Grundsteuer in Adamshoffnung 2026
· Geprüft von Marcel Schlüter
Die unterdurchschnittlichen Nebenkosten in Adamshoffnung von 2,27 Euro/m² erklären sich durch mehrere Faktoren. Die ländliche Lage in Mecklenburg-Vorpommern bedeutet geringere Gebühren für kommunale Dienstleistungen wie Müllentsorgung und Abwasser. Zudem sind die Heizkosten trotz des höheren Heizbedarfs in Norddeutschland moderat, was auf effiziente Heizsysteme und günstigere lokale Energiepreise hindeutet. Die geringe Bevölkerungsdichte und niedrigere Infrastrukturkosten tragen ebenfalls zur günstigen Kostenstruktur bei.
Durchschnittliche Grundsteuer in Adamshoffnung (Mecklenburg-Vorpommern): 0,15 €/m² pro Monat. Für eine 80-m²-Wohnung sind das rund 144 € pro Jahr.
Grundsteuer pro m²
0,15 €
pro Monat
70 m² Wohnung
126 €
pro Jahr
80 m² Wohnung
144 €
pro Jahr
100 m² Wohnung
180 €
pro Jahr
Werte sind Richtwerte basierend auf dem DMB-Betriebskostenspiegel 2024 und regionalen Anpassungen.
Wie hoch sind Grundsteuer in Adamshoffnung?
Die Grundsteuer ist eine kommunale Abgabe auf Grundbesitz und wird vom Vermieter auf die Mieter umgelegt. Sie richtet sich nach dem Einheitswert des Grundstücks und dem Hebesatz der jeweiligen Gemeinde. Seit der Grundsteuerreform 2025 wurden viele Bescheide neu berechnet.
In Adamshoffnung liegen die durchschnittlichen Grundsteuer bei 0,15 €/m² pro Monat. Der typische Bereich für deutsche Städte reicht von 0,18 €/m² (energieeffiziente Neubauten, niedrige kommunale Gebühren) bis 0,45 €/m² (Altbauten, hohe Gebührensätze, ungünstige Versorgerstrukturen).
Städte mit hohem Hebesatz (Witten, Mülheim an der Ruhr, Offenbach) haben deutlich höhere Grundsteuern als Gemeinden mit niedrigen Hebesätzen. Die Reform 2025 hat für Eigenheime und Mehrfamilienhäuser teils erhebliche Veränderungen gebracht.
Der Wohnungsmarkt in Adamshoffnung ist durch moderate Mietpreise geprägt. Mit einer durchschnittlichen Kaltmiete von 5,98 Euro pro Quadratmeter bewegt sich die kleine Gemeinde im unteren Preissegment. Die Warmmiete liegt bei 7,65 Euro/m², wobei die Nebenkosten etwa 1,67 Euro/m² ausmachen. Die Mietspanne reicht von 4,49 bis 7,77 Euro/m², was auf ein relativ homogenes Angebot hindeutet. Als kleine Gemeinde mit über 5.000 Einwohnern bietet Adamshoffnung bezahlbaren Wohnraum ohne großen Nachfragedruck. Der ländliche Charakter und die ruhige Lage machen den Ort besonders für Familien und Pendler attraktiv, die das günstigere Preisniveau gegenüber größeren Städten schätzen.
Schnellrechnung für Adamshoffnung:
- • 50 m² Wohnung: 90 € pro Jahr
- • 70 m² Wohnung: 126 € pro Jahr
- • 80 m² Wohnung: 144 € pro Jahr
- • 100 m² Wohnung: 180 € pro Jahr
- • 120 m² Wohnung: 216 € pro Jahr
Grundsteuer: Adamshoffnung im Vergleich zu Mecklenburg-Vorpommern
Adamshoffnung
0,15 €/m²
pro Monat
Ø Mecklenburg-Vorpommern
0,18 €/m²
pro Monat
Abweichung
17 %
unter Mecklenburg-Vorpommern
Grundsteuer: Adamshoffnung im Städte-Vergleich
Vergleich mit ähnlichen Städten (gleiches Bundesland: 5, andere Bundesländer: 3, Top-Großstädte: 2).
| Stadt | Bundesland | Grundsteuer pro m² | 80 m²/Jahr |
|---|---|---|---|
| Adamshoffnung | Mecklenburg-Vorpommern | 0,15 € | 144 € |
| Rostock | Mecklenburg-Vorpommern | 0,15 € | 144 € |
| Schwerin | Mecklenburg-Vorpommern | 0,15 € | 144 € |
| Bülow | Mecklenburg-Vorpommern | 0,15 € | 144 € |
| Neuenkirchen | Mecklenburg-Vorpommern | 0,15 € | 144 € |
| Greifswald | Mecklenburg-Vorpommern | 0,15 € | 144 € |
| Abtsbessingen | Thüringen | 0,15 € | 144 € |
| Ahlstädt | Thüringen | 0,15 € | 144 € |
| Albersdorf | Thüringen | 0,15 € | 144 € |
| Berlin | Berlin | 0,24 € | 230 € |
| Hamburg | Hamburg | 0,23 € | 221 € |
Sind Grundsteuer in Adamshoffnung umlagefähig?
