Nebenkostenabrechnung prüfen
KI-Check kostenlos starten · Ergebnis üblicherweise in wenigen Minuten
Etwa 50 % aller Nebenkostenabrechnungen in Deutschland enthalten Fehler — meist zugunsten des Vermieters. Unser KI-Check analysiert deine Abrechnung anhand von 30 Prüfpunkten nach BetrKV, HeizKV und § 556 BGB. Abrechnung hochladen, automatisiert analysieren lassen und üblicherweise innerhalb weniger Minuten eine Vorschau erhalten — kostenlos starten, Vollbericht 9,90 €.
Prüfen schafft Klarheit über Kosten und Fristen
Ob eine Abrechnung einen Fehler oder ein Erstattungspotenzial enthält, lässt sich nicht pauschal vorhersagen. Entscheidend sind die konkreten Kostenpositionen, Belege, Verteilerschlüssel, Vorauszahlungen und Fristen.
Nicht jede Ausgabe des Vermieters darf als Betriebskostenposition umgelegt werden. Die Prüfung ordnet die erkannten Positionen anhand der BetrKV ein und kennzeichnet unklare Angaben.
Eine mögliche Korrektur hängt von deiner Abrechnung und den Originalbelegen ab. Der Bericht erläutert erkannte Auffälligkeiten; eine Schätzung ist noch kein Zahlungsanspruch.
Einwendungen musst du grundsätzlich spätestens 12 Monate ab Zugang der Abrechnung mitteilen. Eine Ausnahme gilt, wenn du die Verspätung nicht zu vertreten hast (§ 556 Abs. 3 BGB).
Vier typische Prüfbereiche
Diese Bereiche können den Saldo einer Abrechnung beeinflussen. Ob tatsächlich ein Fehler und eine Korrektur vorliegen, ergibt sich erst aus deiner Abrechnung, dem Mietvertrag und den Belegen:
- •Verwaltungskosten sind nach § 1 BetrKV grundsätzlich nicht als Betriebskosten umlagefähig.
- •Heizkosten müssen nach den Vorgaben der HeizKV in Grund- und Verbrauchskosten aufgeteilt werden.
- •Reparatur- und Instandhaltungskosten werden mitunter als „kleinere Reparaturen“ bezeichnet, gehören aber grundsätzlich nicht zu den umlagefähigen Betriebskosten.
- •Vorauszahlungen müssen vollständig und mit den tatsächlich geleisteten Beträgen verrechnet sein.
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So sieht dein Ergebnis aus
Transparente Vorschau — das bekommst du direkt nach der Analyse, noch bevor du bezahlst.
Was du bekommst — konkrete Beispiele
- Heizkosten: Vermieter hat falschen Verteilerschlüssel verwendet — 127 € zu viel
- Grundsteuer: Position enthält nicht-umlagefähige Verwaltungskosten
- Abrechnungsfrist nach § 556 BGB um 3 Wochen überzogen — Nachzahlung entfällt
- Gesamt-Ersparnis: 240 € (Widerspruchsbrief im Paket enthalten)
So funktioniert der KI-Check
Drei Schritte bis zum Ergebnis — keine Registrierung, kein Abo, keine Wartezeit.
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KI analysiert
Prüfung nach BetrKV, HeizKV, BGB und CO2KostAufG. Parallel alle Positionen, Fristen und Formalitäten.
Ergebnis + Widerspruchsbrief
Vollständiger Prüfbericht mit Rechtsgrundlagen. Bei festgestellten Fehlern: fertiger Widerspruchsbrief als PDF.
Was wir für dich prüfen
Alle rechtlichen Fallstricke der deutschen Nebenkostenabrechnung — auf einen Blick.
Nicht-umlagefähige Kosten
Verwaltung, Reparaturen, Instandhaltung — gehören nicht in die Abrechnung
§ 1 BetrKVFalsche Verteilerschlüssel
Wohnfläche, Personen oder Verbrauch — war der richtige Schlüssel angewandt?
§ 556a BGBHeizkostenverteilung 30/70 oder 50/50
Korrekte Aufteilung Grundkosten zu Verbrauchskosten
§§ 7, 8 HeizKVCO2-Kostenaufteilung
Vermieter-Anteil nach Gebäudestufen (10–95 %)
CO2KostAufGAbrechnungsfrist §556 BGB
12 Monate nach Abrechnungszeitraum — zu spät? Keine Nachzahlung!
§ 556 Abs. 3 BGBFormfehler & Belegeinsicht
Absender, Zeitraum, Einzelkosten, Vorauszahlungen vollständig?
