Nebenkostenabrechnung prüfen
KI-Check kostenlos · Ergebnis in 60 Sek.
Etwa 50 % aller Nebenkostenabrechnungen in Deutschland enthalten Fehler — meist zugunsten des Vermieters. Unser KI-Check prüft Ihre Abrechnung auf 16 typische Fehler nach BetrKV, HeizKV und § 556 BGB. Upload in 30 Sekunden, Ergebnis in 2-5 Min. — kostenlos starten, Vollbericht ab 9,90 €.
Marcel — Gründer & Entwickler
ERP-Consultant mit 10+ Jahren Erfahrung. Spezialisiert auf rechtskonforme Prozess-Automatisierung. Verantwortlich für Fachlichkeit, Rechtsstand und Pflege der KI-Prüfregeln.
Mehr über den Entwickler →Jede zweite Nebenkostenabrechnung ist fehlerhaft
Der Deutsche Mieterbund schätzt: rund 50 % aller Nebenkostenabrechnungen enthalten Fehler — fast immer zu Lasten der Mieter. Wer nicht prüft, verschenkt im Schnitt zwischen 80 und 250 € pro Jahr. Und die Frist läuft schnell ab.
Etwa jede zweite Abrechnung enthält mindestens einen Fehler — von nicht-umlagefähigen Kostenpositionen über falsche Verteilerschlüssel bis zu Heizkosten-Fehlberechnungen. Quelle: Deutscher Mieterbund & Stiftung Warentest.
Findet die Prüfung Fehler, liegt die durchschnittliche Rückforderung zwischen 80 und 250 € pro Jahr. In Extremfällen (Heizkosten-Fehler, falsche CO₂-Aufteilung) sind bis 800 € realistisch.
Sie haben 12 Monate ab Zugang der Abrechnung Zeit, formelle Einwände zu erheben. Danach ist der Anspruch verfristet — auch wenn die Abrechnung objektiv falsch war. Wer wartet, verliert.
Was Mieter typischerweise zu viel zahlen
In über 5.000 ausgewerteten Abrechnungen aus dem KI-Check stechen vier Fehlerklassen heraus, die zusammen für rund 80 % aller Beanstandungen verantwortlich sind:
- •Verwaltungskosten in Höhe von 30–120 € landen in fast jeder vierten Abrechnung, obwohl sie laut § 1 BetrKV nicht umlagefähig sind.
- •Heizkosten werden in 25 % der Fälle falsch zwischen Grund- und Verbrauchskosten aufgeteilt (HeizKV §§ 7, 8).
- •Reparatur- und Instandhaltungskosten werden als „kleinere Reparaturen" getarnt umgelegt — sind aber Vermieter-Sache.
- •Vorauszahlungen werden in jeder dritten Abrechnung nicht korrekt verbucht — pro Monat 5–50 € Differenz.
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So sieht Ihr Ergebnis aus
Transparente Vorschau — das bekommen Sie direkt nach der Analyse, noch bevor Sie bezahlen.
Was Sie bekommen — konkrete Beispiele
- Heizkosten: Vermieter hat falschen Verteilerschlüssel verwendet — 127 € zu viel
- Grundsteuer: Position enthält nicht-umlagefähige Verwaltungskosten
- Abrechnungsfrist nach § 556 BGB um 3 Wochen überzogen — Nachzahlung entfällt
- Gesamt-Ersparnis: 240 € (Widerspruchsbrief im Paket enthalten)
So funktioniert der KI-Check
Drei Schritte bis zum Ergebnis — keine Registrierung, kein Abo, keine Wartezeit.
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PDF, JPG oder PNG Ihrer Nebenkostenabrechnung — bis 10 MB. Per Drag & Drop oder Klick.
KI analysiert
Prüfung nach BetrKV, HeizKV, BGB und CO2KostAufG. Parallel alle Positionen, Fristen und Formalitäten.
Ergebnis + Widerspruchsbrief
Vollständiger Prüfbericht mit Rechtsgrundlagen. Bei festgestellten Fehlern: fertiger Widerspruchsbrief als PDF.
Was wir für Sie prüfen
Alle rechtlichen Fallstricke der deutschen Nebenkostenabrechnung — auf einen Blick.
Nicht-umlagefähige Kosten
Verwaltung, Reparaturen, Instandhaltung — gehören nicht in die Abrechnung
§ 1 BetrKVFalsche Verteilerschlüssel
Wohnfläche, Personen oder Verbrauch — war der richtige Schlüssel angewandt?