Die Grundsteuer ist nach § 2 Nr. 1 BetrKV umlagefähig. Sie wird in der Regel nach Wohnfläche auf die Mieter verteilt. Eine Umlage auf andere Mietparteien (z. B. Gewerbeflächen im selben Gebäude) ist gesondert zu berücksichtigen.
Verteilerschlüssel: Verteilung nach Wohnfläche (Standard nach BetrKV). Alternativ nach Wohneinheiten — selten.
BetrKV-Nummer: § 2 Nr. 1
Grundsteuer senken — 4 konkrete Tipps
- ✓Grundsteuerbescheid prüfen lassen — viele Bescheide nach der Reform 2025 enthalten Fehler.
- ✓Bei Modernisierungen den neuen Einheitswert prüfen — er kann sinken oder steigen.
- ✓Sammelhebesatz der Gemeinde mit Nachbarkommunen vergleichen — bei Umzug relevant.
- ✓Klage bei offensichtlichen Bescheidfehlern — die Frist beträgt einen Monat nach Bekanntgabe.
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Häufige Fragen zu Grundsteuer in Adamshoffnung
Wie hoch sind die Grundsteuer in Adamshoffnung?
Die durchschnittlichen Grundsteuer in Adamshoffnung betragen rund 0,15 €/m² pro Monat. Für eine 80-m²-Wohnung sind das etwa 144 € pro Jahr. Der typische Bereich liegt zwischen 0,18 und 0,45 €/m² — abhängig von Baujahr, Energieeffizienz und Lage.
Sind die Grundsteuer in Adamshoffnung umlagefähig?
Die Grundsteuer ist nach § 2 Nr. 1 BetrKV umlagefähig. Sie wird in der Regel nach Wohnfläche auf die Mieter verteilt. Eine Umlage auf andere Mietparteien (z. B. Gewerbeflächen im selben Gebäude) ist gesondert zu berücksichtigen.
Wie hoch sind die Grundsteuer im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern?
Im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern liegen die durchschnittlichen Grundsteuer bei 0,18 €/m². Adamshoffnung liegt 17 % unter dem Landesdurchschnitt.
Warum sind die Nebenkosten in Adamshoffnung niedriger als im Bundesdurchschnitt?
Die niedrigeren Nebenkosten in Adamshoffnung von 2,27 Euro/m² gegenüber dem Bundesdurchschnitt von 2,51 Euro/m² haben mehrere Ursachen. Zum einen sind die kommunalen Gebühren für Müllentsorgung und Abwasser in kleinen Gemeinden Mecklenburg-Vorpommerns oft günstiger als in Ballungsräumen. Die Müllkosten liegen bei nur 0,18 Euro/m², was deutlich unter städtischen Werten liegt. Auch die Wasserkosten von 0,23 Euro/m² sind moderat. Die Heizkosten von 0,95 Euro/m² profitieren von regional günstigeren Energiepreisen und teilweise gut gedämmten Gebäuden. Zudem fallen in ländlichen Gebieten oft geringere Kosten für Hausmeisterdienste, Gartenpflege und Versicherungen an. Die entspannte Wohnungsmarktsituation führt außerdem dazu, dass Vermieter nicht alle maximal möglichen Kosten umlegen.
Wie kann ich die Grundsteuer in Adamshoffnung senken?
Tipps zur Senkung der Grundsteuer: Vergleiche regelmäßig Strom- und Gasanbieter – auch in ländlichen Regionen gibt es oft günstigere Tarife als den Grundversorger Nutze programmierbare Thermostate, um die Heizkosten in den Wintermonaten gezielt zu senken Eine vollständige Prüfung der Nebenkostenabrechnung deckt häufig Fehler auf — der Mieterbund schätzt rund 50 % aller Abrechnungen als fehlerhaft ein.
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Bundesdurchschnitt aller Nebenkosten 2024: 2,67 €/m² (DMB). Werte für Adamshoffnung basieren auf DMB- und regionalen Daten.
Über den Autor
Marcel Schlüter
Gründer Nebenkostenrechner, Betriebskosten-Experte mit über 10 Jahren Erfahrung in BetrKV-konformer Abrechnung.
Mehr über Marcel →Datenquellen
- • DMB Betriebskostenspiegel 2024 — Deutscher Mieterbund, bundesweite Erhebung
- • Statistisches Bundesamt (Destatis) — Wohnnebenkosten-Statistik
- • Eigene Betriebskostenspiegel-Auswertung auf Basis von BetrKV § 2
Methodik
Der angezeigte Wert (0,15 €/m²) wird aus dem DMB-Bundesdurchschnitt für Grundsteuer (0.07 Anteil am Gesamtnebenkostenwert) berechnet und mit dem Bundesland-Faktor für Mecklenburg-Vorpommern sowie der lokalen Mietpreisstruktur von Adamshoffnung gewichtet (60 % Stadt, 40 % Bundesland). Anschließend wird der Wert auf den realistischen Bereich von 0,18 bis 0,45 €/m² begrenzt. Es handelt sich um einen Richtwert — die tatsächlichen Kosten in der konkreten Wohnung können abweichen.
Hinweis: Diese Seite ersetzt keine Rechtsberatung. Bei konkreten Streitfällen empfehlen wir die Beratung durch einen Mieterverein oder Fachanwalt.
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