Brennstoffzellenheizung
Hocheffiziente Heizung, die aus Wasserstoff oder Erdgas Strom und Wärme erzeugt.
Eine Brennstoffzellenheizung wandelt Wasserstoff (aus Erdgas gewonnen) in einem elektrochemischen Prozess direkt in Strom und Wärme um. Sie erreicht einen Gesamtwirkungsgrad von bis zu 95 %.
Funktionsweise
- Reformer spaltet Erdgas in Wasserstoff
- Brennstoffzelle erzeugt Strom (elektrochemisch, ohne Verbrennung)
- Abwärme wird für Heizung und Warmwasser genutzt
Vorteile
- Hoher elektrischer Wirkungsgrad (30–60 %)
- Leise und vibrationsarm
- Geringer CO₂-Ausstoß gegenüber konventioneller Technik
Kosten
- Anschaffung: 25.000–35.000 €
- KfW-Förderung möglich
- Wirtschaftlich vor allem bei hohem Stromeigenverbrauch
Brennstoffzellenheizungen eignen sich besonders für Einfamilienhäuser und kleine Mehrfamilienhäuser mit hohem Stromverbrauch.
Verwandte Begriffe
Kraft-Wärme-Kopplung (KWK)
Gleichzeitige Erzeugung von Strom und Wärme in einer Anlage – spart bis zu 40 % Primärenergie.
Blockheizkraftwerk (BHKW)
Anlage, die gleichzeitig Strom und Wärme erzeugt – hoher Gesamtwirkungsgrad von bis zu 90 %.
Gebäudeenergiegesetz (GEG)
Zentrales Gesetz für energetische Anforderungen an Gebäude – Heizungstauschpflicht ab 2024.
KfW-Förderung (Gebäude)
Zinsgünstige Kredite und Zuschüsse der KfW-Bank für energetische Sanierung und Neubau.