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Durchschnittliche Betriebskosten, Vergleich mit Saarland und dem Bundesdurchschnitt. 180.000 Einwohner.
In Saarbrücken liegen die Nebenkosten mit durchschnittlich 2.48 Euro pro Quadratmeter und Monat leicht unter dem bundesweiten Durchschnitt von 2.51 Euro. Als Landeshauptstadt des Saarlandes verzeichnet die 180.000-Einwohner-Stadt zwar die höchsten Nebenkosten im Bundesland, bleibt aber im deutschlandweiten Vergleich moderat. Besonders die Heizkosten profitieren vom milden Klima im Saartal.
Heizung + Warmwasser
1,32 €
pro m²/Monat
Bund: 1,32 €
Wasser/Abwasser
0,29 €
pro m²/Monat
Bund: 0,29 €
Müllbeseitigung
0,16 €
pro m²/Monat
Bund: 0,16 €
Datenquelle
Die hier ausgewiesenen Durchschnittswerte beziehen sich auf DMB Betriebskostenspiegel Deutschland 2024 (2024) für Saarland (Bundesdurchschnitt — kein landesspezifischer Spiegel verfügbar). Lokale Abweichungen für Saarbrücken möglich. Quelle ansehen →
Die Nebenkosten Saarbrücken liegen trotz Großstadtstatus unter dem Bundesdurchschnitt, was mehrere Gründe hat. Das milde Klima im Saartal reduziert den Heizbedarf spürbar, was sich in niedrigeren Heizkosten von 1.08 Euro pro Quadratmeter widerspiegelt. Die Wasserkosten von 0.22 Euro und Müllgebühren von 0.19 Euro pro Quadratmeter bewegen sich im moderaten Bereich. Die effiziente Fernwärmeversorgung in zentralen Lagen trägt zusätzlich zur Kostendämpfung bei. Als Landeshauptstadt profitiert Saarbrücken von moderner Infrastruktur bei gleichzeitig überschaubarer Stadtgröße.
Saarbrücken hat als Landeshauptstadt die höchsten Nebenkosten im Saarland, liegt aber unter dem Bundesdurchschnitt. Das milde Klima im Saartal hält die Heizkosten moderat. Die Stadtwerke Saarbrücken bieten Fernwärme im Innenstadtbereich.
Erstellen Sie eine rechtssichere Nebenkostenabrechnung mit den aktuellen Durchschnittswerten für Saarbrücken.
Die Betriebskostenverordnung (§ 2 BetrKV) listet 17 umlagefähige Kostenarten auf. Nachfolgend die typischen Werte — für Saarbrücken konkret, wo Daten vorliegen, sonst der deutsche Durchschnittsbereich laut Betriebskostenspiegel.
Die Grundsteuer, die von der Gemeinde erhoben wird. Sie richtet sich nach dem Einheitswert des Grundstücks und dem Hebesatz der Gemeinde.
Typische Spanne: 0,01–0,04 €/m² Monat
Die Kosten der Wasserversorgung einschließlich Wassergeld, Grundgebühren, Kosten der Wasserzähler, Kosten der Berechnung und Aufteilung sowie Kosten der Wartung.
Typische Spanne: 0,02–0,05 €/m² Monat
Die Kosten der Entwässerung (Schmutz- und Niederschlagswasser) einschließlich der Gebühren für die Benutzung öffentlicher Entwässerungsanlagen.
Typische Spanne: 0,01–0,03 €/m² Monat
Die Kosten des Betriebs der zentralen Heizungsanlage einschließlich Brennstoffe (Gas, Öl, Pellets, Fernwärme), Betriebsstrom, Bedienung, Überwachung und Pflege der Anlage, Reinigung und Wartung, Messungen, Eichung und Berechnung.
Typische Spanne: 0,08–0,15 €/m² Monat
Die Kosten der zentralen Warmwasserversorgungsanlage einschließlich Brennstoffe, Betriebsstrom, Reinigung und Wartung, Wasserverbrauch und Wassererwärmung.
Typische Spanne: 0,02–0,04 €/m² Monat
Die Kosten der verbundenen Versorgung mit Heizung und Warmwasser, wenn die Kosten nicht getrennt erfasst werden können.
Typische Spanne: 0,08–0,18 €/m² Monat
Die Kosten des Betriebs des Personen- oder Lastenaufzugs einschließlich Betriebsstrom, Beaufsichtigung, Bedienung, Überwachung, Pflege und Reinigung, regelmäßige Prüfung und Notruf.
