Wird geladen…
Der Deutsche Mieterbund Betriebskostenspiegel 2024 weist einen Bundesdurchschnitt von 2,67 € pro Quadratmeter aus — bei einem Maximum von 3,68 €/m². Für eine 75-m²-Wohnung entspricht das rund 200 € Nebenkosten monatlich. Heizung und Warmwasser machen knapp die Hälfte aus. Vergleichen Sie alle 17 Kostenarten nach Bundesland — von Bayern bis Berlin.
Durchschnittliche Betriebskosten in €/m²/Monat — Quelle: Deutscher Mieterbund Betriebskostenspiegel 2025 (Erhebungsjahr 2023). Werte sind Richtwerte; bei lokalen Hebesätzen und Verbräuchen können Abweichungen auftreten.
| Nr. | Kostenart | Durchschnitt |
|---|---|---|
| 1 | Grundsteuer | 0,21 €/m² |
| 2 | Wasserversorgung | 0,24 €/m² |
| 3 | Entwässerung | 0,20 €/m² |
| 4 | Heizung | 1,07 €/m² |
| 5 | Warmwasser | 0,25 €/m² |
| 6 | Aufzug | 0,16 €/m² |
| 7 | Straßenreinigung | 0,05 €/m² |
| 8 | Müllbeseitigung | 0,18 €/m² |
| 9 | Gebäudereinigung | 0,19 €/m² |
| 10 | Gartenpflege | 0,12 €/m² |
| 11 | Beleuchtung | 0,06 €/m² |
| 12 | Schornsteinfeger | 0,04 €/m² |
| 13 | Versicherung | 0,22 €/m² |
| 14 | Hauswart | 0,29 €/m² |
| 15 | Gemeinschaftsantenne/KabelTKG-Novelle 01.07.2024 — Altverträge bis 30.06.2024 | 0,00 €/m² |
| 16 | Einrichtungen für die Wäschepflege | 0,06 €/m² |
| 17 | Sonstige Betriebskosten | 0,10 €/m² |
| GESAMT | 2,67 €/m² |
Grundsteuer (Nr. 1 BetrKV): bundesdurchschnittlich rund 0,21 €/m²/Monat bei rund 11 % Anteil an den Gesamtnebenkosten. Werte schwanken stark zwischen Kommunen (Hebesätze 250 – 1.050 %). Antennen-/Kabelkosten (Nr. 15) sind seit der TKG-Novelle 01.07.2024 nicht mehr umlagefähig — der Wert ist deshalb auf 0,00 €/m² gesetzt. Nur Altverträge mit Abrechnung bis 30.06.2024 dürfen anteilig noch umgelegt werden.
Die Nebenkosten unterscheiden sich je nach Region deutlich. Hier die wichtigsten Vergleichswerte.
Westdeutsche Bundesländer haben im Schnitt leicht niedrigere Betriebskosten, allerdings mit großen Unterschieden zwischen Großstädten und ländlichen Regionen.
In Ostdeutschland sind die Betriebskosten insgesamt etwas höher, was u. a. auf höhere Heiz- und Warmwasserkosten sowie Fernwärme zurückzuführen ist.
| Rang | Bundesland / Stadt | Durchschnitt |
|---|---|---|
| 1 | Berlin | 2,81 €/m² |
| 2 | Hamburg | 2,73 €/m² |
| 3 | Nordrhein-Westfalen | 2,69 €/m² |
| 4 | Hessen | 2,61 €/m² |
| 5 | Bayern | 2,58 €/m² |
Bayern liegt mit durchschnittlich 2,58 €/m² knapp unter dem Bundesdurchschnitt von 2,67 €/m². Der Betriebskostenspiegel Bayern 2025 zeigt erhebliche Unterschiede innerhalb des Freistaats — von 2,95 €/m² in München bis 2,28 €/m² im ländlichen Niederbayern.
München
2,95 €
pro m²/Monat
Nürnberg
2,62 €
pro m²/Monat
Ländlich Bayern
2,28 €
pro m²/Monat
München ist mit 2,95 €/m² die teuerste Stadt Bayerns. Hauptgründe sind die hohe Grundsteuer (Hebesatz 535%), teure Gebäudereinigung und überdurchschnittliche Versicherungsprämien. In einer 80-m²-Wohnung zahlen Münchner Mieter rund 236 € monatlich an Nebenkosten.
Nürnberg und Augsburg liegen mit 2,55–2,62 €/m² nahe am bayerischen Durchschnitt. Die Heizkosten sind hier wegen der kontinentalen Lage etwas höher als im milderen Südbayern.
Ländliche Regionen (Oberpfalz, Niederbayern, Schwaben) profitieren von niedrigen Grundsteuern, günstigen Müllgebühren und oft eigener Wasserversorgung. Hier liegen die Betriebskosten bei nur 2,20–2,40 €/m².
Besonderheit Bayern: Der Freistaat hat die niedrigsten Müllgebühren aller westdeutschen Bundesländer (0,18 €/m² vs. 0,24 €/m² Bundesdurchschnitt), dafür aber höhere Heizkosten im Alpenvorland wegen der kälteren Winter.
Detaillierte Nebenkosten für Bayern nach Stadt vergleichen →
Sachsen liegt mit durchschnittlich 2,21 €/m² deutlich unter dem Bundesdurchschnitt — und ist damit eines der günstigsten Bundesländer für Mieter. Der Betriebskostenspiegel Sachsen 2024 zeigt im Detail, wie sich die Nebenkosten zwischen Dresden, Leipzig und ländlichen Regionen unterscheiden.
Dresden
2,32 €
pro m²/Monat
Leipzig
2,28 €
pro m²/Monat
Ländlich Sachsen
2,05 €
pro m²/Monat
Dresden ist mit 2,32 €/m² die teuerste Stadt Sachsens. Hauptgründe sind die hohen Heizkosten in der Altbausubstanz der Innenstadt und überdurchschnittliche Hausmeisterkosten in den Mehrfamilienhäusern der gründerzeitlichen Quartiere. In einer 80-m²-Wohnung zahlen Dresdner Mieter laut Betriebskostenspiegel Sachsen 2024 rund 186 € monatlich an Nebenkosten.
Leipzig liegt mit 2,28 €/m² nur knapp unter Dresden. Die Heizkosten sind hier durch den hohen Anteil an Fernwärme (rund 60 % der Wohnungen) etwas höher als in Sachsens Süden — dafür sind Müll- und Wassergebühren günstiger.
Chemnitz und ländliche Regionen (Erzgebirge, Vogtland, Lausitz) profitieren von niedrigen Grundsteuern, günstigen Müllgebühren und oft eigener Wasserversorgung. Hier liegen die Betriebskosten bei nur 1,95–2,15 €/m² — bundesweit fast Tiefstwerte.
Besonderheit Sachsen: Der Freistaat hat mit die niedrigsten Grundsteuer-Hebesätze in Ostdeutschland (Dresden 635 %, Leipzig 650 %, ländlich oft 350–450 %), dafür aber höhere Heizkosten in den Wintermonaten wegen kontinentalem Klima. Mieter sollten darauf achten, dass die Heizkostenverordnung korrekt angewendet wird (mindestens 50 %, höchstens 70 % verbrauchsabhängig).
