Blockheizkraftwerk (BHKW)
Anlage, die gleichzeitig Strom und Wärme erzeugt – hoher Gesamtwirkungsgrad von bis zu 90 %.
Ein Blockheizkraftwerk (BHKW) erzeugt nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung gleichzeitig Strom und Wärme. Der Gesamtwirkungsgrad liegt bei 85–95 %.
Funktionsweise
- Verbrennungsmotor (Gas, Öl, Biogas) treibt Generator an
- Stromerzeugung: Wird ins Hausnetz eingespeist oder ins Stromnetz
- Abwärme: Wird für Heizung und Warmwasser genutzt
Wirtschaftlichkeit
- Lohnt sich ab ca. 15–20 Wohneinheiten
- Stromvergütung nach KWK-Gesetz
- Einsparung durch Eigenstromnutzung
Umlagefähigkeit
- Wärmekosten: vollständig umlagefähig (Heizkosten)
- Der erzeugte Strom kann als Mieterstrom vergünstigt angeboten werden
BHKWs sind besonders effizient bei hohem und gleichmäßigem Wärmebedarf (z. B. Mehrfamilienhäuser, Schwimmbäder).
Verwandte Begriffe
Kraft-Wärme-Kopplung (KWK)
Gleichzeitige Erzeugung von Strom und Wärme in einer Anlage – spart bis zu 40 % Primärenergie.
Nahwärme
Wärmeversorgung mehrerer Gebäude über ein lokales Leitungsnetz – kleiner als Fernwärme.
Heizkosten
Kosten für die zentrale Beheizung des Gebäudes, die nach Heizkostenverordnung verbrauchsabhängig abzurechnen sind.
Photovoltaik-Mieterstrom
Solarstrom vom Dach direkt an die Mieter im Gebäude – vergünstigt und klimafreundlich.