Typische Spanne: 0,01–0,02 €/m² Monat
Die Kosten der öffentlichen Straßenreinigung und des Winterdienstes, die von der Gemeinde erhoben werden oder durch Dritte entstehen.
Typische Spanne: 0,00–0,01 €/m² Monat
Die Kosten der Müllabfuhr, der Bereitstellung und Unterhaltung von Müllbehältern sowie ggf. des Betriebs von Müllkompressoren, Müllschluckern und ähnlichen Einrichtungen.
Typische Spanne: 0,01–0,03 €/m² Monat
Die Kosten der Säuberung der von den Bewohnern gemeinsam benutzten Gebäudeteile (Treppenhaus, Flure, Keller, Waschküche etc.) sowie die Kosten der Ungezieferbekämpfung.
Typische Spanne: 0,01–0,03 €/m² Monat
Die Kosten der Pflege gärtnerisch angelegter Flächen einschließlich der Erneuerung von Pflanzen und Gehölzen, der Pflege von Spielplätzen und der Zugänge zum Haus.
Typische Spanne: 0,00–0,02 €/m² Monat
Die Kosten der Stromversorgung für die Außenbeleuchtung und die Beleuchtung der von den Bewohnern gemeinsam benutzten Gebäudeteile (Treppenhaus, Flure, Keller).
Typische Spanne: 0,00–0,01 €/m² Monat
Die Kosten der regelmäßigen Prüfung und Reinigung der Schornsteine durch den Bezirksschornsteinfeger (Kehr- und Überprüfungsgebühren).
Typische Spanne: 0,00–0,01 €/m² Monat
Die Kosten der Versicherung des Gebäudes gegen Feuer, Sturm, Wasser, Elementarschäden sowie der Glasversicherung und der Haftpflichtversicherung für das Gebäude.
Typische Spanne: 0,01–0,02 €/m² Monat
Die Vergütung für den Hauswart, soweit sie nicht die Instandhaltung, Instandsetzung, Erneuerung, Schönheitsreparaturen oder die Hausverwaltung betrifft.
Typische Spanne: 0,01–0,03 €/m² Monat
Die Kosten des Betriebs der Gemeinschafts-Antennenanlage oder des Breitbandkabelanschlusses einschließlich Grundgebühren und Betriebsstrom. Seit 01.07.2024 nicht mehr umlagefähig (TKG-Novelle § 72 Abs. 1). Nur Altverträge mit Abrechnung bis 30.06.2024 dürfen noch umgelegt werden.
Typische Spanne: 0,00–0,02 €/m² Monat
Die Kosten des Betriebs der zur Wäschepflege eingerichteten Maschinen und Räume einschließlich Betriebsstrom, Wasserverbrauch und Instandhaltung der Geräte.
Typische Spanne: 0,00–0,01 €/m² Monat
Die laufenden Kosten für die jährliche Funktionsprüfung und Wartung von Rauchwarnmeldern nach DIN 14676. BGH VIII ZR 207/20: umlagefähig, sofern im Mietvertrag konkret als sonstige Betriebskosten benannt. Nicht umlagefähig: Anschaffungs- und Mietkosten der Geräte.
Typische Spanne: 0,00–0,01 €/m² Monat
Regelmäßige Wartung, Filterwechsel und Hygieneinspektion zentraler Lüftungs- oder Klimaanlagen (RLT) nach VDI 6022. Umlagefähig als sonstige Betriebskosten, wenn im Mietvertrag konkret benannt. Nicht umlagefähig: Reparaturen und Ersatzteile.
Typische Spanne: 0,01–0,02 €/m² Monat
Separate Wartungsverträge für die Aufzugsanlage (Wartungspauschale Aufzugsfirma, TÜV-Prüfung alle 2 Jahre). Ergänzt die Betriebskosten Aufzug (Nr. 7). Pflicht: Konkrete Benennung im Mietvertrag, sonst nicht umlagefähig.
Typische Spanne: 0,01–0,03 €/m² Monat
Wartungspauschalen, die nicht in den Heizkosten nach Nr. 4 enthalten sind: z.B. Schornsteinmessungen außerhalb des Pflichtbereichs, Wartung von Solarthermie-Anlagen, BHKW-Wartungsverträge.
Typische Spanne: 0,00–0,02 €/m² Monat
Wartung von Brandmeldeanlagen, Rauchabzugsanlagen und Feuerlöschern (DIN 14406-4: alle 2 Jahre Sichtprüfung). Inklusive Hydrantenprüfung. Umlagefähig nur bei konkreter Benennung im Mietvertrag.
