Nebenkostenabrechnung erstellenOnline und kostenlos für Vermieter
Rechnen und Vorschau gratis. PDF 12,90 € einmalig, ohne Abo.
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Rechnen und Vorschau gratis. PDF 12,90 € einmalig, ohne Abo.
Mit unserem Online-Rechner erstellst du als Vermieter deine Nebenkostenabrechnung direkt im Browser — ohne Installation, ohne Registrierung. Berechnung und Vorschau sind kostenlos; der PDF-Export kostet 12,90 €. Gib Objektdaten, Mieter und die einzelnen Kostenpositionen ein; die Live-Vorschau zeigt dir eine Abrechnungsvorschau als PDF, inklusive Aufteilung je Mieter und Nachzahlung oder Guthaben.
Gegenüber der manuellen Erstellung mit Taschenrechner oder Excel bietet das entscheidende Vorteile: Alle vier Verteilerschlüssel (Wohnfläche, Personenanzahl, Wohneinheiten, Verbrauch) werden anhand deiner Eingaben angewendet. Die integrierte Plausibilitätsprüfung vergleicht deine Werte mit dem aktuellen Betriebskostenspiegel und warnt bei Auffälligkeiten. Zusätzlich werden ausgewählte Rechenfehler und ungültige Zeiträume geprüft. Ob Kosten vereinbart, belegt und im Einzelfall umlagefähig sind, musst du anhand von Mietvertrag und Rechnungen beurteilen.
Der Rechner umfasst alle 17 Kostenarten nach der Betriebskostenverordnung (BetrKV): Grundsteuer, Wasserversorgung, Entwässerung, Heizung, Warmwasser, Aufzug, Straßenreinigung, Müllabfuhr, Gebäudereinigung, Gartenpflege, Beleuchtung, Schornsteinreinigung, Versicherungen, Hauswart, Gemeinschaftsantenne, Waschraum und sonstige Betriebskosten. Am Ende steht die versandfertige Abrechnung mit Anschreiben als PDF — pro Mieter oder für das ganze Objekt.
Du machst das zum ersten Mal? Die Anleitung Schritt für Schritt führt dich von der Belegsammlung bis zum Versand. Und wenn du als Mieter nur deinen Kostenanteil nachrechnen möchtest, ist der Betriebskostenrechner das passende Werkzeug.
„Betriebskosten" ist der gesetzliche Begriff der Betriebskostenverordnung für die umlagefähigen laufenden Kosten, „Nebenkosten" das Alltagswort dafür. Die Abrechnung ist dieselbe, und der Rechner erstellt sie unter beiden Bezeichnungen. Vier Punkte solltest du besonders prüfen. Der Rechner unterstützt dich mit ausgewählten Rechen- und Plausibilitätsprüfungen; Belege, Mietvertrag und Zugang bleiben gesondert zu prüfen:
Ausschließlich die 17 Kostenarten der Verordnung. Verwaltung, Instandhaltung und Reparaturen bleiben beim Vermieter.
Standard ist die Wohnfläche; Heizung und Warmwasser überwiegend nach Verbrauch. Personen oder Einheiten nur bei Vereinbarung.
Die geleisteten Abschläge werden gegengerechnet, daraus ergibt sich Nachzahlung oder Guthaben je Mieter.
Die Abrechnung muss binnen zwölf Monaten nach Ende des Zeitraums zugehen. Spätere Nachforderungen sind grundsätzlich ausgeschlossen; ausgenommen ist eine nicht zu vertretende Verspätung.
Eine Tabellenkalkulation rechnet Summen, prüft aber nicht, ob die Abrechnung den gesetzlichen Vorgaben entspricht. Häufig rutschen nicht umlagefähige Kosten mit hinein, der Schlüssel weicht vom Mietvertrag ab, Heizung und Warmwasser werden nicht verbrauchsabhängig getrennt oder die Frist wird übersehen. Der Rechner prüft erfasste Beträge und Verteilungen. Ob dein Mietvertrag den gewählten Schlüssel erlaubt und die Abrechnung rechtzeitig zugeht, musst du selbst prüfen. Wer die Abrechnung lieber abgibt: die Seite Abrechnung erstellen lassen vergleicht die Optionen, die Anleitung zur Betriebskostenabrechnung erklärt den Rechenweg Schritt für Schritt.