§ 259 BGBKürzungsrechte nach HeizKV
15 % Kürzung bei fehlerhafter verbrauchsabhängiger Abrechnung
§ 12 HeizKVTypische 15%-Kürzungsfälle
Fehlende Einzelwerte, unplausible Verbräuche, falsche Erfassung
BGH VIII ZRWas Kunden sagen
Anonymisierte Erfahrungsberichte echter Nutzer des KI-Checks.
„Nach wenigen Minuten standen 3 Punkte auf dem Prüfbericht — die Hausverwaltung hat nach dem Widerspruch 212 € nachgebessert.“
M. K. aus Hamburg
„Schneller geht es nicht. Widerspruchsbrief war direkt fertig, ich musste ihn nur unterschreiben und senden.“
T. R. aus München
„Ich hatte Verwaltungskosten in der Abrechnung. Der Check hat den Fehler sofort erkannt — 180 € zurückbekommen.“
S. W. aus Berlin
Geprüft nach deutschem Mietrecht 2026 — BetrKV, HeizKV, §§ 556 ff. BGB und CO2KostAufG. Hinweis: Die KI-Analyse ersetzt keine anwaltliche Rechtsberatung.
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Hinweis: Der KI-Check ist eine automatisierte Analyse zur Orientierung und stellt keine Rechtsberatung im Sinne des RDG dar. Für eine rechtsverbindliche Beurteilung konsultiere bitte einen Fachanwalt für Mietrecht.
Nebenkostenabrechnung prüfen lassen — wo lohnt sich was?
Verbraucherzentrale, Mieterverein, Anwalt oder KI-Check? Hier siehst du, was die Optionen kosten, wie lange sie dauern und was sie liefern.
| Option | Kosten | Wartezeit | Voraussetzung | Widerspruchsbrief inkl. |
|---|---|---|---|---|
| KI-Check (diese Seite) | 0 € Schnellcheck, Vollbericht 9,90 € | 2–5 Min. | Keine — Upload reicht | Ja, im 19,90-€-Paket |
| Verbraucherzentrale | Je Beratungsstelle und Angebot | Terminabhängig | Örtliches oder digitales Angebot prüfen | Je Beratungsangebot |
| Mieterverein | Mitgliedsbeitrag laut örtlichem Verein | Terminabhängig | Mitgliedschaft und lokale Bedingungen | Leistungsumfang vorher prüfen |
| Fachanwalt Mietrecht | Nach RVG oder Vergütungsvereinbarung | Terminabhängig | Mandatsverhältnis, RVG-Kosten | Auf Wunsch (kostenpflichtig) |
| Selbstprüfung Excel | 0 € | Abhängig von Umfang und Vorkenntnissen | BetrKV, HeizKV und BGB-Kenntnisse | Musst du selbst formulieren |
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Einstieg: Erste Befunde siehst du kostenlos. Der Vollbericht kostet 9,90 €.
Verfügbar: Keine Termine, keine Wartezeit, keine Mitgliedschaft.
So prüfst du deine Nebenkostenabrechnung selbst — in 7 Schritten
Wer Zeit und Geduld mitbringt, kann viele Fehler auch ohne KI-Check entdecken. Diese Anleitung folgt exakt der Reihenfolge, in der ein Fachanwalt für Mietrecht prüft — fokussiert auf BetrKV, HeizKV und § 556 BGB.
Veranschlagter Zeitaufwand: 30–45 Min. · Benötigt: Abrechnung, Mietvertrag, Kontoauszüge der Vorauszahlungen
- 1
Frist nach § 556 BGB prüfen
Schau zuerst auf das Eingangsdatum (Briefumschlag, E-Mail oder Bote). Der Vermieter muss innerhalb von 12 Monaten nach Ende des Abrechnungszeitraums abrechnen — eine Abrechnung für das Kalenderjahr 2024 muss spätestens am 31.12.2025 zugehen. Ist sie später, entfällt jede Nachzahlung. Ein etwaiges Guthaben muss der Vermieter aber trotzdem auszahlen.