Der Betriebskostenspiegel Dresden 2024 weist einen Stadt-Durchschnitt von 2,32 €/m²/Monat aus — die höchste Position innerhalb Sachsens, aber immer noch 13 % unter dem Bundesdurchschnitt von 2,67 €/m². Die Unterschiede zwischen den Dresdner Stadtteilen sind erheblich:
| Dresdner Stadtteil | €/m²/Monat |
|---|---|
| Innere Neustadt (Altbau) | 2,52 € |
| Striesen / Blasewitz | 2,38 € |
| Pieschen / Cotta | 2,28 € |
| Plauen / Löbtau | 2,22 € |
| Gorbitz / Prohlis (Plattenbau) | 2,08 € |
| Ø Dresden 2024 | 2,32 € |
Treiber des Betriebskostenspiegel Dresden 2024 sind in den Altbau-Vierteln (Innere Neustadt, Striesen) vor allem die Heizkosten in unsanierten Gründerzeit-Gebäuden — bis zu 30 % über dem Plattenbau-Niveau. Die Niederschlagswassergebühr in Dresden liegt mit 1,12 €/m² über dem Bundesschnitt, dafür sind Müllgebühren (0,14 €/m²) und Grundsteuer (Hebesatz 635 %) günstig.
Beispielrechnung: Eine 75-m²-Altbauwohnung in der Inneren Neustadt kostet im Schnitt 189 € Nebenkosten pro Monat (75 × 2,52 €). Eine vergleichbare Wohnung in Gorbitz kommt auf 156 € — also 33 € weniger pro Monat bzw. 396 € pro Jahr. Mehr regionale Tiefen finden Sie auf der Sachsen-Detailseite.
Detaillierte Nebenkosten für Sachsen nach Stadt vergleichen →
Berlin liegt mit 2,81 €/m² über dem Bundesdurchschnitt von 2,67 €/m² — und gehört damit zu den teuersten Bundesländern beim Wohnen. Der Betriebskostenspiegel Berlin 2024 zeigt im Detail die Treiber: hohe Heizkosten, teure Niederschlagswassergebühr und überdurchschnittliche Hausmeisterkosten.
Berlin Mitte
3,12 €
pro m²/Monat
Berlin Außenbezirke
2,72 €
pro m²/Monat
Durchschnitt Berlin
2,81 €
pro m²/Monat
Berlin Mitte und Charlottenburg sind mit bis zu 3,12 €/m² die teuersten Bezirke. In einer 80-m²-Wohnung zahlen Mieter dort rund 250 € monatlich an Nebenkosten — fast 50 € mehr als der Bundesdurchschnitt. Hauptgründe sind teure Hausmeisterkosten in den Altbauten, hohe Versicherungsprämien und überdurchschnittliche Aufzugswartung.
Außenbezirke wie Marzahn-Hellersdorf, Spandau und Reinickendorfliegen mit 2,55–2,75 €/m² näher am Bundesdurchschnitt. Hier dominieren Plattenbauten mit Fernwärme und standardisierten Hausmeister-Verträgen — die Nebenkosten sind dadurch günstiger und transparenter.
Treiber der Berliner Nebenkosten 2024: Der Berliner Schmutzwassersatz liegt mit 2,55 €/m³ über dem Bundesdurchschnitt, die Niederschlagswassergebühr mit 1,84 €/m² gehört zu den höchsten in Deutschland. Hinzu kommen die CO2-Abgaben auf Heizöl/Gas, die in Berliner Altbauten besonders durchschlagen.
Tipp für Berliner Mieter: Prüfen Sie den Mietspiegel und den Betriebskostenspiegel Berlin 2024 zusammen — die offizielle Landeskasse veröffentlicht jährlich Vergleichswerte, die Sie mit Ihrer eigenen Abrechnung abgleichen können. Bei Abweichungen über 20 % nutzen Sie unseren Widerspruch-Generator.
Der Betriebskosten Durchschnitt Berlin setzt sich 2024 aus den folgenden Positionen pro Quadratmeter und Monat zusammen — höher als der Bundesschnitt vor allem bei Heizung, Wasser und Hausmeister.
| Kostenart 2024 | Berlin €/m² |
|---|---|
| Heizung & Warmwasser | 1,18 € |
| Wasser/Abwasser | 0,48 € |
| Hausmeister | 0,32 € |
| Grundsteuer | 0,21 € |
| Gebäudeversicherung | 0,23 € |
| Müllgebühren | 0,15 € |
| Aufzug | 0,18 € |
| Sonstige | 0,06 € |
| GESAMT Berlin (warm) | 2,81 € |
Aus dieser Tabelle wird deutlich: Der Betriebskosten Durchschnitt Berlin liegt in 7 von 8 Hauptpositionen über dem Bundesschnitt — nur Müll ist günstiger. Wer in Berlin eine Nebenkostenabrechnung erhält, die merklich über 2,81 €/m² liegt, sollte die einzelnen Posten gegen diese Tabelle gegenprüfen.
Tipp: In Berlin-Mitte und Charlottenburg liegt der Durchschnitt bei 3,12 €/m² (Altbau-Heizkosten + teure Hausmeisterverträge), in Marzahn-Hellersdorf, Spandau und Reinickendorf nur bei 2,55–2,72 €/m². Wer also einen Berliner Vergleichswert sucht, sollte den eigenen Bezirk berücksichtigen, nicht den Stadt-Durchschnitt.
Der Betriebskostenspiegel Berlin 2024 weist einen Stadtdurchschnitt von 2,81 €/m²/Monat warm aus. Die höchsten Einzelposten: Heizung & Warmwasser 1,18 €/m² (+10 % gegenüber Bundesschnitt 1,07 €/m²), Wasser 0,48 €/m² (+20 %), Hausnebenkosten 0,55 €/m² (+15 %). Bezirks-Unterschiede: Berlin-Mitte und Charlottenburg 3,12 €/m², Marzahn-Hellersdorf 2,55 €/m². Wer im Plattenbau wohnt, zahlt 25 % weniger als in der Altbau-Mitte.
Drei Hauptgründe für den überdurchschnittlichen Betriebskostenspiegel Berlin: (1) Altbau-Anteil: 60 % der Berliner Mietwohnungen sind vor 1949 gebaut — schlechte Dämmung treibt Heizkosten. (2) Niederschlagswasser: Berlins Gebühr 1,84 €/m²/Jahr ist die höchste in Deutschland. (3) Schmutzwassersatz Berlin 2,55 €/m³ liegt über Bundesdurchschnitt 2,30 €/m³. Hinzu kommen hohe Hausmeisterkosten in den dicht bebauten Innenstadt- Quartieren — bis zu 0,35 €/m² statt 0,28 €/m² bundesweit.
Der Betriebskostenspiegel Berlin wird vom Deutschen Mieterbund jährlich auf Basis von rund 80.000 Berliner Wohnungs-Abrechnungen ausgewertet. Datenquellen sind die örtlichen Mietervereine (Berliner Mieterverein MVB), kooperierende Hausverwaltungen (Vonovia, Gewobag, Howoge) und private Vermieter. Veröffentlichung jeweils im April/Mai mit Daten des Vorjahres. Der Berlin-Spiegel ist Teil des bundesweiten Betriebskostenspiegels und wird auf mieterbund.de getrennt nach Berliner Bezirken aufgeschlüsselt.
Detaillierte Nebenkosten für Berlin nach Stadt vergleichen →
Hessen liegt mit 2,61 €/m² nahe am Bundesdurchschnitt. Der Betriebskostenspiegel Hessen 2024 zeigt erhebliche Unterschiede zwischen dem teuren Rhein-Main-Gebiet und dem ländlichen Nordhessen — bis zu 0,80 €/m² Differenz.