Typische Spanne: 0,00–0,01 €/m² Monat
Regelmäßige Reinigung der Dachrinnen und Fallrohre. BGH VIII ZR 167/03: bei regelmäßigem Anfall umlagefähig. Nicht umlagefähig: einmalige Reinigung nach Sturmschäden.
Typische Spanne: 0,00–0,01 €/m² Monat
Pflichtprüfung auf Legionellen nach Trinkwasserverordnung (TrinkwV §14b) bei Großanlagen ab 400 Liter Speichervolumen oder 3 Liter Leitungsinhalt. Mindestens alle 3 Jahre. Vollständig umlagefähig (BGH VIII ZR 244/15).
Typische Spanne: 0,00–0,01 €/m² Monat
Jährliche Hauptinspektion von Spielplatzgeräten nach DIN EN 1176 (Betreiberpflicht). Plus quartalsweise Sichtprüfung. Umlagefähig nur, wenn der Spielplatz gemeinschaftlich genutzt wird und im Mietvertrag benannt.
Typische Spanne: 0,00–0,01 €/m² Monat
Regelmäßige Bestreifung durch einen Sicherheitsdienst, Concierge-Service oder Pförtner. Umlagefähig bei laufenden Verträgen mit Bewachungsunternehmen. Nicht umlagefähig: Einsätze nach konkreten Schadensereignissen.
Typische Spanne: 0,02–0,07 €/m² Monat
Wartung von elektrischen Garagentoren, Tiefgaragen-Schrankenanlagen und automatischen Einfahrtstoren (DGUV Vorschrift 17). Umlagefähig bei Gemeinschafts-Garagen.
Typische Spanne: 0,00–0,01 €/m² Monat
Wartung von Klingel-, Sprech-, Codeschloss- und elektronischen Schließanlagen. Inklusive Schlüsselverwaltung bei Generalschließsystemen. Umlagefähig als sonstige Betriebskosten.
Typische Spanne: 0,00–0,01 €/m² Monat
Wiederkehrende Prüfung der äußeren und inneren Blitzschutzanlage nach DIN EN 62305 (alle 1-4 Jahre je nach Gefährdungsklasse). Pflicht bei vielen Gebäuden mit erhöhtem Risiko.
Typische Spanne: 0,00–0,01 €/m² Monat
Wartung von Kohlenmonoxid-Warnmeldern in Bereichen mit gasbetriebenen Heizungen oder Garagen. Sicherheitsanforderung in einigen Bundesländern. Umlagefähig bei konkreter Benennung.
Typische Spanne: 0,00–0,01 €/m² Monat
Laufende Betriebs- und Wartungskosten von Gemeinschafts-Schwimmbad, Sauna oder Wellnessbereichen: Wasseraufbereitung, Reinigung, Heizung des Beckens, Hygieneprüfungen.
Typische Spanne: 0,01–0,05 €/m² Monat
Weitere im Mietvertrag konkret benannte Kostenarten nach § 2 Nr. 17 BetrKV, die nicht in den vorgenannten Kategorien erfasst sind. Pauschale "sonstige Kosten"-Klauseln im Mietvertrag sind nach BGH-Rechtsprechung unwirksam.
Konkrete Werte für Saarbrücken, wo Daten vorliegen — ansonsten Mittelwert aus der bundesweiten Spanne (Deutscher Mieterbund Betriebskostenspiegel). „k.A." bedeutet keine publizierten Vergleichswerte.
Kaltmiete
9,04 €
€/m² Monat
Warmmiete
11,65 €
€/m² Monat
Preis-Spanne
5,88–14,46 €
Kaltmiete €/m²
Saarbrücken ist trotz Landeshauptstadtstatus günstig — ein saarländischer Vorteil.
Stadtwerke Saarbrücken: Moderate Fernwärmepreise.
Der ZKE Saarbrücken hat faire Müllgebühren.
Am Rotenbühl und in St. Johann sind Nebenkosten etwas höher als in Malstatt.
Weitere Stadt-Inhalte rund um Miete, Nebenkosten und Vermietung in Saarbrücken.
Ortsübliche Vergleichsmiete in Saarbrücken — Kaltmiete, Warmmiete und Preisspanne mit Vergleich zum Landesschnitt.
Für Vermieter in Saarbrücken: BetrKV-konforme Abrechnung in 15 Minuten, mit PDF-Export pro Mieter — ohne Excel.