📜 § 556 Abs. 3 BGB→ Frist im Detail - 2
Pflichtangaben checken
Eine ordnungsgemäße Abrechnung enthält Absender, Adressat, exakter Abrechnungszeitraum (von/bis), Gesamtkosten je Position, Verteilerschlüssel, deinen Anteil, geleistete Vorauszahlungen und den Saldo. Fehlt ein Pflichtbestandteil, ist die Abrechnung formell unwirksam (BGH VIII ZR 295/15) und kann nicht durchgesetzt werden.
📜 § 259 BGB→ Alle Pflichtangaben - 3
Verteilerschlüssel kontrollieren
Jede Kostenposition wird nach einem Schlüssel verteilt — Wohnfläche, Personenzahl, Wohneinheiten oder tatsächlicher Verbrauch. Vergleiche die in der Abrechnung verwendeten Schlüssel mit der Vereinbarung im Mietvertrag. Wassergrundgebühr nach Personen statt Fläche kann z. B. bei Familien teuer werden. Ohne klare Vereinbarung gilt der gesetzliche Schlüssel (Wohnfläche).
📜 § 556a BGB→ Verteilerschlüssel-Übersicht - 4
Kostenarten gegen § 2 BetrKV abgleichen
Nur die 17 in § 2 BetrKV abschließend aufgelisteten Kostenarten dürfen umgelegt werden. Verwaltung, Reparaturen, Instandhaltung, Bankgebühren, Rücklagen-Bildung und Leerstandskosten sind nicht umlagefähig. Versteckte Positionen wie „sonstige Kosten" oder „Hausnebenkosten" müssen detailliert aufgeschlüsselt sein — Sammelpositionen sind unzulässig.
📜 §§ 1, 2 BetrKV→ 17 Kostenarten BetrKV - 5
Heizkosten-Aufteilung verstehen (50/70-Regel)
Heizkosten müssen nach HeizKV in Grundkosten (verbrauchsunabhängig) und Verbrauchskosten getrennt werden. Standard ist 30 % Grund / 70 % Verbrauch — in begründeten Ausnahmen 50/50 oder umgekehrt. Eine andere Aufteilung muss vertraglich vereinbart und sachlich begründet sein. Ist die Aufteilung unzulässig, darfst du 15 % der Heizkosten nach § 12 HeizKV kürzen.
📜 §§ 7, 8, 12 HeizKV→ Heizkosten-Rechner - 6
Vorauszahlungen abgleichen
Vergleiche die in der Abrechnung ausgewiesenen Vorauszahlungen mit deinen tatsächlichen Überweisungen (Kontoauszüge). Stimmen die Beträge nicht überein, notiere jede Abweichung mit Datum und Betrag und fordere eine nachvollziehbare Korrektur.
📜 BGH VIII ZR 244/18 - 7
Belegeinsicht anfordern (§ 259 BGB)
Du hast das Recht, alle Originalbelege beim Vermieter oder in dessen Geschäftsräumen einzusehen — kostenlos. Verlange Rechnungen, Verträge (Hausmeister, Versicherung), Wartungsprotokolle und Verbrauchsablesungen. Verweigert der Vermieter die Einsicht, darfst du die Nachzahlung zurückbehalten (BGH VIII ZR 78/05). Unser Widerspruchs-Generator enthält eine vorformulierte Aufforderung.
📜 § 259 BGB · BGH VIII ZR 78/05→ Belegeinsicht-Vorlage
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Der KI-Check unterstützt diese Schritte automatisiert und liefert üblicherweise innerhalb weniger Minuten eine Vorschau. Ein Widerspruchsbrief ist ausschließlich im entsprechend bezeichneten Komplettpaket enthalten.
Neun typische Fehlerklassen in Nebenkostenabrechnungen
Ob deine konkrete Abrechnung einen dieser Fehler enthält, kann nur anhand der Angaben und Belege beurteilt werden. Diese Punkte ordnet der KI-Check automatisiert ein.
Nicht-umlagefähige Kosten in der Abrechnung
Verwaltungskosten, Reparaturen, Instandhaltung, Bankgebühren oder Rücklagen-Bildung gehören nicht in die Nebenkostenabrechnung. § 1 Abs. 2 BetrKV listet auf, was umgelegt werden darf — alles andere muss der Vermieter selbst tragen.
