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Mit dem kostenlosen Kaufnebenkostenrechner berechnen Sie Grunderwerbsteuer, Notarkosten, Grundbuchkosten und Maklergebühren für Ihren Immobilienkauf. Alle 16 Bundesländer mit aktuellen Steuersätzen — Niedersachsen 5 %, Hessen 6 %, NRW 6,5 %, Bayern 3,5 %.
Kaufnebenkosten
42.245 €
12.1% vom Kaufpreis
Gesamtkosten
392.245 €
Kaufpreis + Nebenkosten
Notar- und Grundbuchkosten sind Richtwerte (ca. 1.5% + 0.5%). Die tatsächlichen Kosten richten sich nach dem GNotKG und können je nach Vertragsgestaltung abweichen. Grunderwerbsteuersatz: Nordrhein-Westfalen = 6.5%.
Wählen Sie Ihr Bundesland — die Grunderwerbsteuer variiert zwischen 3,5% (Bayern) und 6,5% (NRW, Brandenburg, Saarland, Schleswig-Holstein).
Die Grunderwerbsteuer ist der größte Posten bei den Kaufnebenkosten. Sie variiert je nach Bundesland zwischen 3,5% und 6,5% — ein Unterschied von bis zu 12.000 € bei einem Kaufpreis von 400.000 €.
| Bundesland | GrESt-Satz | bei 300.000 € | bei 500.000 € |
|---|---|---|---|
| Bayern | 3.5% | 27.210 € | 45.350 € |
| Baden-Württemberg | 5.0% | 31.710 € | 52.850 € |
| Bremen | 5.0% | 31.710 € | 52.850 € |
| Niedersachsen | 5.0% | 31.710 € | 52.850 € |
| Rheinland-Pfalz | 5.0% | 31.710 € | 52.850 € |
| Sachsen-Anhalt | 5.0% | 31.710 € | 52.850 € |
| Thüringen | 5.0% | 31.710 € | 52.850 € |
| Hamburg | 5.5% | 33.210 € | 55.350 € |
| Sachsen | 5.5% | 33.210 € | 55.350 € |
| Berlin | 6.0% | 34.710 € | 57.850 € |
| Hessen | 6.0% | 34.710 € | 57.850 € |
| Mecklenburg-Vorpommern | 6.0% | 34.710 € | 57.850 € |
| Brandenburg | 6.5% | 36.210 € | 60.350 € |
| Nordrhein-Westfalen | 6.5% | 36.210 € | 60.350 € |
| Saarland | 6.5% | 36.210 € | 60.350 € |
| Schleswig-Holstein | 6.5% | 36.210 € | 60.350 € |
* Gesamtnebenkosten inkl. Grunderwerbsteuer + Notar (ca. 1.5%, GNotKG degressiv) + Grundbuch (ca. 0.5%) + Makler (max. 3,57 % Käuferanteil inkl. USt, § 656c BGB — tatsächlich verhandelbar).
Kaufnebenkosten Hessen und Kaufnebenkosten RLP (Rheinland-Pfalz) liegen 2026 mit knapp 11–12 % des Kaufpreises im oberen Drittel — Hessen wegen 6 % Grunderwerbsteuer, RLP wegen 5 %. Beispielrechnung für eine Eigentumswohnung in Wiesbaden oder Mainz:
| Posten | Hessen (6,0 %) | RLP (5,0 %) |
|---|---|---|
| Kaufpreis Beispiel | 350.000 € | 350.000 € |
| Grunderwerbsteuer | 21.000 € | 17.500 € |
| Notar (1,5 %, GNotKG) | 5.250 € | 5.250 € |
| Grundbuch (0,5 %) | 1.750 € | 1.750 € |
| Makler (3,57 % Käuferanteil § 656c BGB) | 12.495 € | 12.495 € |
| GESAMT Kaufnebenkosten | 40.495 € (11,6 %) | 36.995 € (10,6 %) |
Wer in Hessen kauft, zahlt bei diesem Beispiel 3.500 € mehr Grunderwerbsteuer als in RLP. Insgesamt machen die Kaufnebenkosten Hessen rund 11,6 % des Kaufpreises aus — die Kaufnebenkosten RLP rund 10,6 %. Wer ohne Makler kauft (z. B. Privat-Vertrag), spart in beiden Bundesländern weitere 12.500 € → Gesamtnebenkosten dann 8,0 % (Hessen) bzw. 7,0 % (RLP).
Tipp: Die Grunderwerbsteuer fällt auch auf die Maklerprovision an, wenn diese im Kaufpreis enthalten ist. Bei separater Rechnung sparen Sie diese Doppel-Belastung. Mehr im Ratgeber Grunderwerbsteuer 2026 oder direkt im Hessen-Detail bzw. RLP-Detail.