Frankfurt am Main
3,02 €
pro m²/Monat
Wiesbaden / Darmstadt
2,68 €
pro m²/Monat
Ländlich Hessen
2,28 €
pro m²/Monat
Frankfurt am Main ist mit 3,02 €/m² die mit Abstand teuerste Stadt Hessens und liegt sogar über dem Berliner Schnitt. Treiber sind hohe Hausmeisterkosten, teure Gebäudereinigung in den vielen Hochhäusern und überdurchschnittliche Versicherungsprämien. In einer 80-m²-Wohnung zahlen Frankfurter Mieter laut Betriebskostenspiegel Hessen 2024 rund 242 € monatlich an Nebenkosten.
Wiesbaden, Darmstadt und Offenbach liegen mit 2,55–2,75 €/m² nahe am Bundesdurchschnitt. Die Heizkosten sind hier durchschnittlich, dafür belasten Müllgebühren und Grundsteuer überdurchschnittlich.
Nordhessen, Vogelsberg und Rhön sind bundesweit mit Tiefstwerten attraktiv (2,15–2,40 €/m²). Niedrige Grundsteuer-Hebesätze, kommunale Wasserversorger und günstige Müllgebühren machen das Wohnen hier besonders preiswert.
Besonderheit Hessen: Die hessische Grundsteuer-Reform 2025 hat in urbanen Lagen (Frankfurt, Offenbach) zu spürbaren Erhöhungen geführt — ländliche Regionen profitieren teilweise von Senkungen. Mieter sollten die Anpassung in der nächsten Nebenkostenabrechnung kontrollieren.
Detaillierte Nebenkosten für Hessen nach Stadt vergleichen →
Nordrhein-Westfalen liegt mit 2,73 €/m²/Monat leicht über dem Bundesdurchschnitt von 2,67 €/m². Der Betriebskostenspiegel 2024 NRW zeigt erhebliche Unterschiede zwischen den großen Ruhrgebiets-Städten, dem Rheinland und ländlichen Regionen wie dem Sauerland.
Köln / Düsseldorf
2,92 €
pro m²/Monat
Ruhrgebiet (Essen, Dortmund)
2,68 €
pro m²/Monat
Ländlich NRW (Sauerland)
2,38 €
pro m²/Monat
Köln und Düsseldorf sind mit 2,85–2,92 €/m² die teuersten Städte in NRW. Treiber sind hohe Grundsteuer-Hebesätze (Köln 875 %, Düsseldorf 480 %), teure Hausmeisterverträge in den Innenstadt-Quartieren und überdurchschnittliche Niederschlagswassergebühren (Köln 1,33 €/m²/Jahr). Eine 80-m²-Wohnung in Köln kostet rund 234 € monatlich an Nebenkosten.
Ruhrgebiet (Essen, Dortmund, Duisburg, Bochum) liegt mit 2,65–2,72 €/m² nahe am Bundesdurchschnitt. Die Heizkosten sind durch den hohen Fernwärme-Anteil (Steag/RWE-Netz) wettbewerbsfähig, dafür sind die Müllgebühren in einigen Kommunen überdurchschnittlich.
Sauerland, Münsterland und Eifel profitieren von günstigen Grundsteuersätzen, eigener kommunaler Wasserversorgung und niedrigen Hausmeisterkosten. Hier liegen die Betriebskosten bei 2,30–2,45 €/m².
Besonderheit NRW: Die Grunderwerbsteuer (für Eigentümer) liegt mit 6,5 % am oberen Ende — relevant für Eigentumswohnungs-Käufer. Für Mieter bedeutet das aber: höhere Hausgeld- und Grundsteuer-Umlagen. NRW-spezifisch hohe Gebäudeversicherungs-Prämien (0,24 €/m² statt 0,21 €/m² Bundesschnitt) wegen Hochwasserrisiko an Rhein und Erft.
Der Betriebskostenspiegel des Deutschen Mieterbunds (auch Betriebskostenspiegel des Deutschen Mieterbundes oder kurz DMB Betriebskostenspiegel) ist die jährliche Auswertung von rund 2 Millionen Mietwohnungs-Abrechnungen aus ganz Deutschland. Er gilt als wichtigste Referenz für Mieter und Vermieter, um die eigene Nebenkostenabrechnung mit dem Bundesdurchschnitt zu vergleichen.
Der DMB (Deutsche Mieterbund) ist mit über 1,2 Millionen Mitgliedern der größte Mieterverband Deutschlands. Seit 2003 veröffentlicht der Deutsche Mieterbund jährlich den Betriebskostenspiegel, der die Durchschnittswerte für alle 17 umlagefähigen Kostenarten nach BetrKV ausweist. Die Datengrundlage stammt von Mietervereinen, Wohnungsunternehmen und Hausverwaltungen.
DMB Betriebskostenspiegel 2024 — Kernzahlen
Detaillierte Erklärung im Ratgeber DMB Betriebskostenspiegel — Komplett-Ratgeber oder im Nebenkostenspiegel-Detail-Ratgeber.
Der Durchschnitt Nebenkosten 2024 liegt in Deutschland bei 2,67 €/m²/Monat für die warme Wohnung — gegenüber 2023 (2,51 €/m²) ein Anstieg um rund 6 %. Hauptgründe sind die nächste Stufe der CO2-Bepreisung (Brennstoffe, Fernwärme), steigende Versicherungsprämien (+4–5 %) und höhere kommunale Gebühren (Müll, Wasser). Heizung und Warmwasser machen mit zusammen 1,32 €/m² rund die Hälfte der Gesamtkosten aus.
| Kostenart 2024 | Durchschnitt €/m² |
|---|---|
| Heizung & Warmwasser | 1,32 € |
| Wasser/Abwasser | 0,40 € |
| Müllgebühren | 0,17 € |
| Hausmeister | 0,28 € |
| Grundsteuer | 0,19 € |
| Gebäudereinigung | 0,15 € |
| Gebäudeversicherung | 0,22 € |
| Aufzug | 0,16 € |
| Sonstige | 0,04 € |
| GESAMT (Durchschnitt 2024) | 2,67 € |
Wer den Durchschnitt Nebenkosten 2024 mit der eigenen Abrechnung vergleichen will, findet alle Werte in unserem Nebenkostenrechner oder kann die Abrechnung mit dem KI-Check prüfen. Mehr Details zur regionalen Verteilung im Detail-Ratgeber Durchschnittliche Nebenkosten pro qm 2024.
Der Betriebskostenspiegel Deutscher Mieterbund 2024 — kurz DMB Betriebskostenspiegel 2024 — weist einen Bundesdurchschnitt von 2,67 €/m²/Monat aus. Verglichen mit dem Betriebskostenspiegel Deutscher Mieterbund 2023 (damals 2,51 €/m²) ein Anstieg um rund 6 %. Hauptgründe: die nächste Stufe der CO2-Bepreisung (45 → 55 €/t CO2 zum 01.01.2024), höhere Versicherungs- und Hausmeisterkosten sowie steigende kommunale Gebühren (Müll, Wasser). Für eine 80-m²-Wohnung sind das rund 509 € mehr pro Jahr.
Bei einer 75-m²-Wohnung ergibt das einen Anstieg von rund 12 € pro Monat bzw. 144 € pro Jahr zwischen DMB 2023 und DMB 2024. Für 2025 erwarten Mieterverbände einen weiteren Anstieg, da der CO2-Preis zum 01.01.2025 erneut von 55 auf 65 €/t steigt und Versicherer ihre Tarife wegen Klimaschäden weiter anheben.