Falscher Verteilerschlüssel angewandt
Wohnfläche, Personen, Wohneinheiten oder Verbrauch — der Schlüssel muss zum Kostentyp passen. Wassergrundgebühr nach Personen statt Fläche zu verteilen, kann bei kinderreichen Mietern teuer werden. Der Vermieter darf den Schlüssel innerhalb des Abrechnungszeitraums nicht willkürlich ändern.
Heizkosten falsch nach 30/70 oder 50/50 aufgeteilt
Heizkosten müssen nach HeizKV in Grund- und Verbrauchskosten getrennt werden. Standard ist 30 % Grundkosten / 70 % Verbrauch. In Ausnahmefällen 50/50. Wenn der Vermieter eine andere Aufteilung wählt, muss das vertraglich begründet sein.
CO₂-Kostenaufteilung ignoriert
Seit dem CO2KostAufG (2023) muss der Vermieter je nach Energie-Effizienz-Klasse des Gebäudes 0–95 % der CO₂-Kosten selbst tragen. Viele Abrechnungen ignorieren das einfach und legen 100 % auf den Mieter um. Die KI prüft, ob die Aufteilung dem Stufen-Modell entspricht.
Abrechnungsfrist § 556 BGB überschritten
Der Vermieter hat 12 Monate nach Ende des Abrechnungszeitraums Zeit, die Abrechnung zuzustellen. Eine Abrechnung für 2024 muss spätestens am 31.12.2025 beim Mieter sein. Danach kann der Vermieter keine Nachzahlung mehr fordern — ein Guthaben muss er aber trotzdem auszahlen.
Formfehler & fehlende Belegeinsicht
Eine ordnungsgemäße Abrechnung enthält Absender, Adressat, Abrechnungszeitraum, Gesamtkosten, Verteilerschlüssel, Mieteranteil, Vorauszahlungen und Saldo. Fehlt ein Pflichtbestandteil, ist die Abrechnung formell unwirksam. Der Mieter hat zudem ein Recht auf Belegeinsicht (§ 259 BGB).
15 %-Kürzungsrecht nach HeizKV nicht beachtet
Wenn der Vermieter die Heizkosten nicht ordnungsgemäß verbrauchsabhängig abrechnet, hat der Mieter ein Kürzungsrecht von 15 % der entstandenen Heizkosten. Häufige Fälle: keine Einzelablesungen, defekte Zähler, geschätzte Verbräuche.
Vorauszahlungen nicht korrekt verrechnet
Die geleisteten monatlichen Vorauszahlungen müssen in der Abrechnung erscheinen und vom Anteil abgezogen werden. Stimmt die Summe nicht mit deinen tatsächlich gezahlten Beträgen überein, muss die Verrechnung nachvollzogen und gegebenenfalls korrigiert werden.
Wirtschaftlichkeitsgebot verletzt
Der Vermieter muss bei der Auswahl von Dienstleistern (Hausmeister, Müllabfuhr, Versicherung) wirtschaftlich handeln. Ein auffälliger regionaler Vergleichswert ist ein Anlass für Belegeinsicht, beweist für sich allein aber noch keinen Verstoß. Die KI ordnet die Werte mithilfe des Betriebskostenspiegels ein.
Welche Gesetze regeln die Nebenkostenabrechnung?
Die Prüfung einer Nebenkostenabrechnung stützt sich auf vier zentrale Rechtsquellen. Wer Widerspruch einlegen will, sollte mindestens diese Grundlagen kennen — die KI-Prüfung deckt sie alle parallel ab.
Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)
Das BGB regelt im Mietrecht die Grundpflichten: § 535 (Vertrag), § 556 (Vereinbarungen über Betriebskosten) mit der wichtigen 12-Monats-Frist, § 556a (Verteilerschlüssel), § 259 (Belegeinsicht). Wer hier Fehler übersieht, verschenkt im Zweifel den ganzen Anspruch.
Betriebskostenverordnung
Die BetrKV listet in § 2 die 17 umlagefähigen Kostenarten abschließend auf: Grundsteuer, Wasser, Abwasser, Heizung, Aufzug, Müll, Reinigung, Beleuchtung, Gartenpflege, Schornsteinfeger, Versicherungen, Hauswart und sonstige Betriebskosten. § 1 grenzt klar ab, was Vermietersache bleibt (Verwaltung, Instandhaltung, Reparaturen).
