das rund 182 € pro Jahr.
Grundsteuer pro m²
0,19 €
pro Monat
70 m² Wohnung
160 €
pro Jahr
80 m² Wohnung
182 €
pro Jahr
100 m² Wohnung
228 €
pro Jahr
Werte sind Richtwerte basierend auf dem DMB-Betriebskostenspiegel 2024 und regionalen Anpassungen.
Wie hoch sind Grundsteuer in Würzburg?
Die Grundsteuer ist eine kommunale Abgabe auf Grundbesitz und wird vom Vermieter auf die Mieter umgelegt. Sie richtet sich nach dem Einheitswert des Grundstücks und dem Hebesatz der jeweiligen Gemeinde. Seit der Grundsteuerreform 2025 wurden viele Bescheide neu berechnet.
In Würzburg liegen die durchschnittlichen Grundsteuer bei 0,19 €/m² pro Monat. Der typische Bereich für deutsche Städte reicht von 0,18 €/m² (energieeffiziente Neubauten, niedrige kommunale Gebühren) bis 0,45 €/m² (Altbauten, hohe Gebührensätze, ungünstige Versorgerstrukturen).
Städte mit hohem Hebesatz (Witten, Mülheim an der Ruhr, Offenbach) haben deutlich höhere Grundsteuern als Gemeinden mit niedrigen Hebesätzen. Die Reform 2025 hat für Eigenheime und Mehrfamilienhäuser teils erhebliche Veränderungen gebracht.
Der Würzburger Wohnungsmarkt ist durch die hohe Nachfrage von Studierenden und Pendlern geprägt. Mit einer Kaltmiete von durchschnittlich 10,40 Euro pro Quadratmeter liegt die Stadt im oberen Mittelfeld bayerischer Städte. Die Warmmiete beträgt im Schnitt 13,31 Euro, wobei die Mietspanne zwischen 7,80 und 13,52 Euro variiert. Besonders in Innenstadtnähe und universitätsnahen Vierteln ist der Wohnraum knapp. Neubauwohnungen erreichen oft die obere Preisspanne, während Altbauten in Randlagen günstiger zu haben sind. Der angespannte Markt führt dazu, dass freie Wohnungen schnell vergeben werden.
Schnellrechnung für Würzburg:
- • 50 m² Wohnung: 114 € pro Jahr
- • 70 m² Wohnung: 160 € pro Jahr
- • 80 m² Wohnung: 182 € pro Jahr
- • 100 m² Wohnung: 228 € pro Jahr
- • 120 m² Wohnung: 274 € pro Jahr
Grundsteuer: Würzburg im Vergleich zu Bayern
Würzburg
0,19 €/m²
pro Monat
Ø Bayern
0,20 €/m²
pro Monat
Abweichung
5 %
unter Bayern
Grundsteuer: Würzburg im Städte-Vergleich
Vergleich mit ähnlichen Städten (gleiches Bundesland: 5, andere Bundesländer: 3, Top-Großstädte: 2).
| Stadt | Bundesland | Grundsteuer pro m² | 80 m²/Jahr |
|---|---|---|---|
| Würzburg | Bayern | 0,19 € | 182 € |
| München | Bayern | 0,21 € | 202 € |
| Nürnberg | Bayern | 0,20 € | 192 € |
| Augsburg | Bayern | 0,21 € | 202 € |
| Regensburg | Bayern | 0,20 € | 192 € |
| Fürth | Bayern | 0,21 € | 202 € |
| Karlsruhe | Baden-Württemberg | 0,19 € | 182 € |
| Mannheim | Baden-Württemberg | 0,19 € | 182 € |
| Freiburg im Breisgau | Baden-Württemberg | 0,19 € | 182 € |
| Berlin | Berlin | 0,24 € | 230 € |
| Hamburg | Hamburg | 0,23 € | 221 € |
Sind Grundsteuer in Würzburg umlagefähig?
Die Grundsteuer ist nach § 2 Nr. 1 BetrKV umlagefähig. Sie wird in der Regel nach Wohnfläche auf die Mieter verteilt. Eine Umlage auf andere Mietparteien (z. B. Gewerbeflächen im selben Gebäude) ist gesondert zu berücksichtigen.
Verteilerschlüssel: Verteilung nach Wohnfläche (Standard nach BetrKV). Alternativ nach Wohneinheiten — selten.