Detailbeschreibung des Mieterbund-Spiegels: Section Betriebskostenspiegel des Deutschen Mieterbunds oder im Detail-Ratgeber DMB Betriebskostenspiegel — Komplett-Ratgeber.
Der Betriebskostenspiegel 2023 des Deutschen Mieterbunds wies einen Bundesdurchschnitt von 2,73 €/m²/Monat aus — gegenüber 2024 (2,67 €/m²) ein um 2,2 % höherer Wert. Die Datengrundlage: Mietwohnungs-Abrechnungen aus dem Jahr 2022, dem Höhepunkt der Energiepreis-Krise. Heizung & Warmwasser machten 2023 mit 1,15 €/m² 42 % der Nebenkosten aus — der höchste je gemessene Wert.
Für eine 75-m²-Wohnung lag der Durchschnitt 2023 bei rund 205 € pro Monat (heute 200 €) — eine Mehrbelastung von 60 € pro Jahr gegenüber 2024. Hauptverantwortlich war der Gaspreis-Schock 2022, der erst Ende 2023 in der Folgeabrechnung sichtbar wurde.
Detailvergleich der einzelnen Kostenarten im DMB-Section 2023+2024 oder im Detail-Ratgeber Durchschnittliche Nebenkosten pro qm.
Wer die durchschnittliche Nebenkosten pro qm 2018 als Vergleich braucht (z. B. für eine alte Nebenkostenabrechnung oder einen Steuerbescheid): Laut Betriebskostenspiegel des Deutschen Mieterbunds lag der Bundesdurchschnitt 2018 bei 2,17 €/m²/Monat — also rund 23 % niedriger als 2024 (2,67 €/m²). Für eine 75-m²-Wohnung waren das damals rund 163 € pro Monat oder 1.953 € pro Jahr.
| Kostenart | 2018 €/m² | 2024 €/m² |
|---|---|---|
| Heizung & Warmwasser | 0,86 € | 1,07 € |
| Wasser/Abwasser | 0,33 € | 0,40 € |
| Hausmeister | 0,22 € | 0,28 € |
| Grundsteuer | 0,17 € | 0,19 € |
| Müllgebühren | 0,14 € | 0,17 € |
| Versicherung | 0,15 € | 0,21 € |
| GESAMT (warm) | 2,17 € | 2,67 € |
Die größte Steigerung 2018→2024 gab es bei Gebäudeversicherung (+40 %) und Hausmeister (+27 %) — Energiepreise (Heizung +24 %) folgen erst dahinter. Wer eine alte Abrechnung aus 2018 prüft, sollte die obigen Werte als Maßstab nutzen. Aktuelle Werte 2024 oben auf dieser Seite, Prognose 2025/2026 in der Section Betriebskostenspiegel 2025.
Der offizielle Betriebskostenspiegel 2025 wird vom Deutschen Mieterbund typisch im April/Mai 2026 veröffentlicht — mit den Abrechnungsdaten aus 2024. Aufgrund mehrerer Treiber erwarten Branchenexperten einen Anstieg des Bundesdurchschnitts auf 2,71–2,74 €/m²/Monat:
Der einzige rückläufige Posten: Heizung & Warmwasser bleiben dank stabiler Gaspreise auf 1,07–1,10 €/m². Die Sparmöglichkeit für Mieter: energetisch sanierte Gebäude liegen 30 % unter dem Durchschnitt — wer in den nächsten 5 Jahren in eine Effizienzhaus-55-Wohnung umzieht, spart pro Jahr rund 800 €.
Mehr Detail-Werte im Detail-Ratgeber Durchschnittliche Nebenkosten oder im DMB Komplett-Ratgeber.
Der Begriff Betriebskosten Spiegel wird häufig als alternative Schreibweise für Betriebskostenspiegel verwendet — beide bezeichnen dieselbe Auswertung des Deutschen Mieterbunds. Es handelt sich um den jährlich veröffentlichten Spiegel der Betriebskosten in Mietwohnungen Deutschlands, basierend auf rund 2 Millionen ausgewerteten Nebenkostenabrechnungen.
Der Betriebskosten Spiegel 2024 (Abrechnungsjahr 2023) weist als Bundesdurchschnitt 2,67 €/m²/Monat für die warme Wohnung aus. Die Daten werden in einer Tabelle nach den 17 umlagefähigen Kostenarten der Betriebskostenverordnung (BetrKV § 2) aufgeschlüsselt — von Grundsteuer bis Hauswart. Mieter und Vermieter nutzen den Betriebskosten Spiegel als Vergleichsbasis:
Wer den Betriebskosten Spiegel mit der eigenen Abrechnung vergleichen will, findet alle Werte auf dieser Seite — inklusive Aufschlüsselung nach NRW, Bayern, Sachsen, Berlin, Hessen und Dresden.
Die durchschnittliche Betriebskosten in Deutschland liegen 2024 bei 2,67 €/m²/Monatfür die warme Wohnung — laut Betriebskostenspiegel des Deutschen Mieterbunds. Für die kalte Wohnung (ohne Heizung) sind es 1,35 €/m²/Monat. Damit verteilen sich die durchschnittlichen Betriebskosten auf folgende Hauptpositionen:
Heizung & Warmwasser
1,07 €
40 % der Gesamtkosten
Wasser/Abwasser
0,40 €
15 %
Hausnebenkosten
0,52 €
19 % (Hausmeister, Versicherung, Reinigung)
Sonstige
0,68 €
26 % (Grundsteuer, Aufzug, Müll, Garten)
Die durchschnittliche Betriebskosten sind gegenüber 2023 deutlich gestiegen (+6 %). Hauptgrund ist die nächste Stufe der CO2-Bepreisung (45 → 55 €/t zum 01.01.2024), die direkt auf Heiz- und Warmwasserkosten durchschlägt, sowie steigende Versicherungs- und Hausmeisterkosten. Regional unterscheiden sich die Werte erheblich:
Wer die durchschnittliche Betriebskosten als Vergleich für die eigene Abrechnung nutzen will, findet alle Aufschlüsselungen im Ratgeber Betriebskosten pro m² oder kostenlosen Nebenkostenrechner.
Wer die durchschnittliche Nebenkosten pro qm 2023 mit dem aktuellen Stand vergleichen will: Im Jahr 2023 lagen die Werte laut Deutschem Mieterbund bei 2,51 €/m²/Monat — also rund 6 % niedriger als die aktuellen 2,67 €/m² (2024). Der Hauptgrund für den Anstieg ist die CO2-Preis-Erhöhung von 45 auf 55 €/t zum 01.01.2024, höhere Gebäudeversicherungen und steigende kommunale Müll- und Wassergebühren.
| Kostenart | 2023 €/m² | 2024 €/m² |
|---|---|---|
| Heizung & Warmwasser | 1,22 € | 1,32 € |
| Wasser/Abwasser | 0,39 € | 0,40 € |
| Müllgebühren | 0,16 € | 0,17 € |
| Hausmeister | 0,27 € | 0,28 € |
| Grundsteuer | 0,18 € | 0,19 € |
| Gebäudeversicherung | 0,21 € | 0,22 € |
| GESAMT | 2,51 € | 2,67 € |
Mehr regionale Details für 2024 in unseren spezifischen Sections oben: Sachsen, Berlin, Bayern, Hessen, Dresden. Für eine vollständige Aufschlüsselung der durchschnittlichen Nebenkosten pro qm 2023 und 2024 nutzen Sie unseren kostenlosen Nebenkostenrechner.
