Mietrendite
Verhältnis von Mieteinnahmen zum Kaufpreis – wichtigste Kennzahl für Immobilieninvestoren.
Die Mietrendite ist die zentrale Kennzahl für die Wirtschaftlichkeit einer Immobilieninvestition. Sie gibt an, wie viel Prozent des investierten Kapitals jährlich durch Mieteinnahmen erwirtschaftet werden.
Berechnungsarten
- Bruttomietrendite: (Jahresmiete ÷ Kaufpreis) × 100
- Nettomietrendite: ((Jahresmiete − Kosten) ÷ (Kaufpreis + Nebenkosten)) × 100
Beispiel
- Kaufpreis: 200.000 €, Nebenkosten: 25.000 €
- Jahresmiete: 9.600 € (800 €/Monat)
- Nicht umlagefähige Kosten: 2.400 €/Jahr
- Bruttomietrendite: 4,8 %
- Nettomietrendite: 3,2 %
Als Faustregel gilt: Eine Bruttomietrendite ab 4 % gilt als akzeptabel, ab 5 % als gut. In Großstädten liegen die Renditen oft unter 3 %, in B- und C-Lagen bei 5–7 %.
Verwandte Begriffe
Bruttomietrendite
Jahreskaltmiete geteilt durch Kaufpreis – einfache Kennzahl ohne Berücksichtigung von Kosten.
Nettomietrendite
Mietrendite nach Abzug aller nicht umlagefähigen Kosten – realistischerer Ertragskennwert.
Nettokaltmiete
Die reine Grundmiete ohne jegliche Betriebskosten — Basis für Mietspiegel und Mietpreisbremse.
Hausverwaltung
Professionelle Verwaltung von Mietobjekten – Kosten sind nicht auf Mieter umlagefähig.