Grundsteuer in AVG 2026
· Geprüft von Marcel Schlüter
Die leicht unterdurchschnittlichen Nebenkosten von 2,44 Euro pro Quadratmeter in AVG lassen sich durch mehrere Faktoren erklären. Als kleine Stadt profitiert AVG von geringeren Verwaltungskosten und niedrigeren Gebühren für kommunale Dienstleistungen. Die Wasserkosten von 0,24 Euro und Müllgebühren von 0,20 Euro pro Quadratmeter bewegen sich im günstigen Bereich. Auch die moderate Heizlast trägt zur positiven Bilanz bei. Im Vergleich zu größeren Städten in Baden-Württemberg fallen hier keine zusätzlichen Kosten für aufwendige Infrastruktur oder hohe Grundstücksnebenkosten an.
Durchschnittliche Grundsteuer in AVG (Baden-Württemberg): 0,18 €/m² pro Monat. Für eine 80-m²-Wohnung sind das rund 173 € pro Jahr.
Grundsteuer pro m²
0,18 €
pro Monat
70 m² Wohnung
151 €
pro Jahr
80 m² Wohnung
173 €
pro Jahr
100 m² Wohnung
216 €
pro Jahr
Werte sind Richtwerte basierend auf dem DMB-Betriebskostenspiegel 2024 und regionalen Anpassungen.
Wie hoch sind Grundsteuer in AVG?
Die Grundsteuer ist eine kommunale Abgabe auf Grundbesitz und wird vom Vermieter auf die Mieter umgelegt. Sie richtet sich nach dem Einheitswert des Grundstücks und dem Hebesatz der jeweiligen Gemeinde. Seit der Grundsteuerreform 2025 wurden viele Bescheide neu berechnet.
In AVG liegen die durchschnittlichen Grundsteuer bei 0,18 €/m² pro Monat. Der typische Bereich für deutsche Städte reicht von 0,18 €/m² (energieeffiziente Neubauten, niedrige kommunale Gebühren) bis 0,45 €/m² (Altbauten, hohe Gebührensätze, ungünstige Versorgerstrukturen).
Städte mit hohem Hebesatz (Witten, Mülheim an der Ruhr, Offenbach) haben deutlich höhere Grundsteuern als Gemeinden mit niedrigen Hebesätzen. Die Reform 2025 hat für Eigenheime und Mehrfamilienhäuser teils erhebliche Veränderungen gebracht.
Der Wohnungsmarkt in AVG präsentiert sich als überschaubar und vergleichsweise entspannt. Mit einer durchschnittlichen Kaltmiete von 9,02 Euro pro Quadratmeter bewegt sich das Preisniveau im moderaten Bereich für Baden-Württemberg. Die Mietspanne reicht von 6,76 bis 11,73 Euro pro Quadratmeter, was eine gewisse Bandbreite an Wohnqualitäten und Lagen widerspiegelt. Als kleine Stadt profitiert AVG von einer geringeren Nachfrage als in den Ballungszentren der Region. Die Nebenkosten machen mit 2,53 Euro pro Quadratmeter etwa 22 Prozent der Warmmiete aus, was für Mieter eine planbare Größe darstellt. Der lokale Wohnungsmarkt bietet damit solide Bedingungen ohne extreme Preisspitzen.
Schnellrechnung für AVG:
- • 50 m² Wohnung: 108 € pro Jahr
- • 70 m² Wohnung: 151 € pro Jahr
- • 80 m² Wohnung: 173 € pro Jahr
- • 100 m² Wohnung: 216 € pro Jahr
- • 120 m² Wohnung: 259 € pro Jahr
Grundsteuer: AVG im Vergleich zu Baden-Württemberg
AVG
0,18 €/m²
pro Monat
Ø Baden-Württemberg
0,18 €/m²
pro Monat
Abweichung
≈ Ø
im Durchschnitt
Grundsteuer: AVG im Städte-Vergleich
Vergleich mit ähnlichen Städten (gleiches Bundesland: 5, andere Bundesländer: 3, Top-Großstädte: 2).
| Stadt | Bundesland | Grundsteuer pro m² | 80 m²/Jahr |
|---|---|---|---|
| AVG | Baden-Württemberg | 0,18 € | 173 € |
| Stuttgart | Baden-Württemberg | 0,20 € | 192 € |
| Karlsruhe | Baden-Württemberg | 0,19 € | 182 € |
| Mannheim | Baden-Württemberg | 0,19 € | 182 € |
| Freiburg im Breisgau | Baden-Württemberg | 0,19 € | 182 € |
| Heidelberg | Baden-Württemberg | 0,18 € | 173 € |
| Bad Homburg vor der Höhe | Hessen | 0,18 € | 173 € |
| Lautertal | Hessen | 0,18 € | 173 € |
| Reichelsheim | Hessen | 0,17 € | 163 € |
| Berlin | Berlin | 0,24 € | 230 € |
| Hamburg | Hamburg | 0,23 € | 221 € |
Sind Grundsteuer in AVG umlagefähig?
Die Grundsteuer ist nach § 2 Nr. 1 BetrKV umlagefähig. Sie wird in der Regel nach Wohnfläche auf die Mieter verteilt. Eine Umlage auf andere Mietparteien (z. B. Gewerbeflächen im selben Gebäude) ist gesondert zu berücksichtigen.