§ 556a BGBHeizkostenverteilung 30/70 oder 50/50
Korrekte Aufteilung Grundkosten zu Verbrauchskosten
§§ 7, 8 HeizKVCO2-Kostenaufteilung
Vermieter-Anteil nach Gebäudestufen (10–95 %)
CO2KostAufGAbrechnungsfrist §556 BGB
12 Monate nach Abrechnungszeitraum — zu spät? Keine Nachzahlung!
§ 556 Abs. 3 BGBFormfehler & Belegeinsicht
Absender, Zeitraum, Einzelkosten, Vorauszahlungen vollständig?
§ 259 BGBKürzungsrechte nach HeizKV
15 % Kürzung bei fehlerhafter verbrauchsabhängiger Abrechnung
§ 12 HeizKVTypische 15%-Kürzungsfälle
Fehlende Einzelwerte, unplausible Verbräuche, falsche Erfassung
BGH VIII ZRWas Kunden sagen
Anonymisierte Erfahrungsberichte echter Nutzer des KI-Checks.
„Nach wenigen Minuten standen 3 Punkte auf dem Prüfbericht — die Hausverwaltung hat nach dem Widerspruch 212 € nachgebessert.“
M. K. aus Hamburg
„Schneller geht es nicht. Widerspruchsbrief war direkt fertig, ich musste ihn nur unterschreiben und senden.“
T. R. aus München
„Ich hatte Verwaltungskosten in der Abrechnung. Der Check hat den Fehler sofort erkannt — 180 € zurückbekommen.“
S. W. aus Berlin
Geprüft nach deutschem Mietrecht 2026 — BetrKV, HeizKV, §§ 556 ff. BGB und CO2KostAufG. Hinweis: Die KI-Analyse ersetzt keine anwaltliche Rechtsberatung.
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🔒 Ihre Dokumente werden nach 24 Stunden automatisch gelöscht. Verarbeitung auf deutschen Servern.
Hinweis: Der KI-Check ist eine automatisierte Analyse zur Orientierung und stellt keine Rechtsberatung im Sinne des RDG dar. Für eine rechtsverbindliche Beurteilung konsultieren Sie bitte einen Fachanwalt für Mietrecht.
Nebenkostenabrechnung prüfen lassen — wo lohnt sich was?
Verbraucherzentrale, Mieterverein, Anwalt oder KI-Check? Hier sehen Sie, was die Optionen kosten, wie lange sie dauern und was sie liefern.
| Option | Kosten | Wartezeit | Voraussetzung | Widerspruchsbrief inkl. |
|---|---|---|---|---|
| KI-Check (diese Seite) | 0 € Schnellcheck, Vollbericht 9,90 € | 2–5 Min. | Keine — Upload reicht | Ja, im 19,90-€-Paket |
| Verbraucherzentrale | ~30–80 € pro Beratung | 1–4 Wochen Termin | Termin vor Ort, oft Wartezeit | Selten — meist nur Beratung |
| Mieterverein | 60–120 € Jahresmitgliedschaft | 1–3 Wochen | Mitgliedschaft, oft Wartezeit für Beratung | Ja, im Mitgliedsbeitrag enthalten |
| Fachanwalt Mietrecht | 200–500 € Erstberatung | 1–2 Wochen Termin | Mandatsverhältnis, RVG-Kosten | Auf Wunsch (kostenpflichtig) |
| Selbstprüfung Excel | 0 € | 3–5 Std. eigene Recherche | BetrKV, HeizKV und BGB-Kenntnisse | Müssen Sie selbst formulieren |
Tempo: KI prüft 16 Punkte parallel, klassische Beratung braucht Tage bis Wochen.
Einstieg: Erste Befunde sehen Sie kostenlos. Nur für die Tiefenanalyse zahlen Sie 9,90 €.
Verfügbar: Keine Termine, keine Wartezeit, keine Mitgliedschaft.
So prüfen Sie Ihre Nebenkostenabrechnung selbst — in 7 Schritten
Wer Zeit und Geduld mitbringt, kann viele Fehler auch ohne KI-Check entdecken. Diese Anleitung folgt exakt der Reihenfolge, in der ein Fachanwalt für Mietrecht prüft — fokussiert auf BetrKV, HeizKV und § 556 BGB.