BetrKV-Nummer: § 2 Nr. 1
Grundsteuer senken — 4 konkrete Tipps
- ✓Grundsteuerbescheid prüfen lassen — viele Bescheide nach der Reform 2025 enthalten Fehler.
- ✓Bei Modernisierungen den neuen Einheitswert prüfen — er kann sinken oder steigen.
- ✓Sammelhebesatz der Gemeinde mit Nachbarkommunen vergleichen — bei Umzug relevant.
- ✓Klage bei offensichtlichen Bescheidfehlern — die Frist beträgt einen Monat nach Bekanntgabe.
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Häufige Fragen zu Grundsteuer in Würzburg
Wie hoch sind die Grundsteuer in Würzburg?
Die durchschnittlichen Grundsteuer in Würzburg betragen rund 0,19 €/m² pro Monat. Für eine 80-m²-Wohnung sind das etwa 182 € pro Jahr. Der typische Bereich liegt zwischen 0,18 und 0,45 €/m² — abhängig von Baujahr, Energieeffizienz und Lage.
Sind die Grundsteuer in Würzburg umlagefähig?
Die Grundsteuer ist nach § 2 Nr. 1 BetrKV umlagefähig. Sie wird in der Regel nach Wohnfläche auf die Mieter verteilt. Eine Umlage auf andere Mietparteien (z. B. Gewerbeflächen im selben Gebäude) ist gesondert zu berücksichtigen.
Wie hoch sind die Grundsteuer im Bundesland Bayern?
Im Bundesland Bayern liegen die durchschnittlichen Grundsteuer bei 0,20 €/m². Würzburg liegt 5 % unter dem Landesdurchschnitt.
Lohnt sich eine Wohnung mit Fernwärme in Würzburg?
Ja, Fernwärme ist in Würzburg oft eine gute Wahl. Die WVV betreibt ein gut ausgebautes Fernwärmenetz, besonders in der Innenstadt und den angrenzenden Vierteln. Fernwärme hat den Vorteil, dass du keine eigene Heizungsanlage warten musst und keine Schornsteinfegerkosten anfallen. Die Preise sind meist stabiler als bei Gas oder Öl, da die WVV auf Kraft-Wärme-Kopplung und zunehmend erneuerbare Energien setzt. Zudem entfällt der Platzbedarf für Heizkessel oder Öltanks. Bei der Wohnungssuche solltest du die Fernwärmekosten in der Nebenkostenabrechnung prüfen – sie liegen oft unter denen dezentraler Gasheizungen, besonders in gut gedämmten Gebäuden.
Wie kann ich die Grundsteuer in Würzburg senken?
Tipps zur Senkung der Grundsteuer: Nutze die Fernwärme der WVV, wo verfügbar – sie ist oft günstiger als Gas oder Öl Stoßlüften statt Dauerkippen spart Heizkosten, besonders in den milden Übergangsmonaten Eine vollständige Prüfung der Nebenkostenabrechnung deckt häufig Fehler auf — der Mieterbund schätzt rund 50 % aller Abrechnungen als fehlerhaft ein.
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Bundesdurchschnitt aller Nebenkosten 2024: 2,67 €/m² (DMB). Werte für Würzburg basieren auf DMB- und regionalen Daten.
Über den Autor
Marcel Schlüter
Gründer Nebenkostenrechner, Betriebskosten-Experte mit über 10 Jahren Erfahrung in BetrKV-konformer Abrechnung.
Mehr über Marcel →Datenquellen
- • DMB Betriebskostenspiegel 2024 — Deutscher Mieterbund, bundesweite Erhebung
- • Statistisches Bundesamt (Destatis) — Wohnnebenkosten-Statistik
- • Eigene Betriebskostenspiegel-Auswertung auf Basis von BetrKV § 2
Methodik
Der angezeigte Wert (0,19 €/m²) wird aus dem DMB-Bundesdurchschnitt für Grundsteuer (0.07 Anteil am Gesamtnebenkostenwert) berechnet und mit dem Bundesland-Faktor für Bayern sowie der lokalen Mietpreisstruktur von Würzburg gewichtet (60 % Stadt, 40 % Bundesland). Anschließend wird der Wert auf den realistischen Bereich von 0,18 bis 0,45 €/m² begrenzt. Es handelt sich um einen Richtwert — die tatsächlichen Kosten in der konkreten Wohnung können abweichen.
Hinweis: Diese Seite ersetzt keine Rechtsberatung. Bei konkreten Streitfällen empfehlen wir die Beratung durch einen Mieterverein oder Fachanwalt.
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