Heizkostenverordnung
Die HeizKV ergänzt die BetrKV speziell für Heizung und Warmwasser. §§ 7, 8 schreiben die Aufteilung in Grund- und Verbrauchskosten vor (Standard 30/70). § 12 gibt dem Mieter ein 15-%-Kürzungsrecht, wenn der Vermieter die verbrauchsabhängige Abrechnung verletzt. Heizkosten sind die größte Einzelposition — und die häufigste Fehlerquelle.
CO₂-Kostenaufteilungsgesetz
Seit dem 1. Januar 2023 in Kraft: Vermieter müssen je nach Energie-Effizienz-Stufe des Gebäudes 0 bis 95 % der CO₂-Kosten selbst tragen. Bei sehr ineffizienten Altbauten zahlt der Vermieter 95 %, bei EH-55-Neubauten 0 %. Viele Abrechnungen ignorieren das Stufenmodell und legen 100 % auf den Mieter um — ein klarer Verstoß.
Welche Urteile sind besonders relevant?
Neben Gesetzen prägen Urteile des Bundesgerichtshofs (BGH) die Praxis. Wichtige Entscheidungen für die Abrechnungsprüfung sind:
- →BGH VIII ZR 295/15 — Formelle Mindestanforderungen an die Nebenkostenabrechnung: ohne Pflichtangaben unwirksam.
- →BGH VIII ZR 78/05 — Mieter darf Nachzahlung zurückbehalten, wenn der Vermieter Belegeinsicht verweigert.
- →BGH VIII ZR 340/17 — Wirtschaftlichkeitsgebot: Vermieter muss bei der Auswahl von Dienstleistern wirtschaftlich handeln; massive Überschreitungen des regionalen Durchschnitts sind unzulässig.
- →BGH VIII ZR 244/18 — Vorauszahlungen müssen exakt mit den tatsächlich geleisteten Beträgen übereinstimmen; Abweichungen sind Rechenfehler.
- →BGH VIII ZR 246/15 — Heizkosten-Aufteilung 50/50 statt 30/70 nur bei sachlicher Begründung zulässig.
Zehn typische Fehlerklassen im Überblick
Die Übersicht zeigt häufig relevante Prüfthemen, ohne eine Trefferquote für deine Abrechnung zu versprechen. Details und Beispiele findest du auf unserer Übersichtsseite zu typischen Nebenkostenabrechnungs-Fehlern.
| # | Fehler | Mögliche Folge |
|---|---|---|
| 1 | Verwaltungskosten umgelegt | Position prüfen |
| 2 | Reparaturen als „kleinere Instandhaltung" deklariert | Position prüfen |
| 3 | Falscher Verteilerschlüssel angewandt | Mieteranteil neu berechnen |
| 4 | Heizkosten-Aufteilung 30/70 verletzt | Heizkostenanteil prüfen |
| 5 | CO₂-Aufteilung ignoriert (100 % auf Mieter) | Vermieteranteil prüfen |
| 6 | Abrechnungsfrist § 556 BGB überschritten | Nachforderung prüfen |
| 7 | Formfehler (fehlende Pflichtangaben) | Korrektur erforderlich |
| 8 | 15 %-Kürzung bei fehlerhafter Verbrauchserfassung | Kürzungsrecht prüfen |
| 9 | Vorauszahlungen nicht korrekt verbucht | Saldo berichtigen |
| 10 | Wirtschaftlichkeitsgebot verletzt (überteuerte Dienstleister) | Belege anfordern |
Wenn die Prüfung Fehler findet — was du jetzt tust
Stellt der KI-Check Beanstandungen fest oder findest du selbst Auffälligkeiten — handle schnell. Es geht jetzt um Fristwahrung, klare Kommunikation und gegebenenfalls juristische Eskalation.
Widerspruch formell einlegen
Sende binnen 12 Monaten ab Zugang einen schriftlichen Widerspruch per Einschreiben mit Rückschein. Begründe jede Beanstandung mit Rechtsgrundlage. Unser Generator erstellt den Brief in 2 Minuten — mit allen Findings, Fristen und Belegeinsicht-Aufforderung.
Widerspruchs-Generator öffnen →Belegeinsicht anfordern
Nach § 259 BGB hast du das Recht, alle Originalbelege einzusehen — kostenlos. Verlange Rechnungen, Verträge, Wartungsprotokolle. Verweigert der Vermieter, darfst du die Nachzahlung zurückbehalten (BGH VIII ZR 78/05). Die Aufforderung ist in unserer Mustervorlage enthalten.