Veranschlagter Zeitaufwand: 30–45 Min. · Benötigt: Abrechnung, Mietvertrag, Kontoauszüge der Vorauszahlungen
- 1
Frist nach § 556 BGB prüfen
Schauen Sie zuerst auf das Eingangsdatum (Briefumschlag, E-Mail oder Bote). Der Vermieter muss innerhalb von 12 Monaten nach Ende des Abrechnungszeitraums abrechnen — eine Abrechnung für das Kalenderjahr 2024 muss spätestens am 31.12.2025 zugehen. Ist sie später, entfällt jede Nachzahlung. Ein etwaiges Guthaben muss der Vermieter aber trotzdem auszahlen.
📜 § 556 Abs. 3 BGB→ Frist im Detail - 2
Pflichtangaben checken
Eine ordnungsgemäße Abrechnung enthält Absender, Adressat, exakter Abrechnungszeitraum (von/bis), Gesamtkosten je Position, Verteilerschlüssel, Ihren Anteil, geleistete Vorauszahlungen und den Saldo. Fehlt ein Pflichtbestandteil, ist die Abrechnung formell unwirksam (BGH VIII ZR 295/15) und kann nicht durchgesetzt werden.
📜 § 259 BGB→ Alle Pflichtangaben - 3
Verteilerschlüssel kontrollieren
Jede Kostenposition wird nach einem Schlüssel verteilt — Wohnfläche, Personenzahl, Wohneinheiten oder tatsächlicher Verbrauch. Vergleichen Sie die in der Abrechnung verwendeten Schlüssel mit der Vereinbarung im Mietvertrag. Wassergrundgebühr nach Personen statt Fläche kann z. B. bei Familien teuer werden. Ohne klare Vereinbarung gilt der gesetzliche Schlüssel (Wohnfläche).
📜 § 556a BGB→ Verteilerschlüssel-Übersicht - 4
Kostenarten gegen § 2 BetrKV abgleichen
Nur die 17 in § 2 BetrKV abschließend aufgelisteten Kostenarten dürfen umgelegt werden. Verwaltung, Reparaturen, Instandhaltung, Bankgebühren, Rücklagen-Bildung und Leerstandskosten sind nicht umlagefähig. Versteckte Positionen wie „sonstige Kosten" oder „Hausnebenkosten" müssen detailliert aufgeschlüsselt sein — Sammelpositionen sind unzulässig.
📜 §§ 1, 2 BetrKV→ 17 Kostenarten BetrKV - 5
Heizkosten-Aufteilung verstehen (50/70-Regel)
Heizkosten müssen nach HeizKV in Grundkosten (verbrauchsunabhängig) und Verbrauchskosten getrennt werden. Standard ist 30 % Grund / 70 % Verbrauch — in begründeten Ausnahmen 50/50 oder umgekehrt. Eine andere Aufteilung muss vertraglich vereinbart und sachlich begründet sein. Ist die Aufteilung unzulässig, dürfen Sie 15 % der Heizkosten nach § 12 HeizKV kürzen.
📜 §§ 7, 8, 12 HeizKV→ Heizkosten-Rechner - 6
Vorauszahlungen abgleichen
Vergleichen Sie die in der Abrechnung ausgewiesenen Vorauszahlungen mit Ihren tatsächlichen Überweisungen (Kontoauszüge). Stimmen die Beträge nicht überein, ist das ein klarer Rechenfehler — und betrifft fast jede dritte Abrechnung. Pro Monat können sich 5 bis 50 € Differenz summieren. Notieren Sie alle Abweichungen mit Datum und Betrag.
📜 BGH VIII ZR 19/19 - 7
Belegeinsicht anfordern (§ 259 BGB)
Sie haben das Recht, alle Originalbelege beim Vermieter oder in dessen Geschäftsräumen einzusehen — kostenlos. Verlangen Sie Rechnungen, Verträge (Hausmeister, Versicherung), Wartungsprotokolle und Verbrauchsablesungen. Verweigert der Vermieter die Einsicht, dürfen Sie die Nachzahlung zurückbehalten (BGH VIII ZR 78/05). Unser Widerspruchs-Generator enthält eine vorformulierte Aufforderung.
📜 § 259 BGB · BGH VIII ZR 78/05→ Belegeinsicht-Vorlage
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Der KI-Check erledigt alle 7 Schritte automatisch in 2 bis 5 Minuten — inklusive Erstattungsschätzung und Widerspruchsbrief. Schnellcheck kostenlos.
Die 9 häufigsten Fehler in Nebenkostenabrechnungen
Studien des Deutschen Mieterbundes zeigen: Etwa jede zweite Abrechnung enthält Fehler — meist zugunsten des Vermieters. Diese Punkte prüft unsere KI automatisch.