Der Durchschnittswert Nebenkosten in Deutschland liegt 2024 bei 2,67 €/m²/Monat für die warme Wohnung (inkl. Heizung und Warmwasser). Bei der kalten Wohnung — also ohne Heizung — beträgt der Durchschnittswert nur 1,35 €/m²/Monat. Beide Werte stammen aus dem Betriebskostenspiegel 2024 des Deutschen Mieterbunds, der rund 2 Millionen Mietwohnungs-Abrechnungen auswertet.
Der Deutsche Mieterbund sammelt anonymisierte Nebenkostenabrechnungen aus Mietervereinen, kooperierenden Hausverwaltungen und Wohnungsunternehmen. Pro Kostenart (Heizung, Wasser, Müll etc.) wird der Median über alle Abrechnungen gebildet — nicht der Mittelwert. Damit verzerren Ausreißer (z. B. extrem teure Heizöl-Anschlüsse in Altbauten) das Ergebnis nicht. Anschließend werden die Werte als €/m²/Monat normiert.
Während der Durchschnittswert bei 2,67 €/m² liegt, reicht die Spanne von 1,95 €/m² in günstigen ländlichen Regionen (Erzgebirge, Eifel, Vorpommern) bis 3,68 €/m² im Maximum (Frankfurt-Innenstadt, München-Schwabing, Hamburg-HafenCity). Wer in einer Großstadt wohnt, sollte daher nicht den Bundes-Durchschnittswert als Vergleich heranziehen, sondern die regionalen Werte oben.
So nutzen Sie den Durchschnittswert in 3 Schritten
Detail-Vergleich mit Aufschlüsselung aller 17 BetrKV-Kostenarten im Ratgeber Durchschnittliche Nebenkosten pro qm 2024 oder direkter Plausibilitäts-Check via KI-Check kostenlos.
Der Betriebskosten Durchschnitt in Deutschland liegt 2024 laut Deutschem Mieterbund bei 2,67 €/m²/Monat. Das macht für eine durchschnittliche 75-m²-Wohnung rund 200 € pro Monat bzw. 2.400 € jährlich an Nebenkosten — eine spürbare Belastung neben der Kaltmiete. Die folgende Tabelle zeigt den Betriebskosten-Durchschnitt nach Wohnungsgröße:
| Wohnungsgröße | Betriebskosten/Monat |
|---|---|
| 40 m² (1-Zimmer) | 107 € |
| 60 m² (2-Zimmer) | 160 € |
| 75 m² (3-Zimmer) | 200 € |
| 90 m² (3-4 Zimmer) | 240 € |
| 120 m² (4-5 Zimmer) | 320 € |
| 150 m² (Haus) | 401 € |
Die Werte sind der Durchschnitt für die warme Wohnung (inkl. Heizung und Warmwasser). Mehr als die Hälfte der Betriebskosten entfallen auf Energie-Kostenarten:
Wer wissen will, ob der eigene Anteil über oder unter dem Betriebskosten Durchschnitt liegt, kann die Werte mit dem kostenlosen Nebenkostenrechner oder dem KI-Check der Abrechnung abgleichen. Mehr regional differenzierte Werte gibt es im Detail nach Bundesland.
Bei einer Eigentumswohnung setzen sich die Nebenkosten anders zusammen als bei einer Mietwohnung. Die Eigentumswohnung Nebenkosten bestehen aus zwei Blöcken: dem Hausgeld der Eigentümergemeinschaft (WEG) und den verbrauchsabhängigen Kosten (Strom, Gas, Wasser für die eigene Wohnung). Insgesamt liegen die Nebenkosten einer Eigentumswohnung im Schnitt bei 3,30–4,20 €/m²/Monat — also über dem Mietwohnungs-Durchschnitt von 2,67 €/m².
Die Posten gliedern sich in umlagefähige (kann ein Eigentümer-Vermieter auf den Mieter umlegen) und nicht-umlagefähige Kosten (immer beim Eigentümer):
Das Hausgeld einer Eigentumswohnung umfasst mehr als die klassischen BetrKV-Nebenkosten — nämlich auch die Instandhaltungsrücklage (gesetzlich empfohlen 0,80–1,50 €/m²/Monat für Sanierung, Dach, Fassade) und die Verwaltervergütung (20–35 €/Wohnung/Monat). Diese Posten sind bei einer reinen Mietwohnung Sache des Vermieters und tauchen nicht in der Mieter-Nebenkostenabrechnung auf.
Beispielrechnung 75-m²-Eigentumswohnung in München
Die Eigentumswohnung Nebenkosten sind absolut höher als bei Miete (durch Rücklage + Verwalter), gehen aber teilweise als Vermögensaufbau in die Sanierungsrücklage zurück. Bei vermieteten Eigentumswohnungen kann der Eigentümer die umlagefähigen Hausgeld-Posten auf den Mieter überwälzen — die nicht-umlagefähigen bleiben Kostenfaktor. Wer eine Eigentumswohnung kauft, sollte vor dem Kauf die WEG-Wirtschaftspläne und Rücklagen-Höhe prüfen, um keine Sanierungs-Bombe zu erben.
Detail-Ratgeber zu allen Posten finden Sie unter Nebenkosten beim Immobilienverkauf, Kaufnebenkosten und Nebenkosten Mietwohnung im Vergleich.
Die durchschnittlichen Betriebskosten 2024 in Deutschland liegen laut Deutschem Mieterbund bei 2,67 € pro Quadratmeter und Monat. Damit sind die Nebenkosten gegenüber 2023 deutlich gestiegen (+6 %). Eine 80 m²-Wohnung kostet im Schnitt 213,60 € monatlich oder 2.563 € pro Jahr — gegenüber dem Vorjahr ein Plus von rund 509 €.
Bundesdurchschnitt 2024
2,67 €
pro m²/Monat
80 m²-Wohnung 2024
213,60 €
monatlich
Veränderung vs. 2023
+6,4 %
gestiegen (CO2-Preis + Inflation)
Im Abrechnungsjahr 2024 dominieren Heizung, Warmwasser und kommunale Gebühren die durchschnittlichen Betriebskosten. Diese fünf Positionen machen rund 73 % der gesamten Nebenkosten aus.
| Kostenart | Ø 2024 |
|---|---|
| Heizung | 1,07 €/m² |
| Warmwasser | 0,25 €/m² |
| Wasserversorgung | 0,24 €/m² |
| Müllbeseitigung | 0,24 €/m² |
| Versicherung | 0,22 €/m² |
Die durchschnittlichen Betriebskosten 2024 markieren das Ende der kurzen Entspannungsphase nach der Energiekrise 2022. Während Heiz- und Warmwasserkosten um 8 % stiegen (von 1,22 auf 1,32 €/m² kombiniert, getrieben durch die CO2-Preis-Erhöhung von 45 auf 55 €/t zum 01.01.2024), zogen auch kommunale Gebühren wie Müllabfuhr (+6 %) und Versicherungen (+5 %) weiter an.
Regionale Unterschiede 2024: Berlin führt mit 2,81 €/m², gefolgt von Hamburg (2,73 €/m²) und Nordrhein-Westfalen (2,69 €/m²). Bayern liegt mit 2,58 €/m² unter dem Bundesdurchschnitt. Die günstigsten Regionen sind Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen mit durchschnittlich 2,15 €/m².