Mustervorlage ansehen →Mieterverein oder Anwalt einschalten
Reagiert der Vermieter nicht oder weist den Widerspruch zurück, kann individuelle juristische Unterstützung sinnvoll sein. Beiträge, Gebühren, Wartezeiten und Leistungsumfang unterscheiden sich je Mieterverein beziehungsweise Kanzlei und sollten dort vorab erfragt werden.
Mit Lena weitergehen →Wichtig: Nachzahlung unter Vorbehalt leisten
Ob du eine geforderte Nachzahlung leistest, zurückbehältst oder nur unter Vorbehalt zahlst, hängt vom konkreten Sachverhalt ab. Versäume Zahlungs- und Einwendungsfristen nicht und hole bei einem streitigen oder hohen Betrag rechtzeitig individuelle Beratung ein. Wenn du unter Vorbehalt zahlst, dokumentiere den Vorbehalt eindeutig.
Häufig gestellte Fragen zum Prüfen
Die wichtigsten Antworten rund um Prüfung, KI-Check, Fristen und Widerspruch — auf einen Blick.
Was kostet der KI-Check?
Wie lange dauert die Prüfung?
Was passiert mit meiner Abrechnung?
Bekomme ich einen Widerspruchsbrief?
Was wenn keine Fehler gefunden werden?
Wer prüft meine Abrechnung?
Funktioniert das bei allen Abrechnungen?
Wie hoch kann eine mögliche Erstattung sein?
Bis wann darf ich Widerspruch einlegen?
Ist mein Vermieter verpflichtet, mir Belegeinsicht zu geben?
Was ist der Unterschied zwischen BetrKV und HeizKV?
Lohnt sich der KI-Check oder reicht der Mieterverein?
Ist der KI-Check eine Alternative zu klassischen Prüfdiensten?
Wer haftet, wenn die KI einen Fehler übersieht?
Kann ich auch Abrechnungen aus Vorjahren prüfen lassen?
Wer steckt hinter dem KI-Check?
Hinter dem KI-Check steht Lena — die Nebenkosten-KI von mein-nebenkostenrechner.de. Trainiert auf deutsches Mietrecht 2026, gepflegt von einem ERP-Consultant mit 10+ Jahren Branchenerfahrung. Vollständig DSGVO-konform, auf deutschen Servern.
Lena — deine Nebenkosten-KI
Mietrecht 2026 · BetrKV · HeizKV · BGB
Lena ordnet die aus deiner Abrechnung extrahierten Angaben anhand der 17 Kostenarten der BetrKV, der Heizkostenverordnung (HeizKV) und der §§ 556 ff. BGB ein. Sie erklärt jedes Finding mit einem Quellenhinweis. Das Ergebnis ist eine automatisierte Erstanalyse und keine individuelle Rechtsberatung.
- 30 Prüfpunkte nach BetrKV, HeizKV, BGB und CO2KostAufG
- Erstattungsschätzung in Euro pro Position
- Personalisierter Widerspruchsbrief als PDF
- Regionale Kostenvergleiche mit dem Betriebskostenspiegel
Datenschutz & Sicherheit
DSGVO · Hosting Deutschland · Auto-Löschung
Deine Abrechnung verarbeiten wir ausschließlich für die Analyse. Die Übertragung erfolgt SSL-verschlüsselt, das Hosting liegt vollständig in deutschen Rechenzentren. Das Upload-Original wird nur befristet für Support-Fälle aufbewahrt (kostenlose Vorschau: 14 Tage, bezahlter Bericht: 90 Tage) und danach automatisch gelöscht. Keine Weitergabe an Dritte, keine Werbenutzung, kein Tracking-Verkauf.
- SSL-Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (TLS 1.3)
- Hosting in Deutschland · keine US-Cloud-Dienste
- Automatische Löschung der Upload-Datei (spätestens nach 14 Tagen, bei Kauf nach 90 Tagen)
- Keine Anmeldung · keine E-Mail · keine Telefonnummer
Der KI-Check ist eine automatisierte Analyse zur Orientierung und stellt keine Rechtsberatung im Sinne des RDG dar. Für eine rechtsverbindliche Beurteilung konsultiere bitte einen Fachanwalt für Mietrecht.
Bereit, deine Abrechnung zu prüfen?
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