Nicht-umlagefähige Kosten in der Abrechnung
Verwaltungskosten, Reparaturen, Instandhaltung, Bankgebühren oder Rücklagen-Bildung gehören nicht in die Nebenkostenabrechnung. § 1 Abs. 2 BetrKV listet auf, was umgelegt werden darf — alles andere muss der Vermieter selbst tragen.
Falscher Verteilerschlüssel angewandt
Wohnfläche, Personen, Wohneinheiten oder Verbrauch — der Schlüssel muss zum Kostentyp passen. Wassergrundgebühr nach Personen statt Fläche zu verteilen, kann bei kinderreichen Mietern teuer werden. Der Vermieter darf den Schlüssel innerhalb des Abrechnungszeitraums nicht willkürlich ändern.
Heizkosten falsch nach 30/70 oder 50/50 aufgeteilt
Heizkosten müssen nach HeizKV in Grund- und Verbrauchskosten getrennt werden. Standard ist 30 % Grundkosten / 70 % Verbrauch. In Ausnahmefällen 50/50. Wenn der Vermieter eine andere Aufteilung wählt, muss das vertraglich begründet sein.
CO₂-Kostenaufteilung ignoriert
Seit dem CO2KostAufG (2023) muss der Vermieter je nach Energie-Effizienz-Klasse des Gebäudes 0–95 % der CO₂-Kosten selbst tragen. Viele Abrechnungen ignorieren das einfach und legen 100 % auf den Mieter um. Die KI prüft, ob die Aufteilung dem Stufen-Modell entspricht.
Abrechnungsfrist § 556 BGB überschritten
Der Vermieter hat 12 Monate nach Ende des Abrechnungszeitraums Zeit, die Abrechnung zuzustellen. Eine Abrechnung für 2024 muss spätestens am 31.12.2025 beim Mieter sein. Danach kann der Vermieter keine Nachzahlung mehr fordern — ein Guthaben muss er aber trotzdem auszahlen.
Formfehler & fehlende Belegeinsicht
Eine ordnungsgemäße Abrechnung enthält Absender, Adressat, Abrechnungszeitraum, Gesamtkosten, Verteilerschlüssel, Mieteranteil, Vorauszahlungen und Saldo. Fehlt ein Pflichtbestandteil, ist die Abrechnung formell unwirksam. Der Mieter hat zudem ein Recht auf Belegeinsicht (§ 259 BGB).
15 %-Kürzungsrecht nach HeizKV nicht beachtet
Wenn der Vermieter die Heizkosten nicht ordnungsgemäß verbrauchsabhängig abrechnet, hat der Mieter ein Kürzungsrecht von 15 % der entstandenen Heizkosten. Häufige Fälle: keine Einzelablesungen, defekte Zähler, geschätzte Verbräuche.
Vorauszahlungen nicht korrekt verrechnet
Die geleisteten monatlichen Vorauszahlungen müssen in der Abrechnung erscheinen und vom Anteil abgezogen werden. Stimmt die Summe nicht mit Ihren tatsächlich gezahlten Beträgen überein, ist das ein klarer Rechenfehler — und betrifft fast jede dritte Abrechnung.
Wirtschaftlichkeitsgebot verletzt
Der Vermieter muss bei der Auswahl von Dienstleistern (Hausmeister, Müllabfuhr, Versicherung) wirtschaftlich handeln. Liegt Ihre Hausmeister-Position 80 % über dem regionalen Durchschnitt, deutet das auf Verstoß gegen das Wirtschaftlichkeitsgebot. Die KI vergleicht Ihre Werte mit dem Betriebskostenspiegel.
Welche Gesetze regeln die Nebenkostenabrechnung?
Die Prüfung einer Nebenkostenabrechnung stützt sich auf vier zentrale Rechtsquellen. Wer Widerspruch einlegen will, sollte mindestens diese Grundlagen kennen — die KI-Prüfung deckt sie alle parallel ab.
Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)
Das BGB regelt im Mietrecht die Grundpflichten: § 535 (Vertrag), § 556 (Vereinbarungen über Betriebskosten) mit der wichtigen 12-Monats-Frist, § 556a (Verteilerschlüssel), § 259 (Belegeinsicht). Wer hier Fehler übersieht, verschenkt im Zweifel den ganzen Anspruch.