Die Berechnung der Nebenkosten (auch Betriebskostenabrechnung) umfasst die jährliche Aufstellung aller Betriebskosten eines Mietobjekts. Sie zeigt, welche Kosten im Abrechnungszeitraum angefallen sind, wie diese auf die Mieter verteilt werden und ob eine Nachzahlung oder ein Guthaben entsteht. Mit unserem Nebenkostenrechner kannst du deine Nebenkosten berechnen und die vollständige Abrechnung prüfen oder erstellen — kostenlos und ohne Registrierung. Eine ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Erstellen der Nebenkostenabrechnung führt dich durch jeden Schritt.
Die Betriebskostenverordnung (BetrKV) definiert abschließend, welche Kosten auf Mieter umgelegt werden dürfen. Dazu gehören unter anderem Grundsteuer, Wasserversorgung, Entwässerung, Heizung, Warmwasser, Aufzug, Straßenreinigung, Müllabfuhr, Gebäudereinigung, Gartenpflege, Beleuchtung, Schornsteinreinigung, Versicherungen und Hauswart. Nicht umlagefähig sind Verwaltungskosten, Reparaturen, Instandhaltungsrücklagen und Modernisierungskosten.
Die Kosten werden nach einem festgelegten Schlüssel auf die Mieter verteilt. Unser Rechner unterstützt alle vier gängigen Verteilerschlüssel:
Unser Rechner vergleicht deine eingegebenen Werte automatisch mit dem aktuellen Betriebskostenspiegel des Deutschen Mieterbunds. Liegen einzelne Positionen deutlich über dem Durchschnitt, erhältst du einen Hinweis. So erkennst du schnell, ob sich eine genauere Prüfung lohnt.
Bei Heiz- und Warmwasserkosten gelten besondere Regeln: Mindestens 50% und höchstens 70% der Kosten müssen nach Verbrauch abgerechnet werden. Der restliche Anteil wird als Grundkosten nach Wohnfläche verteilt. Unser Rechner berücksichtigt die 50/70-Aufteilung automatisch und weist dich auf fehlende Verbrauchswerte hin.
Diese fünf typischen Fehler können zu Beanstandungen führen — vermeide sie als Vermieter konsequent:
Der Online-Rechner prüft die erfassten Kostenpositionen auf ausgewählte Rechenregeln — etwa Flächenverteilung, benötigte Verbrauchswerte und Vorauszahlungen. Rechnungsinhalte, vertragliche Vereinbarungen und der tatsächliche Zugang der Abrechnung werden dadurch nicht bestätigt.
Als Vermieter musst du die Abrechnung innerhalb von 12 Monaten nach Ende des Abrechnungszeitraums beim Mieter zustellen (§ 556 Abs. 3 S. 2 BGB). Nachforderungen sind danach grundsätzlich ausgeschlossen. Eine Ausnahme gilt, wenn du die Verspätung nicht zu vertreten hast (§ 556 Abs. 3 S. 3 BGB). Der Fristenrechner hilft dir die exakten Deadlines pro Mieter zu berechnen (BGH VIII ZR 107/08: Frist gilt für Zugang, nicht Versand).
Erstelle die Abrechnung fristgerecht und verwende den im Mietvertrag vereinbarten Verteilerschlüssel. Eine transparente Aufstellung reduziert Rückfragen und Widersprüche. Vergleiche deine Werte mit dem DMB-Betriebskostenspiegel — starke Abweichungen vom Bundesdurchschnitt sind Konflikt-Risiko. Unser Vermieter-Ratgeber hilft bei komplexen Fällen (Mieterwechsel, Leerstand, Mischnutzung).