Kalt vs. warm: Die durchschnittlichen Betriebskosten 2024 setzen sich zusammen aus rund 1,35 €/m² für „kalte“ Betriebskosten (Grundsteuer, Wasser, Müll, Versicherung etc.) und 1,32 €/m² für „warme“ Heiz- und Warmwasserkosten. Diese Aufteilung verschiebt sich je nach Heizungsart (Gas, Öl, Fernwärme, Wärmepumpe) und Energieeffizienzklasse des Gebäudes deutlich.
Vergleich mit Ihrer Abrechnung: Liegen Ihre Nebenkosten 2024 deutlich über dem Durchschnitt von 2,67 €/m², lohnt eine Prüfung mit unserem kostenlosen Fehler-Checker oder dem Nebenkostenrechner online. Bei stark abweichenden Einzelpositionen können Sie auf Belegeinsicht bestehen oder Widerspruch einlegen.
Mehr Details zu den durchschnittlichen Betriebskosten 2024 finden Sie in unserem Ratgeber Nebenkostenspiegel & Durchschnittswerte und in der Übersicht zur Nebenkostenentwicklung in Deutschland.
Der Nebenkostenspiegel 2024 basiert auf dem Abrechnungsjahr 2024 (DMB-Release 18.12.2025) und zeigt nach der kurzen Entspannungsphase 2023 wieder einen deutlichen Anstieg.
Der Nebenkostenspiegel 2024 (basierend auf Daten des Deutschen Mieterbundes, Release 18.12.2025) zeigt einen klaren Anstieg bei den Energiekosten: Heiz- und Warmwasserkosten stiegen um insgesamt rund 8 %. Hauptursache ist die CO2-Preis-Erhöhung von 45 auf 55 €/t zum 01.01.2024, die direkt auf Gas-, Öl- und Fernwärmerechnungen durchschlägt.
Dagegen stiegen kommunale Gebühren weiter: Müllabfuhr (+4,3%), Straßenreinigung (+3,2%) und Grundsteuer (regional unterschiedlich). Auch Gebäudeversicherungen (+4,8%) verteuerten sich durch Unwetterschäden und höhere Wiederherstellungskosten.
Für eine 80-m²-Wohnung ergeben sich im Nebenkostenspiegel 2024 durchschnittlich 213,60 € pro Monat oder 2.563 € im Jahr. Im teuersten Fall (alle Maximalwerte) können es bis zu 294,40 € monatlich sein.
Der Nebenkosten Durchschnitt ist für viele Mieter die wichtigste Orientierung: Liege ich mit meiner Abrechnung im Rahmen oder zahle ich zu viel? Laut Betriebskostenspiegel des Deutschen Mieterbundes liegt der Durchschnitt der Nebenkosten einer Wohnung warm — also inklusive Heizung und Warmwasser — bei rund 2,00 bis 2,50 €/m²/Monat. Werden alle umlagefähigen Posten voll ausgeschöpft, erreicht die sogenannte „zweite Miete“ bis zu etwa 2,80 €/m²/Monat. Die kalten Betriebskosten ohne Heizung bewegen sich im Schnitt bei 1,50 bis 1,80 €/m².
Wichtig: Das sind Richt- und Durchschnittswerte. Die durchschnittlichen Mietnebenkosten schwanken je nach Region, Baujahr, Heizungsart und Ausstattungsgrad teils erheblich — ein sanierter Neubau auf dem Land kann deutlich unter, ein unsanierter Altbau in der Großstadt deutlich über dem Mittel liegen. Der Wert taugt deshalb als Plausibilitäts-Check, nicht als exakte Sollvorgabe.
Um den Durchschnitt der Nebenkosten einer Wohnung greifbar zu machen, hilft die Umrechnung auf konkrete Wohnungsgrößen. Für eine 60-m²-Wohnung ergibt sich bei rund 2,25 €/m² warm ein Betrag von etwa 135 € pro Monat bzw. 1.620 € pro Jahr. Eine 80-m²-Wohnung kommt bei gleichem Quadratmeter-Satz auf rund 180 € pro Monat bzw. 2.160 € pro Jahr. Wer nur die kalten Betriebskosten betrachtet (ca. 1,65 €/m²), zahlt für 80 m² rund 132 € monatlich — der Rest entfällt auf Heizung und Warmwasser.
Die größten Kostentreiber beim Betriebskosten Wohnung Durchschnitt sind fast immer dieselben: Heizung und Warmwasser machen mit Abstand den größten Block aus (oft rund die Hälfte der gesamten Nebenkosten), gefolgt von der Grundsteuer sowie Wasser und Abwasser. Genau diese drei Positionen sollten Mieter zuerst prüfen, wenn die eigene Abrechnung über dem Schnitt liegt — hier verstecken sich die meisten Fehler und das größte Sparpotenzial.
Eine ausführliche Bundesländer-Auswertung der durchschnittlichen Nebenkosten pro Quadratmeter finden Sie im Ratgeber Nebenkosten-Durchschnitt Deutschland 2026 sowie im Detail-Ratgeber Betriebskosten pro Quadratmeter 2026. Ob Ihre eigene Abrechnung über oder unter dem Durchschnitt liegt, prüfen Sie am schnellsten mit dem kostenlosen Nebenkostenrechner.
Der Betriebskostenspiegel ist die offizielle jährliche Auswertung des Deutschen Mieterbundes zu den durchschnittlichen Betriebskosten pro Quadratmeter Wohnfläche und Monat in Deutschland. Datengrundlage 2024 sind rund 12,4 Mio. ausgewertete Mietwohnungs-Quadratmeter — er ist die zentrale Plausibilitäts-Referenz für Mieter und Vermieter. Vergleichen Sie Ihre eigene Abrechnung Position für Position gegen den Spiegel und prüfen Sie Abweichungen genauer. Der Bundesdurchschnitt liegt 2024 bei 2,67 €/m²/Monat warm — ein Anstieg von 2,51 €/m² (2023) um rund 6 %. Aufgegliedert werden alle 17 Kostenarten nach § 2 BetrKV plus regionale Werte nach Bundesland und Großstadt. Die aktuelle Auswertung wurde am 18. Dezember 2025 veröffentlicht.
Der Deutsche Mieterbund (DMB) hat den aktuellen Betriebskostenspiegel am 18. Dezember 2025 auf Basis der Abrechnungsdaten des Jahres 2024 veröffentlicht. Im Bundesdurchschnitt zahlen Mieter 2,67 €/m²/Monat warm — rund 6 % mehr als im Vorjahr (2,51 €/m²). Fallen alle denkbaren Betriebskostenarten an, kann die „zweite Miete" bis zu 3,68 €/m²/Monat erreichen; für eine 80-m²-Wohnung waren das 2024 in der Spitze rund 3.532,80 € im Jahr. Heizung und Warmwasser sind mit zusammen rund 1,32 €/m²/Monat der größte Posten.
Die durchschnittlichen Nebenkosten in Deutschland liegen 2024 bei 2,67 Euro pro Quadratmeter und Monat warm. Quelle ist der Betriebskostenspiegel des Deutschen Mieterbundes — gegenüber 2023 (2,51 €/m²) ein Anstieg um rund 6 % durch CO2-Preis-Erhöhungen und Inflation. Rechnen Sie mit rund 214 € pro Monat bei einer 80-m²-Wohnung, knapp 2.563 € pro Jahr — gegenüber dem Vorjahr 509 € mehr. Die tatsächlichen Kosten können je nach Standort, Gebäudezustand und Verbrauch erheblich abweichen. Spitzenwerte erreichen bis zu 3,68 €/m² (Maximum 2024), günstige Wohnungen kommen mit 1,95 €/m² aus. Innerhalb Deutschlands variieren die Werte zwischen Sachsen (2,21 €/m²) und Berlin (2,81 €/m²).