Betriebskostenverordnung
Die BetrKV listet in § 2 die 17 umlagefähigen Kostenarten abschließend auf: Grundsteuer, Wasser, Abwasser, Heizung, Aufzug, Müll, Reinigung, Beleuchtung, Gartenpflege, Schornsteinfeger, Versicherungen, Hauswart und sonstige Betriebskosten. § 1 grenzt klar ab, was Vermietersache bleibt (Verwaltung, Instandhaltung, Reparaturen).
Heizkostenverordnung
Die HeizKV ergänzt die BetrKV speziell für Heizung und Warmwasser. §§ 7, 8 schreiben die Aufteilung in Grund- und Verbrauchskosten vor (Standard 30/70). § 12 gibt dem Mieter ein 15-%-Kürzungsrecht, wenn der Vermieter die verbrauchsabhängige Abrechnung verletzt. Heizkosten sind die größte Einzelposition — und die häufigste Fehlerquelle.
CO₂-Kostenaufteilungsgesetz
Seit dem 1. Januar 2023 in Kraft: Vermieter müssen je nach Energie-Effizienz-Stufe des Gebäudes 0 bis 95 % der CO₂-Kosten selbst tragen. Bei sehr ineffizienten Altbauten zahlt der Vermieter 95 %, bei EH-55-Neubauten 0 %. Viele Abrechnungen ignorieren das Stufenmodell und legen 100 % auf den Mieter um — ein klarer Verstoß.
Welche Urteile sind besonders relevant?
Neben Gesetzen prägen Urteile des Bundesgerichtshofs (BGH) die Praxis. Wichtige Entscheidungen für die Abrechnungsprüfung sind:
- →BGH VIII ZR 295/15 — Formelle Mindestanforderungen an die Nebenkostenabrechnung: ohne Pflichtangaben unwirksam.
- →BGH VIII ZR 78/05 — Mieter darf Nachzahlung zurückbehalten, wenn der Vermieter Belegeinsicht verweigert.
- →BGH VIII ZR 340/17 — Wirtschaftlichkeitsgebot: Vermieter muss bei der Auswahl von Dienstleistern wirtschaftlich handeln; massive Überschreitungen des regionalen Durchschnitts sind unzulässig.
- →BGH VIII ZR 19/19 — Vorauszahlungen müssen exakt mit den tatsächlich geleisteten Beträgen übereinstimmen; Abweichungen sind Rechenfehler.
- →BGH VIII ZR 246/15 — Heizkosten-Aufteilung 50/50 statt 30/70 nur bei sachlicher Begründung zulässig.
Top 10 Fehler, die in 80 % der Abrechnungen stecken
Diese zehn Fehlerklassen tauchen in der überwiegenden Mehrzahl aller geprüften Abrechnungen auf. Die Detail-Analyse mit Beispielen, Urteilen und Erstattungspotenzial finden Sie in unserer Übersichtsseite zu typischen Nebenkostenabrechnungs-Fehlern.
| # | Fehler | Ø Schaden |
|---|---|---|
| 1 | Verwaltungskosten umgelegt | 30–120 € |
| 2 | Reparaturen als „kleinere Instandhaltung" deklariert | 50–200 € |
| 3 | Falscher Verteilerschlüssel angewandt | 5–30 % Abweichung |
| 4 | Heizkosten-Aufteilung 30/70 verletzt | 80–250 € |
| 5 | CO₂-Aufteilung ignoriert (100 % auf Mieter) | 40–180 € |
| 6 | Abrechnungsfrist § 556 BGB überschritten | Nachzahlung entfällt |
| 7 | Formfehler (fehlende Pflichtangaben) | Abrechnung unwirksam |
| 8 | 15 %-Kürzung bei fehlerhafter Verbrauchserfassung | 15 % der Heizkosten |
| 9 | Vorauszahlungen nicht korrekt verbucht | 5–50 € / Monat |
| 10 | Wirtschaftlichkeitsgebot verletzt (überteuerte Dienstleister) | 30–100 € |
Wenn die Prüfung Fehler findet — was Sie jetzt tun
Stellt der KI-Check Beanstandungen fest oder finden Sie selbst Auffälligkeiten — handeln Sie schnell. Es geht jetzt um Fristwahrung, klare Kommunikation und gegebenenfalls juristische Eskalation.
Widerspruch formell einlegen
Senden Sie binnen 12 Monaten ab Zugang einen schriftlichen Widerspruch per Einschreiben mit Rückschein. Begründen Sie jede Beanstandung mit Rechtsgrundlage. Unser Generator erstellt den Brief in 2 Minuten — mit allen Findings, Fristen und Belegeinsicht-Aufforderung.
