Grundsteuer in Wuppertal
Datenstand: Abrechnungsjahr 2024 (Deutscher Mieterbund, Betriebskostenspiegel) · Methodik von Marcel Schlüter
Wuppertal hat als Stadt der Schwebebahn eine extreme topografische Lage, die zu höheren Heiz- und Hauswartkosten in Hang-Wohnlagen führt.
Vergleichswert für Grundsteuer in Wuppertal: 0,18 €/m² pro Monat (Bundesdurchschnitt des Deutschen Mieterbundes, Abrechnungsjahr 2024). Ein eigener Wert für Wuppertal ist nicht veröffentlicht. Für eine 80-m²-Wohnung sind das rechnerisch 173 € pro Jahr.
Vergleichswert pro m²
0,18 €
pro Monat, Bundesdurchschnitt 2024
70 m² Wohnung
151 €
pro Jahr, rechnerisch
80 m² Wohnung
173 €
pro Jahr, rechnerisch
100 m² Wohnung
216 €
pro Jahr, rechnerisch
Vergleichswert aus dem Bundesdurchschnitt des Deutschen Mieterbundes (Abrechnungsjahr 2024); die Rechenbeispiele multiplizieren ihn mit Wohnfläche und zwölf Monaten. Ein eigener Wert für Wuppertal ist nicht veröffentlicht.
Wie hoch sind Grundsteuer in Wuppertal?
Die Grundsteuer ist eine kommunale Abgabe auf Grundbesitz und wird vom Vermieter auf die Mieter umgelegt. Sie richtet sich nach dem Einheitswert des Grundstücks und dem Hebesatz der jeweiligen Gemeinde. Seit der Grundsteuerreform 2025 wurden viele Bescheide neu berechnet.
Für Wuppertal gilt als Vergleichswert 0,18 €/m² pro Monat (Deutscher Mieterbund, Betriebskostenspiegel, Abrechnungsjahr 2024). Ein eigener Wert für Wuppertal ist nicht veröffentlicht.
Städte mit hohem Hebesatz (Witten, Mülheim an der Ruhr, Offenbach) haben deutlich höhere Grundsteuern als Gemeinden mit niedrigen Hebesätzen. Die Reform 2025 hat für Eigenheime und Mehrfamilienhäuser teils erhebliche Veränderungen gebracht.
Lokal in Wuppertal:
Hebesatz B: 685 % (Stand 2025). Der Hebesatz wird vom Stadtrat jährlich beschlossen und kann sich nach der Reform 2025 noch verändern.
Schnellrechnung mit dem Vergleichswert:
- • 50 m² Wohnung: 108 € pro Jahr
- • 70 m² Wohnung: 151 € pro Jahr
- • 80 m² Wohnung: 173 € pro Jahr
- • 100 m² Wohnung: 216 € pro Jahr
- • 120 m² Wohnung: 259 € pro Jahr
Grundsteuer: Bundeswert im Vergleich
Deutschland
0,18 €/m²
Deutscher Mieterbund, Betriebskostenspiegel, 2024
Bundesdurchschnitt
0,18 €/m²
Deutscher Mieterbund, 2024
Abweichung
keine
für Nordrhein-Westfalen gilt der Bundeswert
Sind Grundsteuer in Wuppertal umlagefähig?
Die Grundsteuer ist nach § 2 Nr. 1 BetrKV umlagefähig. Sie wird in der Regel nach Wohnfläche auf die Mieter verteilt. Eine Umlage auf andere Mietparteien (z. B. Gewerbeflächen im selben Gebäude) ist gesondert zu berücksichtigen.
Verteilerschlüssel: Verteilung nach Wohnfläche (Standard nach BetrKV). Alternativ nach Wohneinheiten — selten.
BetrKV-Nummer: § 2 Nr. 1
Grundsteuer senken: 4 konkrete Tipps
- ✓Grundsteuerbescheid prüfen lassen — viele Bescheide nach der Reform 2025 enthalten Fehler.
- ✓Bei Modernisierungen den neuen Einheitswert prüfen — er kann sinken oder steigen.
- ✓Sammelhebesatz der Gemeinde mit Nachbarkommunen vergleichen — bei Umzug relevant.
