Grundsteuer in Dresden 2026
· Geprüft von Marcel Schlüter
Dresden ist eine der saubersten Grossstaedte Deutschlands mit niedrigen Muellgebuehren, aber hohem Sanierungsstau in der Plattenbau-Substanz.
Durchschnittliche Grundsteuer in Dresden (Sachsen): 0,16 €/m² pro Monat. Für eine 80-m²-Wohnung sind das rund 154 € pro Jahr.
Grundsteuer pro m²
0,16 €
pro Monat
70 m² Wohnung
134 €
pro Jahr
80 m² Wohnung
154 €
pro Jahr
100 m² Wohnung
192 €
pro Jahr
Werte sind Richtwerte basierend auf dem DMB-Betriebskostenspiegel 2024 und regionalen Anpassungen.
Wie hoch sind Grundsteuer in Dresden?
Die Grundsteuer ist eine kommunale Abgabe auf Grundbesitz und wird vom Vermieter auf die Mieter umgelegt. Sie richtet sich nach dem Einheitswert des Grundstücks und dem Hebesatz der jeweiligen Gemeinde. Seit der Grundsteuerreform 2025 wurden viele Bescheide neu berechnet.
In Dresden liegen die durchschnittlichen Grundsteuer bei 0,16 €/m² pro Monat. Der typische Bereich für deutsche Städte reicht von 0,18 €/m² (energieeffiziente Neubauten, niedrige kommunale Gebühren) bis 0,45 €/m² (Altbauten, hohe Gebührensätze, ungünstige Versorgerstrukturen).
Städte mit hohem Hebesatz (Witten, Mülheim an der Ruhr, Offenbach) haben deutlich höhere Grundsteuern als Gemeinden mit niedrigen Hebesätzen. Die Reform 2025 hat für Eigenheime und Mehrfamilienhäuser teils erhebliche Veränderungen gebracht.
Lokal in Dresden:
Hebesatz B: 635 % (Stand 2025). Der Hebesatz wird vom Stadtrat jährlich beschlossen und kann sich nach der Reform 2025 noch verändern.
Der Dresdner Wohnungsmarkt zeigt sich mit einer durchschnittlichen Kaltmiete von 7,34 Euro pro Quadratmeter vergleichsweise moderat für eine Großstadt dieser Größe. Die Warmmiete liegt bei etwa 9,40 Euro pro Quadratmeter, wobei die Mietspanne zwischen 5,50 Euro in einfacheren Lagen und bis zu 9,54 Euro in begehrten Vierteln variiert. Besonders die Dresdner Neustadt und Striesen sind als Szene- und Familienviertel gefragt und entsprechend teurer. Deutlich günstiger wohnst du in den Plattenbaugebieten wie Prohlis oder Gorbitz. Die Nachfrage nach Wohnraum bleibt in Dresden hoch, insbesondere in zentralen und gut angebundenen Stadtteilen.
Schnellrechnung für Dresden:
- • 50 m² Wohnung: 96 € pro Jahr
- • 70 m² Wohnung: 134 € pro Jahr
- • 80 m² Wohnung: 154 € pro Jahr
- • 100 m² Wohnung: 192 € pro Jahr
- • 120 m² Wohnung: 230 € pro Jahr
Grundsteuer: Dresden im Vergleich zu Sachsen
Dresden
0,16 €/m²
pro Monat
Ø Sachsen
0,14 €/m²
pro Monat
Abweichung
+14 %
über Sachsen
Grundsteuer: Dresden im Städte-Vergleich
Vergleich mit ähnlichen Städten (gleiches Bundesland: 5, andere Bundesländer: 3).
| Stadt | Bundesland | Grundsteuer pro m² | 80 m²/Jahr |
|---|---|---|---|
| Dresden | Sachsen | 0,16 € | 154 € |
| Leipzig | Sachsen | 0,15 € | 144 € |
| Chemnitz | Sachsen | 0,15 € | 144 € |
| Zwickau | Sachsen | 0,15 € | 144 € |
| Plauen | Sachsen | 0,15 € | 144 € |
| Chemnitz, Sachsen | Sachsen | 0,15 € | 144 € |
| Kiel | Schleswig-Holstein | 0,19 € | 182 € |
| Köln | Nordrhein-Westfalen | 0,19 € | 182 € |
| Düsseldorf | Nordrhein-Westfalen | 0,18 € | 173 € |
Sind Grundsteuer in Dresden umlagefähig?
Die Grundsteuer ist nach § 2 Nr. 1 BetrKV umlagefähig. Sie wird in der Regel nach Wohnfläche auf die Mieter verteilt. Eine Umlage auf andere Mietparteien (z. B. Gewerbeflächen im selben Gebäude) ist gesondert zu berücksichtigen.
Verteilerschlüssel: Verteilung nach Wohnfläche (Standard nach BetrKV). Alternativ nach Wohneinheiten — selten.
BetrKV-Nummer: § 2 Nr. 1
Grundsteuer senken — 4 konkrete Tipps
- ✓Grundsteuerbescheid prüfen lassen — viele Bescheide nach der Reform 2025 enthalten Fehler.
- ✓Bei Modernisierungen den neuen Einheitswert prüfen — er kann sinken oder steigen.
