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Berechnen Sie Grunderwerbsteuer, Notarkosten, Grundbuchkosten und Maklergebühren für Ihren Immobilienkauf. Alle Bundesländer mit aktuellen Steuersätzen.
Kaufnebenkosten
42.245 €
12.1% vom Kaufpreis
Gesamtkosten
392.245 €
Kaufpreis + Nebenkosten
Notar- und Grundbuchkosten sind Richtwerte (ca. 1.5% + 0.5%). Die tatsächlichen Kosten richten sich nach dem GNotKG und können je nach Vertragsgestaltung abweichen. Grunderwerbsteuersatz: Nordrhein-Westfalen = 6.5%.
Die Grunderwerbsteuer ist der größte Posten bei den Kaufnebenkosten. Sie variiert je nach Bundesland zwischen 3,5% und 6,5% — ein Unterschied von bis zu 12.000 € bei einem Kaufpreis von 400.000 €.
| Bundesland | GrESt-Satz | bei 300.000 € | bei 500.000 € |
|---|---|---|---|
| Bayern | 3.5% | 27.210 € | 45.350 € |
| Baden-Württemberg | 5.0% | 31.710 € | 52.850 € |
| Bremen | 5.0% | 31.710 € | 52.850 € |
| Niedersachsen | 5.0% | 31.710 € | 52.850 € |
| Rheinland-Pfalz | 5.0% | 31.710 € | 52.850 € |
| Sachsen-Anhalt | 5.0% | 31.710 € | 52.850 € |
| Thüringen | 5.0% | 31.710 € | 52.850 € |
| Hamburg | 5.5% | 33.210 € | 55.350 € |
| Sachsen | 5.5% | 33.210 € | 55.350 € |
| Berlin | 6.0% | 34.710 € | 57.850 € |
| Hessen | 6.0% | 34.710 € | 57.850 € |
| Mecklenburg-Vorpommern | 6.0% | 34.710 € | 57.850 € |
| Brandenburg | 6.5% | 36.210 € | 60.350 € |
| Nordrhein-Westfalen | 6.5% | 36.210 € | 60.350 € |
| Saarland | 6.5% | 36.210 € | 60.350 € |
| Schleswig-Holstein | 6.5% | 36.210 € | 60.350 € |
* Gesamtnebenkosten inkl. Grunderwerbsteuer + Notar (1.5%) + Grundbuch (0.5%) + Makler (3,57% Käuferanteil).
Beim Kauf einer Immobilie — ob Haus, Eigentumswohnung oder Grundstück — fallen neben dem eigentlichen Kaufpreis erhebliche Nebenkosten an. Diese Kaufnebenkosten betragen je nach Bundesland und Maklereinbindung zwischen 7% und 12,5% des Kaufpreises und müssen in der Regel aus Eigenkapital finanziert werden.
1. Grunderwerbsteuer — Die größte Position. Je nach Bundesland fallen zwischen 3,5% (Bayern) und 6,5% (NRW, Brandenburg, Saarland, Schleswig-Holstein) an. Die Steuer wird einmalig beim Immobilienerwerb fällig und vom Finanzamt erhoben.
2. Notarkosten — Etwa 1,5% des Kaufpreises. Der Notar beurkundet den Kaufvertrag, veranlasst die Eigentumsumschreibung und kümmert sich um die Grundschuldbestellung bei einer Finanzierung. Die Gebühren sind im Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG) geregelt.
3. Grundbuchkosten — Etwa 0,5% des Kaufpreises. Das Grundbuchamt berechnet Gebühren für die Eintragung des neuen Eigentümers und ggf. einer Grundschuld.
4. Maklerkosten — Seit Dezember 2020 teilen sich Käufer und Verkäufer die Maklerprovision hälftig. Der Käuferanteil beträgt in der Regel 3,57% (inkl. MwSt). Ohne Makler entfällt dieser Posten — das spart bei 400.000 € Kaufpreis rund 14.280 €.
Die meisten Banken erwarten, dass Käufer die Kaufnebenkosten aus Eigenkapital bezahlen. Als Faustregel sollten Sie mindestens die Nebenkosten plus 10–20% des Kaufpreises als Eigenkapital einplanen. Einige Banken bieten eine 110%-Finanzierung an, verlangen dafür aber einen höheren Zinssatz.
Planen Sie Ihren Immobilienkauf sorgfältig und berechnen Sie die Kaufnebenkosten vorab. Nutzen Sie auch unseren Nebenkostenrechner für Mietwohnungen, um die laufenden Betriebskosten einer Immobilie zu kalkulieren.
Je nach Bundesland und Makler betragen die Kaufnebenkosten zwischen 7% und 12,5% des Kaufpreises. Ohne Makler liegen sie bei 5–8,5%. In Bayern (3,5% GrESt) sind sie am niedrigsten, in NRW, Brandenburg, Saarland und Schleswig-Holstein (6,5% GrESt) am höchsten.
Bayern hat mit 3,5% den niedrigsten Satz. Bei einem Kaufpreis von 400.000 € zahlen Sie in Bayern 14.000 € Grunderwerbsteuer — in NRW wären es 26.000 €.
Privatnutzer können die Kaufnebenkosten nicht steuerlich absetzen. Bei Vermietung können Grunderwerbsteuer, Notar- und Grundbuchkosten als Anschaffungsnebenkosten über die Abschreibung (AfA) geltend gemacht werden.
Die Notarkosten betragen ca. 1,5% des Kaufpreises und sind im GNotKG geregelt. Bei einem Kaufpreis von 350.000 € sind das ca. 5.250 €. Darin enthalten sind Kaufvertrag, Eigentumsumschreibung und ggf. Grundschuldbestellung.
Die meisten Banken erwarten Eigenkapital für die Nebenkosten. Eine 110%-Finanzierung ist möglich, aber teurer (höherer Zinssatz). Als Faustregel: Mindestens die Kaufnebenkosten + 10–20% des Kaufpreises als Eigenkapital einplanen.
Seit Dezember 2020 teilen sich Käufer und Verkäufer die Maklerprovision bei Wohnungen und Einfamilienhäusern hälftig. Üblich sind je 3,57% (inkl. MwSt). Ohne Makler spart man beim Kauf einer 400.000 €-Immobilie ca. 14.280 €.
Nutzen Sie unseren Nebenkostenrechner für Mietwohnungen und Häuser — mit allen 17 Kostenarten nach BetrKV.
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