Beim Mehrfamilienhaus muss der Vermieter die Gesamtkosten korrekt auf jede Wohneinheit verteilen — und das pro Kostenart mit dem passenden Verteilerschlüssel. Unser Rechner legt die BetrKV-Kostenpositionen automatisch auf alle Mieter um: flächenabhängige Kosten (Grundsteuer, Versicherung) per Wohnflächenanteil, verbrauchsabhängige Kosten (Wasser, Heizung) nach Zählerständen oder HeizKV-Schlüssel, Müll und Aufzug typischerweise nach Personen oder Wohneinheiten. Beispiel: Ein Haus mit 4 Wohnungen (60 m², 75 m², 90 m², 75 m² = 300 m² gesamt) teilt eine Grundsteuer von 1.200 € pro Jahr exakt im Verhältnis 240 / 300 / 360 / 300 € auf — der Rechner zeigt jeden Teilbetrag pro Mieter in der Live-Vorschau. Mehr Details für die Mieter-Sicht findest du unter Nebenkosten Mietwohnung pro qm.
Bei einem Mieterwechsel werden die jeweiligen Nutzungszeiträume in der jährlichen Abrechnung berücksichtigt. Eine sofortige Teilabrechnung zum Auszug ist nach § 556 Abs. 3 BGB nicht geschuldet. Für Heiz- und Warmwasserkosten gelten die Regeln der Zwischenablesung und Aufteilung nach § 9b HeizkostenV; eine pauschale Tagesaufteilung sämtlicher Kosten wäre unzutreffend. Erfasse je Mietpartei Einzug, Auszug und die zugehörigen Verbräuche. Leerstandsanteile bleiben beim Vermieter.
Steht eine Wohnung im Abrechnungszeitraum leer, darf ihr Anteil bei einer Verteilung nach Wohnfläche nicht durch eine verkleinerte Bezugsfläche auf die übrigen Mieter verschoben werden. Die tatsächliche Leerstandsfläche bleibt deshalb in der Gesamtwohnfläche enthalten; der darauf entfallende Anteil verbleibt beim Vermieter. Bei anderen wirksam vereinbarten oder gesetzlich vorgegebenen Schlüsseln, insbesondere beim Verbrauch, richtet sich die Verteilung nach dem jeweiligen Maßstab. Der Rechner weist den flächenbezogenen Leerstandsanteil nachvollziehbar dem Vermieter zu. Vertiefung unter Leerstandskosten — Vermieter trägt.
Es gibt mehrere Wege zur Abrechnung — Excel-Vorlagen, klassische Vermieter-Software im Abo oder Prüfdienste. Die folgende Tabelle zeigt die wichtigsten Unterschiede:
| Feature | Nebenkostenrechner | Excel-Vorlage | Abo-Software (typisch) |
|---|---|---|---|
| 17 Kostenarten BetrKV | ✓ | selbst anlegen | ✓ |
| 4 Verteilerschlüssel | ✓ | Formeln selbst bauen | meist ✓ |
| HeizKV-Aufteilung (50/70) automatisch | ✓ | ✗ | teilweise |
| PDF-Export-Preis | 12,90 € einmalig | manuell formatieren | nur im Abo (ab ~5–40 €/Mon.) |
| Kein Abo-Zwang | ✓ | ✓ | ✗ |
| BetrKV-Validation | ✓ | ✗ | teilweise |
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Trage Objekt, Mieter und die angefallenen BetrKV-Kostenpositionen ein — der Rechner verteilt automatisch nach Wohnfläche, Personenanzahl, Verbrauch oder Wohneinheiten und erzeugt ein PDF mit Anschreiben. Rechtsgrundlage: § 556 BGB + BetrKV. Bei der Flächenumlage bleibt Leerstand in der Gesamtfläche enthalten; der entsprechende Anteil verbleibt beim Vermieter (§ 556a Abs. 1 BGB).