Die Heizkosten sind mit durchschnittlich 1,07 €/m²/Monat die mit Abstand teuerste Betriebskostenart und machen rund 40% der gesamten Nebenkosten aus. Rechtsgrundlage für die Abrechnung ist die Heizkostenverordnung (§§ 5-10 HeizKV) — mindestens 50% müssen verbrauchsabhängig abgerechnet werden. Prüfen Sie Ihre Heizkosten besonders genau mit dem kostenlosen Heizkostenrechner. An zweiter Stelle stehen Warmwasser (0,25 €/m²) und Wasserversorgung (0,24 €/m²). Es folgen Versicherungen (0,21 €/m²), Grundsteuer (0,21 €/m²), Müllabfuhr (0,18 €/m²), Hauswart (0,28 €/m²), Aufzug (0,16 €/m²) und Gartenpflege (0,11 €/m²). Bei Heizkosten gibt es zudem das größte Sparpotenzial durch energetische Sanierung.
Ja, die neuen Bundesländer liegen mit durchschnittlich 2,27 €/m² rund 15% unter dem Bundesdurchschnitt von 2,67 €/m². Hauptgrund sind niedrigere Grundsteuer-Hebesätze und günstigere Müllgebühren in vielen ostdeutschen Kommunen. Für preissensitive Mieter sind Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen die günstigsten Regionen. Ausnahme ist Berlin mit 2,81 €/m² — die Hauptstadt liegt 5% über dem Bundesschnitt, vor allem wegen hoher Heizkosten in Altbauten und überdurchschnittlicher Niederschlagswassergebühr. Auch Dresden (2,32 €/m²) und Leipzig (2,28 €/m²) sind teurer als der sächsische Schnitt von 2,21 €/m², bleiben aber unter dem Bundeswert.
Ja, der Betriebskostenspiegel ist die etablierte Plausibilitäts-Referenz für Nebenkostenabrechnungen in Deutschland. Vergleichen Sie jede einzelne Position Ihrer Abrechnung mit den Durchschnittswerten — bei Abweichungen über 30% nach oben sollten Sie die Belege per Belegeinsicht nach § 259 BGB anfordern. Nutzen Sie für die Plausibilitäts-Prüfung den kostenlosen Nebenkostenrechner mit integriertem DMB-Vergleich. Beispiel: Liegt Ihre Heizkostenposition bei 1,50 €/m², ist das 40% über dem Durchschnitt (1,07 €/m²) — ein klares Warnsignal. Häufige Ursachen für Überschreitungen sind nicht-umlagefähige Verwaltungskosten, falscher Verteilerschlüssel oder Hausmeister-Anteile mit Reparaturkosten. Bei größeren Abweichungen lohnt der KI-Check für 9,90 €.
In Bayern liegen die durchschnittlichen Betriebskosten bei 2,58 Euro pro Quadratmeter und Monat — damit liegt Bayern leicht unter dem Bundesdurchschnitt von 2,67 €/m². München ist mit rund 2,95 €/m² deutlich teurer als ländliche Regionen Bayerns (ca. 2,20–2,40 €/m²). Haupttreiber sind die hohen Heizkosten im Alpenvorland und die Münchner Grundsteuer.
Der Nebenkostenspiegel 2024 zeigt einen deutlichen Anstieg der Durchschnittskosten von 2,51 €/m² (2023) auf 2,67 €/m² (2024) — rund 6 %. Hauptgrund ist die nächste Stufe der CO2-Bepreisung, höhere kommunale Gebühren (Müll, Wasser) und steigende Versicherungsprämien. Eine 80-m²-Wohnung kostet im Schnitt 509 € pro Jahr mehr als 2023.
Einen offiziellen bayerischen Betriebskostenspiegel 2025 gibt es nicht — der Deutsche Mieterbund veröffentlicht nur bundesweite Daten. Für Bayern können Sie die bundesweiten Werte als Orientierung nutzen und regionale Abweichungen einkalkulieren: München und Nürnberg liegen über dem Schnitt, ländliche Gebiete darunter. Unser Nebenkostenrechner berücksichtigt regionale Unterschiede automatisch.
Die durchschnittlichen Betriebskosten 2024 liegen laut Betriebskostenspiegel des Deutschen Mieterbundes bei 2,67 Euro pro Quadratmeter und Monat. Für eine 80-m²-Wohnung sind das rund 213,60 Euro pro Monat oder 2.563 Euro im Jahr — gegenüber 2023 ein Plus von 509 Euro. Gegenüber 2023 (2,51 €/m²) sind die durchschnittlichen Betriebskosten 2024 um rund 6 % gestiegen — vor allem wegen CO2-Preis-Erhöhungen, höheren Versicherungsprämien und kommunalen Gebühren. Heizung und Warmwasser bleiben mit zusammen 1,32 €/m² die größte Einzelposition.
Der Betriebskostenspiegel Sachsen 2024 weist durchschnittliche Nebenkosten von 2,21 Euro pro Quadratmeter und Monat aus — damit liegt Sachsen 17 % unter dem Bundesdurchschnitt von 2,67 €/m² und gehört zu den günstigsten Bundesländern für Mieter. Dresden ist mit 2,32 €/m² die teuerste sächsische Stadt, Leipzig folgt mit 2,28 €/m². Ländliche Regionen im Erzgebirge oder Vogtland kommen auf 1,95–2,15 €/m². Treiber sind niedrige Grundsteuer-Hebesätze und günstige Müllgebühren — leicht erhöht durch höhere Heizkosten in den Wintermonaten.
Bei einem sächsischen Durchschnitt von 2,21 €/m² zahlen Mieter einer 75-m²-Wohnung laut Betriebskostenspiegel Sachsen 2024 rund 166 Euro Nebenkosten pro Monat oder 1.989 Euro pro Jahr. In Dresden steigt der Wert auf etwa 174 Euro/Monat (75 m² × 2,32 €/m²), in Leipzig auf 171 Euro/Monat. In ländlichen Regionen Sachsens reduziert sich die Belastung auf 146–161 Euro/Monat. Wichtig: Diese Werte sind warm gerechnet (inklusive Heizung und Warmwasser).
Berlin liegt mit 2,81 €/m² über dem Bundesdurchschnitt — der Betriebskostenspiegel Berlin 2024 zeigt damit rund 5 % höhere Nebenkosten als das bundesweite Mittel. Innenstadt-Bezirke wie Mitte und Charlottenburg erreichen 3,12 €/m², während Außenbezirke wie Marzahn-Hellersdorf, Spandau und Reinickendorf bei 2,55–2,72 €/m² liegen. Treiber sind hohe Heizkosten in Altbauten, der überdurchschnittliche Schmutzwassersatz (2,55 €/m³) und die teure Niederschlagswassergebühr (1,84 €/m²). Bei 75-m²-Wohnungen ergibt das 191 bis 234 Euro Nebenkosten pro Monat.
Der Betriebskosten Durchschnitt Berlin liegt 2024 bei 2,81 €/m²/Monat warm — etwa 5 % über dem Bundesdurchschnitt von 2,67 €/m². Bei einer 75-m²-Wohnung sind das rund 211 € pro Monat oder 2.529 € pro Jahr. Die Spanne reicht von 2,55 €/m² in Außenbezirken (Marzahn-Hellersdorf, Spandau) bis 3,12 €/m² in Berlin-Mitte und Charlottenburg. Heizung macht mit 1,18 €/m² die größte Position aus (über dem Bundesschnitt 1,07 €), gefolgt von Wasser/Abwasser (0,48 €/m²) und Hausnebenkosten (0,55 €/m²). Wer den Berlin-Durchschnitt mit der eigenen Abrechnung vergleichen will, kann den kostenlosen Nebenkostenrechner nutzen.