- ✓Klage bei offensichtlichen Bescheidfehlern — die Frist beträgt einen Monat nach Bekanntgabe.
Weitere Nebenkostenarten in Wuppertal
Vergleichswerte aus dem Betriebskostenspiegel des Landes oder des Bundes, jeweils mit Umlage nach BetrKV und Spar-Tipps.
Grundsteuer in weiteren deutschen Städten
Dieselbe Kostenart in den größten Städten Deutschlands, jeweils mit dem Vergleichswert des Landes oder des Bundes.
Häufige Fragen zu Grundsteuer in Wuppertal
Wie hoch sind die Grundsteuer in Wuppertal?
Ein eigener Wert für Wuppertal ist nicht veröffentlicht. Als Vergleichswert gilt 0,18 €/m² pro Monat aus dem Bundesdurchschnitt des Deutschen Mieterbundes (Abrechnungsjahr 2024). Für eine 80-m²-Wohnung sind das rechnerisch 173 € im Jahr; die Abrechnung der konkreten Wohnung kann davon abweichen.
Sind die Grundsteuer in Wuppertal umlagefähig?
Die Grundsteuer ist nach § 2 Nr. 1 BetrKV umlagefähig. Sie wird in der Regel nach Wohnfläche auf die Mieter verteilt. Eine Umlage auf andere Mietparteien (z. B. Gewerbeflächen im selben Gebäude) ist gesondert zu berücksichtigen.
Wie hoch sind die Grundsteuer im Bundesland Nordrhein-Westfalen?
Für Nordrhein-Westfalen liegt kein eigener Landeswert für Grundsteuer vor; es gilt der Bundesdurchschnitt von 0,18 €/m² (Deutscher Mieterbund, Abrechnungsjahr 2024).
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Wuppertal?
Der Grundsteuer-Hebesatz B in Wuppertal liegt bei 685 %. Dieser Hebesatz wird vom Stadtrat festgelegt und kann jährlich angepasst werden. Mieter zahlen die Grundsteuer in der Regel anteilig nach Wohnfläche über die Nebenkostenabrechnung.
Wie kann ich die Grundsteuer in Wuppertal senken?
Tipps zur Senkung der Grundsteuer: Grundsteuerbescheid prüfen lassen — viele Bescheide nach der Reform 2025 enthalten Fehler. Bei Modernisierungen den neuen Einheitswert prüfen — er kann sinken oder steigen. Prüfe außerdem Abrechnungszeitraum, Umlagefähigkeit, Verteilerschlüssel und Vorauszahlungen deiner Nebenkostenabrechnung.
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Bundesdurchschnitt aller Nebenkosten 2024: 2,67 €/m² (Deutscher Mieterbund). Der Vergleichswert für Grundsteuer stammt aus dem Bundesdurchschnitt des Deutschen Mieterbundes; ein eigener Wert für Wuppertal ist nicht veröffentlicht.
Über den Autor
Marcel Schlüter
Gründer Nebenkostenrechner, Betriebskosten-Experte mit über 10 Jahren Erfahrung in BetrKV-konformer Abrechnung.
Mehr über Marcel →Datenquellen
- • Deutscher Mieterbund, Betriebskostenspiegel (Abrechnungsjahr 2024), Vergleichswert für Grundsteuer
- • Lokale Versorger- und Gebührendaten Wuppertal: kommunale Veröffentlichungen 2024/2025
- • Alle belegten Werte im Überblick und Datenquellen und Lizenzen
Methodik
Der angezeigte Wert (0,18 €/m²) ist der veröffentlichte Durchschnitt der Position „Grundsteuer“ aus Deutscher Mieterbund, Betriebskostenspiegel für das Abrechnungsjahr 2024. Er wird nicht auf Wuppertal umgerechnet, nicht geschätzt und nicht gestreut; ein eigener Wert für Wuppertal ist nicht veröffentlicht. Die Rechenbeispiele multiplizieren den Wert mit der Wohnfläche und zwölf Monaten. Die tatsächlichen Kosten der konkreten Wohnung hängen von Gebäude, Versorger und Verbrauch ab.
Hinweis: Diese Seite ersetzt keine Rechtsberatung. Bei konkreten Streitfällen empfehlen wir die Beratung durch einen Mieterverein oder Fachanwalt.
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