Grundsteuer in Wiesbaden 2026
· Geprüft von Marcel Schlüter
Die durchschnittlichen Nebenkosten in Wiesbaden belaufen sich auf 2,75 Euro pro Quadratmeter und Monat. Das liegt leicht über dem Bundesdurchschnitt von 2,51 Euro. Die Gesamtkosten für eine Wohnung hängen natürlich von der Größe, der Ausstattung und dem individuellen Verbrauch ab. Der Kaltmietpreis liegt bei durchschnittlich 9,69 Euro/m², die Warmmiete bei 12,40 Euro/m².
Durchschnittliche Grundsteuer in Wiesbaden (Hessen): 0,19 €/m² pro Monat. Für eine 80-m²-Wohnung sind das rund 182 € pro Jahr.
Grundsteuer pro m²
0,19 €
pro Monat
70 m² Wohnung
160 €
pro Jahr
80 m² Wohnung
182 €
pro Jahr
100 m² Wohnung
228 €
pro Jahr
Werte sind Richtwerte basierend auf dem DMB-Betriebskostenspiegel 2024 und regionalen Anpassungen.
Wie hoch sind Grundsteuer in Wiesbaden?
Die Grundsteuer ist eine kommunale Abgabe auf Grundbesitz und wird vom Vermieter auf die Mieter umgelegt. Sie richtet sich nach dem Einheitswert des Grundstücks und dem Hebesatz der jeweiligen Gemeinde. Seit der Grundsteuerreform 2025 wurden viele Bescheide neu berechnet.
In Wiesbaden liegen die durchschnittlichen Grundsteuer bei 0,19 €/m² pro Monat. Der typische Bereich für deutsche Städte reicht von 0,18 €/m² (energieeffiziente Neubauten, niedrige kommunale Gebühren) bis 0,45 €/m² (Altbauten, hohe Gebührensätze, ungünstige Versorgerstrukturen).
Städte mit hohem Hebesatz (Witten, Mülheim an der Ruhr, Offenbach) haben deutlich höhere Grundsteuern als Gemeinden mit niedrigen Hebesätzen. Die Reform 2025 hat für Eigenheime und Mehrfamilienhäuser teils erhebliche Veränderungen gebracht.
Wiesbaden bietet einen vielfältigen Wohnungsmarkt, der von klassischen Altbauten in den Innenstadtbezirken bis hin zu modernen Neubauquartieren reicht. Mit rund 280.000 Einwohnern ist die Nachfrage nach Wohnraum stetig hoch, was sich in den Mietpreisen widerspiegelt. Besonders beliebt sind die Wohnlagen in der Nähe des Kurparks und des Rheins. Die Mietpreise sind im Vergleich zu anderen Großstädten in Hessen tendenziell höher.
Schnellrechnung für Wiesbaden:
- • 50 m² Wohnung: 114 € pro Jahr
- • 70 m² Wohnung: 160 € pro Jahr
- • 80 m² Wohnung: 182 € pro Jahr
- • 100 m² Wohnung: 228 € pro Jahr
- • 120 m² Wohnung: 274 € pro Jahr
Grundsteuer: Wiesbaden im Vergleich zu Hessen
Wiesbaden
0,19 €/m²
pro Monat
Ø Hessen
0,18 €/m²
pro Monat
Abweichung
+6 %
über Hessen
Grundsteuer: Wiesbaden im Städte-Vergleich
Vergleich mit ähnlichen Städten (gleiches Bundesland: 5, andere Bundesländer: 3, Top-Großstädte: 2).
| Stadt | Bundesland | Grundsteuer pro m² | 80 m²/Jahr |
|---|---|---|---|
| Wiesbaden | Hessen | 0,19 € | 182 € |
| Frankfurt am Main | Hessen | 0,20 € | 192 € |
| Kassel | Hessen | 0,19 € | 182 € |
| Wetzlar | Hessen | 0,18 € | 173 € |
| Darmstadt | Hessen | 0,18 € | 173 € |
| Dillenburg | Hessen | 0,18 € | 173 € |
| Augsburg | Bayern | 0,21 € | 202 € |
| Würzburg | Bayern | 0,20 € | 192 € |
| Karlsruhe | Baden-Württemberg | 0,19 € | 182 € |
| Berlin | Berlin | 0,24 € | 230 € |
| Hamburg | Hamburg | 0,23 € | 221 € |
Sind Grundsteuer in Wiesbaden umlagefähig?