§ 2 BetrKV gliedert Betriebskosten in 17 Kategorien: Grundsteuer, Wasser, Entwässerung, Heizung, Warmwasser, verbundene Heiz-/Warmwasseranlagen, Aufzug, Straßenreinigung, Müll, Gebäudereinigung, Gartenpflege, Beleuchtung, Schornsteinreinigung, Versicherungen, Hauswart, Gemeinschaftsantenne (seit 01.07.2024 stark eingeschränkt durch die TKG-Novelle), Wäscheanlage und sonstige Betriebskosten. Die konkrete Umlage setzt eine wirksame Vereinbarung voraus; sonstige Betriebskosten nach Nr. 17 müssen regelmäßig konkret benannt sein. Verwaltung, Reparaturen und Modernisierung sind keine Betriebskosten.
Ohne abweichende Mietvertragsregelung gilt nach § 556a Abs. 1 BGB grundsätzlich der Wohnflächenschlüssel. Heizkosten werden nach § 7 HeizkostenV im gesetzlichen Rahmen zu 50 bis 70 % nach dem erfassten Verbrauch verteilt; unter den Voraussetzungen des § 7 Abs. 1 Satz 2 HeizkostenV sind 70 % vorgeschrieben. Bei Wasser gilt: Sind alle Wohnungen mit Zählern ausgestattet, ist verbrauchsabhängig abzurechnen; fehlt auch nur ein Zähler, darf nach Wohnfläche verteilt werden (BGH VIII ZR 188/07). Der Rechner unterstützt die Auswahl des Verteilerschlüssels.
Für die Berechnung der Nebenkosten nach Wohnfläche teilst du jede Kostenposition durch die tatsächliche Gesamt-Wohnfläche des Hauses und multiplizierst mit der tatsächlichen Fläche der jeweiligen Wohnung: Anteil = (Wohnungsfläche ÷ Gesamtfläche) × Gesamtkosten. Der Wohnflächenschlüssel ist nach § 556a Abs. 1 BGB der gesetzliche Standard, sofern der Mietvertrag nichts anderes regelt. Heizkosten müssen davon abweichend zu 50–70 % nach Verbrauch abgerechnet werden (HeizKV § 7). Der Rechner übernimmt die Berechnung der Nebenkosten für alle 17 Kostenarten automatisch — du musst nichts per Hand rechnen.
Innerhalb von 12 Monaten nach Ende des Abrechnungszeitraums (§ 556 Abs. 3 S. 2 BGB). Die Frist gilt für den ZUGANG beim Mieter, nicht für den Versand (BGH VIII ZR 107/08) — plane 3-5 Tage Postlaufzeit ein. Nach Fristablauf sind Nachforderungen grundsätzlich ausgeschlossen; eine Ausnahme gilt, wenn du die Verspätung nicht zu vertreten hast (§ 556 Abs. 3 S. 3 BGB). Diese Ausschlussregel betrifft nur Nachforderungen des Vermieters, nicht ein sich aus der Abrechnung ergebendes Mieterguthaben.
Umgangssprachlich ja. „Betriebskosten" ist der gesetzliche Begriff der BetrKV für die umlagefähigen laufenden Kosten, „Nebenkosten" das Alltagswort dafür. Die Abrechnung ist dieselbe, der Rechner erstellt sie unter beiden Bezeichnungen.
Umlagefähig sind nur die in § 2 BetrKV abschließend aufgezählten 17 Kostenarten, unter anderem Grundsteuer, Wasser, Entwässerung, Heizung, Warmwasser, Aufzug, Straßenreinigung und Müll, Gebäudereinigung, Gartenpflege, Beleuchtung, Schornsteinfeger, Versicherungen, Hauswart und sonstige Betriebskosten. Verwaltungs-, Instandhaltungs- und Reparaturkosten sind nicht umlagefähig und bleiben beim Vermieter.
Die laufende Berechnung erfolgt im Browser. Dein Entwurf wird auf diesem Gerät gespeichert; auf gemeinsam genutzten Geräten solltest du ihn nach Abschluss zurücksetzen. Für die PDF-Vorschau und den Export werden Objekt-, Mieter- und Abrechnungsdaten an unseren Server übertragen. Konto, Zahlung und Nutzungsanalyse sind in der Datenschutzerklärung beschrieben. Rechnen und Vorschau sind ohne Registrierung kostenlos, der PDF-Export kostet 12,90 € einmalig.
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