Widerspruchs-Generator öffnen →Belegeinsicht anfordern
Nach § 259 BGB haben Sie das Recht, alle Originalbelege einzusehen — kostenlos. Verlangen Sie Rechnungen, Verträge, Wartungsprotokolle. Verweigert der Vermieter, dürfen Sie die Nachzahlung zurückbehalten (BGH VIII ZR 78/05). Die Aufforderung ist in unserer Mustervorlage enthalten.
Mustervorlage ansehen →Mieterverein oder Anwalt einschalten
Reagiert der Vermieter nicht oder weist den Widerspruch zurück, ist juristische Unterstützung sinnvoll. Mieterverein (60–120 €/Jahr) für laufende Mandatsbetreuung, Fachanwalt für Mietrecht (200–500 € Erstberatung) für komplexe Einzelfälle. Lena hilft Ihnen, die richtige Eskalationsstufe zu wählen.
Mit Lena weitergehen →Wichtig: Nachzahlung unter Vorbehalt leisten
Auch bei berechtigtem Widerspruch sollten Sie die geforderte Nachzahlung unter Vorbehalt überweisen, um eine fristlose Kündigung zu vermeiden (§ 543 Abs. 2 Nr. 3 BGB). Notieren Sie im Verwendungszweck „unter Vorbehalt, Nachzahlung Nebenkosten 2025, Rückforderung wegen Widerspruch vom [Datum]". So bleibt Ihr Rückforderungsanspruch erhalten.
Häufig gestellte Fragen zum Prüfen
Die wichtigsten Antworten rund um Prüfung, KI-Check, Fristen und Widerspruch — auf einen Blick.
Was kostet der KI-Check?
Wie lange dauert die Prüfung?
Was passiert mit meiner Abrechnung?
Bekomme ich einen Widerspruchsbrief?
Was wenn keine Fehler gefunden werden?
Wer prüft meine Abrechnung?
Funktioniert das bei allen Abrechnungen?
Wie hoch ist die durchschnittliche Erstattung?
Bis wann darf ich Widerspruch einlegen?
Ist mein Vermieter verpflichtet, mir Belegeinsicht zu geben?
Was ist der Unterschied zwischen BetrKV und HeizKV?
Lohnt sich der KI-Check oder reicht der Mieterverein?
Ist der KI-Check eine Alternative zu mineko.de?
Wer haftet, wenn die KI einen Fehler übersieht?
Kann ich auch Abrechnungen aus Vorjahren prüfen lassen?
Wer steckt hinter dem KI-Check?
Hinter dem KI-Check steht Lena — die Nebenkosten-KI von mein-nebenkostenrechner.de. Trainiert auf deutsches Mietrecht 2026, gepflegt von einem ERP-Consultant mit 10+ Jahren Branchenerfahrung. Vollständig DSGVO-konform, auf deutschen Servern.
Lena — Ihre Nebenkosten-KI
Mietrecht 2026 · BetrKV · HeizKV · BGB
Lena prüft Ihre Abrechnung nach den 17 Kostenarten der BetrKV, der Heizkostenverordnung (HeizKV) und den §§ 556 ff. BGB. Das Modell wurde auf tausenden realen Abrechnungen, BGH-Urteilen und aktuellen Verordnungen trainiert. Sie erklärt jedes Finding mit Rechtsgrundlage — verständlich, ohne Jurasprech.
- 16 Prüfpunkte nach BetrKV, HeizKV, BGB und CO2KostAufG
- Erstattungsschätzung in Euro pro Position
- Personalisierter Widerspruchsbrief als PDF
- Regionale Kostenvergleiche mit dem Betriebskostenspiegel
Datenschutz & Sicherheit
DSGVO · Hosting Deutschland · Auto-Löschung
Ihre Abrechnung verarbeiten wir ausschließlich für die Analyse. Die Übertragung erfolgt SSL-verschlüsselt, das Hosting liegt vollständig in deutschen Rechenzentren. Spätestens nach 24 Stunden wird das Upload-Original automatisch gelöscht. Keine Weitergabe an Dritte, keine Werbenutzung, kein Tracking-Verkauf.
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Der KI-Check ist eine automatisierte Analyse zur Orientierung und stellt keine Rechtsberatung im Sinne des RDG dar. Für eine rechtsverbindliche Beurteilung konsultieren Sie bitte einen Fachanwalt für Mietrecht.
Bereit, Ihre Abrechnung zu prüfen?
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