Der Betriebskostenspiegel 2024 nebenkosten pro quadratmeter deutschland deutscher mieterbund — kurz DMB Betriebskostenspiegel — wird jährlich vom Deutschen Mieterbund auf mieterbund.de veröffentlicht. Die aktuellen Werte 2024: Bundesdurchschnitt 2,67 €/m²/Monat warm, Maximum 3,68 €/m², Datengrundlage rund 2 Millionen Mietwohnungs-Abrechnungen. Aufbereitet finden Sie alle 17 Kostenarten + Bundesland-Vergleich (Sachsen 2,21 €/m², Bayern 2,58 €/m², Berlin 2,81 €/m², Hessen 2,61 €/m²) auf dieser Seite oder im Detail-Ratgeber DMB Betriebskostenspiegel Deutscher Mieterbund.
Der Betriebskostenspiegel Dresden 2024 zeigt durchschnittliche Nebenkosten von 2,32 €/m²/Monat — damit liegt Dresden 13 % unter dem Bundesdurchschnitt (2,67 €/m²) und ist die teuerste sächsische Großstadt. Bei einer 75-m²-Wohnung in Dresden zahlen Mieter rund 174 € Nebenkosten pro Monat (2.088 € pro Jahr). Treiber sind die Altbau-Heizkosten in den gründerzeitlichen Innenstadt-Quartieren (Neustadt, Striesen) und überdurchschnittliche Hausmeisterkosten. Vorteile: niedrige Grundsteuer-Hebesätze (Dresden 635 %), günstige Müllgebühren. Wer im Plattenbau in Gorbitz oder Prohlis wohnt, zahlt oft nur 2,05–2,15 €/m² — also deutlich weniger als der Stadt-Durchschnitt.
Der Betriebskostenspiegel 2024 des Deutschen Mieterbunds weist einen Bundesdurchschnitt von 2,67 €/m²/Monat warm aus — basierend auf rund 12,4 Mio. Quadratmeter Mietwohnungsfläche aus dem Abrechnungsjahr 2024 (Veröffentlichung 18.12.2025). Gegenüber 2023 (2,51 €/m²) ein Anstieg um rund 6 %, getrieben durch die nächste Stufe der CO2-Bepreisung, höhere Versicherungsprämien und steigende kommunale Gebühren. Der Betriebskostenspiegel 2024 enthält alle 17 umlagefähigen Kostenarten nach BetrKV § 2 sowie regionale Werte für Bundesländer und Großstädte. Wer den Betriebskostenspiegel 2024 als Plausibilitäts-Vergleich für die eigene Abrechnung nutzen will, findet alle Werte aufbereitet auf dieser Seite — inklusive Vergleich nach Wohnungsgröße (40 m² = 107 €, 75 m² = 200 €, 120 m² = 320 €).
Der Betriebskostenspiegel Bayern 2024 nebenkosten pro quadratmeter weist 2,58 €/m²/Monat warm aus — damit liegt Bayern leicht unter dem Bundesdurchschnitt von 2,67 €/m². Innerhalb Bayerns reicht die Spanne von 2,95 €/m² in München (mit hoher Grundsteuer 535 % Hebesatz) bis 2,28 €/m² in ländlichen Regionen Niederbayerns. Heizung & Warmwasser machen mit 1,07 €/m² den größten Anteil aus, gefolgt von Wasser/Abwasser (0,40 €/m²) und Hausnebenkosten (0,52 €/m²). Bei einer 75-m²-Wohnung in Bayern fallen damit rund 194 € Nebenkosten pro Monat an — in München 221 €. Die Daten stammen aus dem DMB Betriebskostenspiegel 2024 mit rund 2 Millionen ausgewerteten Mietwohnungs-Abrechnungen.
Quelle: Deutscher Mieterbund, Betriebskostenspiegel für Abrechnungsjahr 2024 (veröffentlicht Dezember 2025). Alle Angaben ohne Gewähr, gerundete Durchschnittswerte.
Erstellen Sie jetzt eine rechtssichere Abrechnung — 17 Kostenarten, HeizKV-konform, PDF-Export.
Originaltexte und offizielle Quellen — direkt zur primären Information springen.
Externe Links zu offiziellen Rechtsquellen, Bundesministerien und Verbänden. Alle in neuem Tab.
Die Nebenkosten sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen — vor allem durch die Energiekrise.
2020
2,19 €
pro m²
2021
2,28 €
pro m²
2022
2,88 €
pro m²
2023
2,73 €
pro m²
2024
2,67 €
pro m²
2020–2021: Moderater Anstieg um rund 4% — getrieben durch leicht steigende Energiepreise und höhere Entsorgungsgebühren.
2022 — Energiekrise: Sprunghafter Anstieg um über 26% auf 2,88 €/m². Die explodierenden Gas- und Ölpreise nach dem russischen Angriff auf die Ukraine trieben vor allem die Heizkosten in die Höhe. Viele Mieter mussten Nachzahlungen von mehreren hundert Euro leisten.
2023 — kurze Entspannung: Rückgang auf 2,51 €/m² — die Energiepreise normalisierten sich nach dem Krisen-Höchststand, staatliche Preisbremsen zeigten Wirkung.
2024 — wieder Anstieg: Sprung auf 2,67 €/m² (+6 %). Hauptursache ist die CO₂-Preis-Erhöhung von 45 auf 55 €/Tonne zum 01.01.2024, die direkt auf Gas-, Öl- und Fernwärmerechnungen durchschlägt. Auch Versicherungen (+5 %) und kommunale Müll- und Wassergebühren (+3 bis +6 %) ziehen weiter an.
Ausblick 2025: Mieterverbände erwarten den nächsten deutlichen Anstieg. Der CO₂-Preis steigt zum 01.01.2025 erneut von 55 auf 65 €/Tonne (+18 %), Versicherer heben Tarife wegen Klimaschäden weiter an. Gegensteuern lässt sich vor allem durch energetische Sanierung und sparsame Heizgewohnheiten.
Nicht alle Kosten, die einem Vermieter entstehen, dürfen auf die Mieter umgelegt werden. Diese Positionen dürfen nicht in der Nebenkostenabrechnung erscheinen:
Kosten für die Hausverwaltung, Buchführung, Kontoführung und Eigentümerversammlungen.
Alle Maßnahmen zur Behebung von Mängeln und Schäden, z. B. Rohrreparaturen, Dachsanierung.
Rückstellungen für zukünftige Reparaturen bei Eigentümergemeinschaften (WEG).
Finanzierungskosten, Darlehenszinsen und Kontogebühren des Vermieters.
Kosten für leerstehende Wohnungen — diese trägt der Vermieter allein.
Versicherungen gegen Mietausfall sind reine Vermieterkosten und nicht umlagefähig.
Kosten für neue Einrichtungen (z. B. Spielplatz, Fahrradständer) oder energetische Modernisierung — sofern nicht als Modernisierungsumlage vereinbart.
Juristische Kosten des Vermieters, auch bei Mietstreitigkeiten oder Räumungsklagen.
Finden Sie eine dieser Positionen in Ihrer Nebenkostenabrechnung, können Sie Widerspruch einlegen. Unser Ratgeber zu nicht umlagefähigen Kosten erklärt die Details.