- ✓Sammelhebesatz der Gemeinde mit Nachbarkommunen vergleichen — bei Umzug relevant.
- ✓Klage bei offensichtlichen Bescheidfehlern — die Frist beträgt einen Monat nach Bekanntgabe.
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Häufige Fragen zu Grundsteuer in Dresden
Wie hoch sind die Grundsteuer in Dresden?
Die durchschnittlichen Grundsteuer in Dresden betragen rund 0,16 €/m² pro Monat. Für eine 80-m²-Wohnung sind das etwa 154 € pro Jahr. Der typische Bereich liegt zwischen 0,18 und 0,45 €/m² — abhängig von Baujahr, Energieeffizienz und Lage.
Sind die Grundsteuer in Dresden umlagefähig?
Die Grundsteuer ist nach § 2 Nr. 1 BetrKV umlagefähig. Sie wird in der Regel nach Wohnfläche auf die Mieter verteilt. Eine Umlage auf andere Mietparteien (z. B. Gewerbeflächen im selben Gebäude) ist gesondert zu berücksichtigen.
Wie hoch sind die Grundsteuer im Bundesland Sachsen?
Im Bundesland Sachsen liegen die durchschnittlichen Grundsteuer bei 0,14 €/m². Dresden liegt 14 % über dem Landesdurchschnitt.
Wie hoch sind die Grundsteuer in Dresden im Vergleich zu Chemnitz?
Die Grundsteuer in Dresden (Ø 0,16 €/m²) liegen 7 % höher als in Chemnitz (Ø 0,15 €/m²). Unterschiede ergeben sich vor allem aus kommunalen Hebesätzen, lokalen Versorgerstrukturen und dem Sanierungsstand des Wohnungsbestands.
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Dresden?
Der Grundsteuer-Hebesatz B in Dresden liegt bei 635 %. Dieser Hebesatz wird vom Stadtrat festgelegt und kann jährlich angepasst werden. Mieter zahlen die Grundsteuer in der Regel anteilig nach Wohnfläche über die Nebenkostenabrechnung.
Wie unterscheiden sich die Nebenkosten zwischen Dresdner Neustadt und Plattenbaugebieten?
Die Nebenkosten unterscheiden sich zwischen den Stadtteilen hauptsächlich durch die Gebäudestruktur und Heizungsart. In der Dresdner Neustadt findest du überwiegend Altbauten, die oft mit Gas beheizt werden und je nach Sanierungsstand höhere Heizkosten verursachen können. Die Plattenbaugebiete wie Prohlis oder Gorbitz sind fast flächendeckend an das Fernwärmenetz angeschlossen, was für planbare und oft günstigere Heizkosten sorgt. Zudem sind viele Plattenbauten in den letzten Jahren energetisch saniert worden, was den Verbrauch senkt. Die Grundgebühren für Wasser und Müll sind stadtweit gleich, sodass der Hauptunterschied tatsächlich bei den Heizkosten liegt. In sanierten Neubauten der Neustadt können die Nebenkosten trotz höherer Kaltmiete niedriger ausfallen als in unsanierten Altbauten.
Wie kann ich die Grundsteuer in Dresden senken?
Tipps zur Senkung der Grundsteuer: Prüfe bei Fernwärme-Anschluss die Abrechnungen der DREWAG genau und vergleiche die Verbrauchswerte mit Vorjahren Nutze den Dresdner Mietspiegel, um zu überprüfen, ob deine Nebenkostenvorauszahlung angemessen ist Eine vollständige Prüfung der Nebenkostenabrechnung deckt häufig Fehler auf — der Mieterbund schätzt rund 50 % aller Abrechnungen als fehlerhaft ein.
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Bundesdurchschnitt aller Nebenkosten 2024: 2,67 €/m² (DMB). Werte für Dresden basieren auf DMB- und regionalen Daten.
Über den Autor
Marcel Schlüter
Gründer Nebenkostenrechner, Betriebskosten-Experte mit über 10 Jahren Erfahrung in BetrKV-konformer Abrechnung.
Mehr über Marcel →Datenquellen
- • DMB Betriebskostenspiegel 2024 — Deutscher Mieterbund, bundesweite Erhebung
- • Statistisches Bundesamt (Destatis) — Wohnnebenkosten-Statistik
- • Eigene Betriebskostenspiegel-Auswertung auf Basis von BetrKV § 2
- • Lokale Versorger- und Gebührendaten Dresden: kommunale Veröffentlichungen 2024/2025
Methodik
Der angezeigte Wert (0,16 €/m²) wird aus dem DMB-Bundesdurchschnitt für Grundsteuer (0.07 Anteil am Gesamtnebenkostenwert) berechnet und mit dem Bundesland-Faktor für Sachsen sowie der lokalen Mietpreisstruktur von Dresden gewichtet (60 % Stadt, 40 % Bundesland). Anschließend wird der Wert auf den realistischen Bereich von 0,18 bis 0,45 €/m² begrenzt. Es handelt sich um einen Richtwert — die tatsächlichen Kosten in der konkreten Wohnung können abweichen.
Hinweis: Diese Seite ersetzt keine Rechtsberatung. Bei konkreten Streitfällen empfehlen wir die Beratung durch einen Mieterverein oder Fachanwalt.
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