Beim Kauf einer Immobilie — ob Haus, Eigentumswohnung oder Grundstück — fallen neben dem eigentlichen Kaufpreis erhebliche Nebenkosten an. Diese Kaufnebenkosten betragen je nach Bundesland und Maklereinbindung zwischen 7% und 12,5% des Kaufpreises und müssen in der Regel aus Eigenkapital finanziert werden.
1. Grunderwerbsteuer — Die größte Position. Je nach Bundesland fallen zwischen 3,5% (Bayern) und 6,5% (NRW, Brandenburg, Saarland, Schleswig-Holstein) an. Die Steuer wird einmalig beim Immobilienerwerb fällig und vom Finanzamt erhoben.
2. Notarkosten — Richtwert ca. 1,5 % des Kaufpreises. Der Notar beurkundet den Kaufvertrag, veranlasst die Eigentumsumschreibung und kümmert sich um die Grundschuldbestellung bei einer Finanzierung. Die Gebühren sind im Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG) geregelt. Wichtig: Das GNotKG arbeitet mit einer degressiven Gebührentabelle — bei Hochpreisobjekten (ab ca. 1 Mio. €) liegt der effektive Notarkostensatz oft deutlich unter 1,5 %.
3. Grundbuchkosten — Richtwert ca. 0,5 % des Kaufpreises. Das Grundbuchamt berechnet Gebühren für die Eintragung des neuen Eigentümers und ggf. einer Grundschuld. Auch hier gilt das GNotKG mit degressiver Skala — bei Hochpreisobjekten anteilig günstiger.
4. Maklerkosten — Seit dem 23.12.2020 gilt § 656c BGB: Käufer und Verkäufer müssen die Maklerprovision mindestens hälftig teilen, wenn der Makler beide Seiten beauftragt hat. Der Käuferanteil beträgt typischerweise max. 3,57 % inkl. USt(= halber Anteil bei hälftiger Teilung). Die Gesamtprovision ist frei verhandelbar — gerade in Käufermärkten lassen sich oft 1-2 Prozentpunkte herausverhandeln. Ohne Makler entfällt dieser Posten — das spart bei 400.000 € Kaufpreis rund 14.280 €.
Die meisten Banken erwarten, dass Käufer die Kaufnebenkosten aus Eigenkapital bezahlen. Als Faustregel sollten Sie mindestens die Nebenkosten plus 10–20% des Kaufpreises als Eigenkapital einplanen. Einige Banken bieten eine 110%-Finanzierung an, verlangen dafür aber einen höheren Zinssatz.
Planen Sie Ihren Immobilienkauf sorgfältig und berechnen Sie die Kaufnebenkosten vorab. Nutzen Sie auch unseren Nebenkostenrechner für Mietwohnungen, um die laufenden Betriebskosten einer Immobilie zu kalkulieren.
Je nach Bundesland und Makler betragen die Kaufnebenkosten zwischen 7% und 12,5% des Kaufpreises. Ohne Makler liegen sie bei 5–8,5%. In Bayern (3,5% GrESt) sind sie am niedrigsten, in NRW, Brandenburg, Saarland und Schleswig-Holstein (6,5% GrESt) am höchsten.
Bayern hat mit 3,5% den niedrigsten Satz. Bei einem Kaufpreis von 400.000 € zahlen Sie in Bayern 14.000 € Grunderwerbsteuer — in NRW wären es 26.000 €.
Privatnutzer können die Kaufnebenkosten nicht steuerlich absetzen. Bei Vermietung können Grunderwerbsteuer, Notar- und Grundbuchkosten als Anschaffungsnebenkosten über die Abschreibung (AfA) geltend gemacht werden.
Die Notarkosten betragen ca. 1,5% des Kaufpreises und sind im GNotKG geregelt. Bei einem Kaufpreis von 350.000 € sind das ca. 5.250 €. Darin enthalten sind Kaufvertrag, Eigentumsumschreibung und ggf. Grundschuldbestellung.
Die meisten Banken erwarten Eigenkapital für die Nebenkosten. Eine 110%-Finanzierung ist möglich, aber teurer (höherer Zinssatz). Als Faustregel: Mindestens die Kaufnebenkosten + 10–20% des Kaufpreises als Eigenkapital einplanen.
Seit dem 23.12.2020 gilt § 656c BGB: Käufer und Verkäufer teilen sich die Maklerprovision mindestens hälftig, wenn beide Seiten den Makler beauftragt haben. Der Käuferanteil beträgt max. 3,57 % inkl. USt (halber Anteil). Die Gesamtprovision ist verhandelbar — gerade in Käufermärkten lassen sich oft 1-2 Prozentpunkte einsparen. Ohne Makler spart man beim Kauf einer 400.000 €-Immobilie ca. 14.280 €.
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