Ausgangslage
Das Elternhaus wurde geerbt und teilweise vermietet. Der Vermieter hatte keine Erfahrung mit Nebenkostenabrechnungen und überlegte, einen Steuerberater zu beauftragen — Angebot zwischen 150 und 200 €. Für eine einzige Abrechnung pro Jahr ist das teuer.
Die Hürden
Welche der 17 Kostenarten gelten überhaupt? Grundsteuer, Heizung, Wasser, Müll, Versicherung — klar. Aber wie ist es mit Schornsteinfeger, Wartung, Gartenpflege? Und welcher Verteilerschlüssel wann? Ohne Vorlage war das Startproblem größer als die eigentliche Rechnerei.
Die Lösung mit dem Nebenkostenrechner
Die Struktur des Rechners führt automatisch durch die relevanten Kostenarten. Pro Kostenart sind die zulässigen Verteilerschlüssel vorgeschlagen, bei Heizung greift automatisch die 50/70-Regel nach HeizKV. Ungültige Kostenarten wie Reparaturen oder Verwaltung werden aktiv als "nicht umlagefähig" markiert.
Ergebnis in Zahlen
Gesamtkosten 2.420 € für das Jahr. Die Einliegerwohnung mit 60 m² und 1 Person zahlt 47 €/Monat NK (Grundsteuer, Heizung, Wasser, Müll, Versicherung, Schornstein, Wartung). Vorauszahlung lag bei 50 €/Monat — Guthaben von 36 €. Das professionelle PDF war nach 5 Klicks exportiert.
Fazit
Statt 180 € für den Steuerberater nur 9,90 € für den PDF-Export. Die Abrechnung war rechtskonform — inklusive aller Pflichtangaben wie Abrechnungszeitraum, Gesamtkosten, Verteilerschlüssel und Einzelaufstellung. Für Einzel-Vermieter die günstigste seriöse Option.