Verteilerschlüssel: Verteilung nach Wohnfläche (Standard nach BetrKV). Alternativ nach Wohneinheiten — selten.
BetrKV-Nummer: § 2 Nr. 1
Grundsteuer senken — 4 konkrete Tipps
- ✓Grundsteuerbescheid prüfen lassen — viele Bescheide nach der Reform 2025 enthalten Fehler.
- ✓Bei Modernisierungen den neuen Einheitswert prüfen — er kann sinken oder steigen.
- ✓Sammelhebesatz der Gemeinde mit Nachbarkommunen vergleichen — bei Umzug relevant.
- ✓Klage bei offensichtlichen Bescheidfehlern — die Frist beträgt einen Monat nach Bekanntgabe.
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Häufige Fragen zu Grundsteuer in AVG
Wie hoch sind die Grundsteuer in AVG?
Die durchschnittlichen Grundsteuer in AVG betragen rund 0,18 €/m² pro Monat. Für eine 80-m²-Wohnung sind das etwa 173 € pro Jahr. Der typische Bereich liegt zwischen 0,18 und 0,45 €/m² — abhängig von Baujahr, Energieeffizienz und Lage.
Sind die Grundsteuer in AVG umlagefähig?
Die Grundsteuer ist nach § 2 Nr. 1 BetrKV umlagefähig. Sie wird in der Regel nach Wohnfläche auf die Mieter verteilt. Eine Umlage auf andere Mietparteien (z. B. Gewerbeflächen im selben Gebäude) ist gesondert zu berücksichtigen.
Wie hoch sind die Grundsteuer im Bundesland Baden-Württemberg?
Im Bundesland Baden-Württemberg liegen die durchschnittlichen Grundsteuer bei 0,18 €/m². AVG liegt damit etwa im Landesdurchschnitt.
Wie entwickeln sich die Nebenkosten in AVG im Vergleich zu anderen Städten in Baden-Württemberg?
AVG liegt mit 2,44 Euro pro Quadratmeter deutlich unter den Nebenkosten vieler größerer Städte in Baden-Württemberg. Während in Ballungszentren wie Stuttgart oder Karlsruhe die Nebenkosten oft 2,80 bis 3,20 Euro erreichen, profitierst du in AVG von der kompakten Stadtstruktur und niedrigeren kommunalen Gebühren. Besonders bei den Wasserkosten von 0,24 Euro und Müllgebühren von 0,20 Euro pro Quadratmeter zeigt sich die günstige Position. Die Heizkosten von 1,02 Euro liegen im mittleren Bereich, was auf einen soliden Gebäudebestand hindeutet. Für Mieter bedeutet dies eine spürbare finanzielle Entlastung gegenüber teureren Regionen. Dennoch solltest du beachten, dass individuelle Faktoren wie Gebäudealter, Heizungsart und persönliches Nutzungsverhalten die tatsächlichen Kosten stark beeinflussen können.
Wie kann ich die Grundsteuer in AVG senken?
Tipps zur Senkung der Grundsteuer: Prüfe deine Nebenkostenabrechnung genau auf Posten wie Hausmeister, Gartenpflege und Versicherungen – hier lassen sich oft Unstimmigkeiten entdecken Heize bewusst und lüfte stoßweise statt dauerhaft gekippt, um die Heizkosten von 1,02 Euro pro Quadratmeter weiter zu senken Eine vollständige Prüfung der Nebenkostenabrechnung deckt häufig Fehler auf — der Mieterbund schätzt rund 50 % aller Abrechnungen als fehlerhaft ein.
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Bundesdurchschnitt aller Nebenkosten 2024: 2,67 €/m² (DMB). Werte für AVG basieren auf DMB- und regionalen Daten.
Über den Autor
Marcel Schlüter
Gründer Nebenkostenrechner, Betriebskosten-Experte mit über 10 Jahren Erfahrung in BetrKV-konformer Abrechnung.
Mehr über Marcel →Datenquellen
- • DMB Betriebskostenspiegel 2024 — Deutscher Mieterbund, bundesweite Erhebung
- • Statistisches Bundesamt (Destatis) — Wohnnebenkosten-Statistik
- • Eigene Betriebskostenspiegel-Auswertung auf Basis von BetrKV § 2
Methodik
Der angezeigte Wert (0,18 €/m²) wird aus dem DMB-Bundesdurchschnitt für Grundsteuer (0.07 Anteil am Gesamtnebenkostenwert) berechnet und mit dem Bundesland-Faktor für Baden-Württemberg sowie der lokalen Mietpreisstruktur von AVG gewichtet (60 % Stadt, 40 % Bundesland). Anschließend wird der Wert auf den realistischen Bereich von 0,18 bis 0,45 €/m² begrenzt. Es handelt sich um einen Richtwert — die tatsächlichen Kosten in der konkreten Wohnung können abweichen.
Hinweis: Diese Seite ersetzt keine Rechtsberatung. Bei konkreten Streitfällen empfehlen wir die Beratung durch einen Mieterverein oder Fachanwalt.
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