Die durchschnittlichen Nebenkosten in Saarbrücken betragen 2,48 €/m² pro Monat. Für eine 70-m²-Wohnung entspricht das etwa 174 € monatlich bzw. 2083 € pro Jahr. Laut DMB Betriebskostenspiegel Deutschland 2024 liegen die Heizkosten in Saarland bei 1,32 €/m², Wasserkosten bei 0,29 €/m² und Müllbeseitigung bei 0,16 €/m².
Die Nebenkosten in Saarbrücken liegen unter dem Bundesdurchschnitt von 2,67 €/m² (-7.1 %). Mieter profitieren hier von niedrigeren Kosten als im bundesweiten Mittel. Bei einer 70-m²-Wohnung spart man rund 160 € pro Jahr. Im Vergleich zum Landesdurchschnitt von Saarland (2,45 €/m²) liegen die Kosten 1.2 % darüber.
In Saarland fallen besonders die Heizkosten ins Gewicht: 1,32 €/m² in Saarbrücken gegenüber dem Bundesdurchschnitt von 1,32 €/m². Saarbrücken hat als Landeshauptstadt die höchsten Nebenkosten im Saarland, liegt aber unter dem Bundesdurchschnitt. Das milde Klima im Saartal hält die Heizkosten moderat. Die Stadtwerke Saarbrücken bieten Fernwärme im Innenstadtbereich.
In Saarbrücken lohnt sich eine Wohnung mit Fernwärmeanschluss besonders in den Innenstadtbereichen. Die Stadtwerke Saarbrücken betreiben ein effizientes Fernwärmenetz, das oft kostengünstiger ist als individuelle Gasheizungen. Du profitierst von stabilen Preisen ohne eigene Wartungskosten für Heizungsanlagen. Zudem ist Fernwärme umweltfreundlicher, da sie häufig aus Kraft-Wärme-Kopplung stammt. Die durchschnittlichen Heizkosten von 1.08 Euro pro Quadratmeter in Saarbrücken zeigen, dass die Energieversorgung insgesamt moderat ist. Allerdings solltest du bei Vertragsabschluss die konkreten Fernwärmetarife prüfen, da diese je nach Anbieter und Gebäude variieren können. In Außenbezirken ohne Fernwärmenetz sind moderne Gasheizungen eine gute Alternative.
Die Nebenkosten Saarbrücken liegen mit 2.48 Euro pro Quadratmeter unter dem Bundesdurchschnitt, obwohl es sich um eine Landeshauptstadt handelt. Der Hauptgrund ist das milde Klima im geschützten Saartal, das zu deutlich niedrigeren Heizkosten führt. Mit nur 1.08 Euro pro Quadratmeter für Heizung sparst du im Vergleich zu kälteren Regionen erheblich. Auch die kompakte Stadtgröße mit 180.000 Einwohnern hält die Infrastrukturkosten überschaubar. Die Wasser- und Müllgebühren von 0.22 bzw. 0.19 Euro pro Quadratmeter bewegen sich im moderaten Bereich. Zudem sorgt die effiziente Fernwärmeversorgung in zentralen Lagen für Kostenstabilität. Die Nähe zu Frankreich ermöglicht grenzüberschreitende Energiekooperationen, was zusätzlich preisdämpfend wirkt. Insgesamt bietet Saarbrücken ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis für Großstadtverhältnisse.
Vergleichen Sie Ihre Betriebskosten mit dem Durchschnitt — kostenlos und ohne Registrierung.
Zum Nebenkostenrechner →Städte mit vergleichbarer Einwohnerzahl — Nebenkosten im Vergleich.
Die für Saarland ausgewiesenen Durchschnittswerte (Heizung, Wasser, Müll u.a.) stammen aus dem DMB Betriebskostenspiegel Deutschland 2024 (Stand 2024). Da für Saarland kein landesspezifischer Betriebskostenspiegel veröffentlicht ist, werden die bundesweiten DMB-Werte als Orientierung verwendet.
Die hier gezeigten Stadt-Werte für Saarbrücken basieren auf eigenen Auswertungen lokaler kommunaler Gebühren (Müll, Abwasser, Grundsteuer-Hebesatz) und können vom Landesschnitt abweichen. Maßgeblich für die rechtliche Prüfung Ihrer Abrechnung ist die Betriebskostenverordnung (§ 2 BetrKV).
Heizkosten je Energieträger (Gas, Öl, Fernwärme, Wärmepumpe, Pellets): siehe co2online Heizspiegel. Bundesweite Übersicht aller Kostenarten: Betriebskostenspiegel.
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