Die Grundsteuer ist nach § 2 Nr. 1 BetrKV umlagefähig. Sie wird in der Regel nach Wohnfläche auf die Mieter verteilt. Eine Umlage auf andere Mietparteien (z. B. Gewerbeflächen im selben Gebäude) ist gesondert zu berücksichtigen.
Verteilerschlüssel: Verteilung nach Wohnfläche (Standard nach BetrKV). Alternativ nach Wohneinheiten — selten.
BetrKV-Nummer: § 2 Nr. 1
Grundsteuer senken — 4 konkrete Tipps
- ✓Grundsteuerbescheid prüfen lassen — viele Bescheide nach der Reform 2025 enthalten Fehler.
- ✓Bei Modernisierungen den neuen Einheitswert prüfen — er kann sinken oder steigen.
- ✓Sammelhebesatz der Gemeinde mit Nachbarkommunen vergleichen — bei Umzug relevant.
- ✓Klage bei offensichtlichen Bescheidfehlern — die Frist beträgt einen Monat nach Bekanntgabe.
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Häufige Fragen zu Grundsteuer in Wiesbaden
Wie hoch sind die Grundsteuer in Wiesbaden?
Die durchschnittlichen Grundsteuer in Wiesbaden betragen rund 0,19 €/m² pro Monat. Für eine 80-m²-Wohnung sind das etwa 182 € pro Jahr. Der typische Bereich liegt zwischen 0,18 und 0,45 €/m² — abhängig von Baujahr, Energieeffizienz und Lage.
Sind die Grundsteuer in Wiesbaden umlagefähig?
Die Grundsteuer ist nach § 2 Nr. 1 BetrKV umlagefähig. Sie wird in der Regel nach Wohnfläche auf die Mieter verteilt. Eine Umlage auf andere Mietparteien (z. B. Gewerbeflächen im selben Gebäude) ist gesondert zu berücksichtigen.
Wie hoch sind die Grundsteuer im Bundesland Hessen?
Im Bundesland Hessen liegen die durchschnittlichen Grundsteuer bei 0,18 €/m². Wiesbaden liegt 6 % über dem Landesdurchschnitt.
Was ist im Nebenkosten-Pauschalbetrag enthalten?
Der Nebenkosten-Pauschalbetrag in Wiesbaden umfasst in der Regel Kosten für Heizung, Warmwasser, Müllabfuhr, Straßenreinigung, Hausmeister, Gebäudeversicherung, Wasser und Abwasser. Je nach Mietvertrag können auch weitere Kosten wie Gartenpflege oder Kabelfernsehen enthalten sein. Es ist wichtig, den Mietvertrag genau zu prüfen, um zu verstehen, welche Nebenkosten du zahlen musst.
Wie kann ich die Grundsteuer in Wiesbaden senken?
Tipps zur Senkung der Grundsteuer: Vergleiche Energieanbieter Heizkosten senken Eine vollständige Prüfung der Nebenkostenabrechnung deckt häufig Fehler auf — der Mieterbund schätzt rund 50 % aller Abrechnungen als fehlerhaft ein.
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Bundesdurchschnitt aller Nebenkosten 2024: 2,67 €/m² (DMB). Werte für Wiesbaden basieren auf DMB- und regionalen Daten.
Über den Autor
Marcel Schlüter
Gründer Nebenkostenrechner, Betriebskosten-Experte mit über 10 Jahren Erfahrung in BetrKV-konformer Abrechnung.
Mehr über Marcel →Datenquellen
- • DMB Betriebskostenspiegel 2024 — Deutscher Mieterbund, bundesweite Erhebung
- • Statistisches Bundesamt (Destatis) — Wohnnebenkosten-Statistik
- • Eigene Betriebskostenspiegel-Auswertung auf Basis von BetrKV § 2
Methodik
Der angezeigte Wert (0,19 €/m²) wird aus dem DMB-Bundesdurchschnitt für Grundsteuer (0.07 Anteil am Gesamtnebenkostenwert) berechnet und mit dem Bundesland-Faktor für Hessen sowie der lokalen Mietpreisstruktur von Wiesbaden gewichtet (60 % Stadt, 40 % Bundesland). Anschließend wird der Wert auf den realistischen Bereich von 0,18 bis 0,45 €/m² begrenzt. Es handelt sich um einen Richtwert — die tatsächlichen Kosten in der konkreten Wohnung können abweichen.
Hinweis: Diese Seite ersetzt keine Rechtsberatung. Bei konkreten Streitfällen empfehlen wir die Beratung durch einen Mieterverein oder Fachanwalt.
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