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Durchschnittliche Betriebskosten, Vergleich mit Niedersachsen und dem Bundesdurchschnitt. 50.000 Einwohner.
In Goslar, der UNESCO-Welterbestadt am Harz, liegen die Nebenkosten bei durchschnittlich 2,55 Euro pro Quadratmeter und Monat – leicht über dem bundesweiten Durchschnitt von 2,51 Euro. Die Lage am Harzrand und das kühlere Klima führen zu etwas höheren Heizkosten von 1,10 Euro pro Quadratmeter. Insgesamt bewegen sich die Nebenkosten Goslar aber in einem moderaten Rahmen.
Heizung + Warmwasser
1,32 €
pro m²/Monat
Bund: 1,32 €
Wasser/Abwasser
0,29 €
pro m²/Monat
Bund: 0,29 €
Müllbeseitigung
0,16 €
pro m²/Monat
Bund: 0,16 €
Datenquelle
Die hier ausgewiesenen Durchschnittswerte beziehen sich auf DMB Betriebskostenspiegel Deutschland 2024 (2024) für Niedersachsen (Bundesdurchschnitt — kein landesspezifischer Spiegel verfügbar). Lokale Abweichungen für Goslar möglich. Quelle ansehen →
Die leicht überdurchschnittlichen Nebenkosten in Goslar erklären sich hauptsächlich durch die klimatischen Bedingungen am Harzrand. Die längere und intensivere Heizperiode im Vergleich zu Flachlandregionen schlägt sich in den Heizkosten nieder. Wasser- und Müllgebühren liegen mit 0,24 bzw. 0,22 Euro pro Quadratmeter im normalen Bereich. Die historische Bausubstanz in der Altstadt kann zusätzlich zu höheren Betriebskosten führen, wenn die Gebäude nicht energetisch saniert sind. Insgesamt bleiben die Nebenkosten aber im vertretbaren Rahmen.
Goslar am Harz ist UNESCO-Welterbestadt. Die Harzlage führt zu etwas höheren Heizkosten, die Nebenkosten sind insgesamt moderat.
Erstellen Sie eine rechtssichere Nebenkostenabrechnung mit den aktuellen Durchschnittswerten für Goslar.
Die Betriebskostenverordnung (§ 2 BetrKV) listet 17 umlagefähige Kostenarten auf. Nachfolgend die typischen Werte — für Goslar konkret, wo Daten vorliegen, sonst der deutsche Durchschnittsbereich laut Betriebskostenspiegel.
Die Grundsteuer, die von der Gemeinde erhoben wird. Sie richtet sich nach dem Einheitswert des Grundstücks und dem Hebesatz der Gemeinde.
Typische Spanne: 0,01–0,04 €/m² Monat
Die Kosten der Wasserversorgung einschließlich Wassergeld, Grundgebühren, Kosten der Wasserzähler, Kosten der Berechnung und Aufteilung sowie Kosten der Wartung.
Typische Spanne: 0,02–0,05 €/m² Monat
Die Kosten der Entwässerung (Schmutz- und Niederschlagswasser) einschließlich der Gebühren für die Benutzung öffentlicher Entwässerungsanlagen.
Typische Spanne: 0,01–0,03 €/m² Monat
Die Kosten des Betriebs der zentralen Heizungsanlage einschließlich Brennstoffe (Gas, Öl, Pellets, Fernwärme), Betriebsstrom, Bedienung, Überwachung und Pflege der Anlage, Reinigung und Wartung, Messungen, Eichung und Berechnung.
Typische Spanne: 0,08–0,15 €/m² Monat
Die Kosten der zentralen Warmwasserversorgungsanlage einschließlich Brennstoffe, Betriebsstrom, Reinigung und Wartung, Wasserverbrauch und Wassererwärmung.
Typische Spanne: 0,02–0,04 €/m² Monat
Die Kosten der verbundenen Versorgung mit Heizung und Warmwasser, wenn die Kosten nicht getrennt erfasst werden können.
Typische Spanne: 0,08–0,18 €/m² Monat
Die Kosten des Betriebs des Personen- oder Lastenaufzugs einschließlich Betriebsstrom, Beaufsichtigung, Bedienung, Überwachung, Pflege und Reinigung, regelmäßige Prüfung und Notruf.
Typische Spanne: 0,01–0,02 €/m² Monat
Die Kosten der öffentlichen Straßenreinigung und des Winterdienstes, die von der Gemeinde erhoben werden oder durch Dritte entstehen.
Typische Spanne: 0,00–0,01 €/m² Monat
Die Kosten der Müllabfuhr, der Bereitstellung und Unterhaltung von Müllbehältern sowie ggf. des Betriebs von Müllkompressoren, Müllschluckern und ähnlichen Einrichtungen.
Typische Spanne: 0,01–0,03 €/m² Monat
Die Kosten der Säuberung der von den Bewohnern gemeinsam benutzten Gebäudeteile (Treppenhaus, Flure, Keller, Waschküche etc.) sowie die Kosten der Ungezieferbekämpfung.
Typische Spanne: 0,01–0,03 €/m² Monat
Die Kosten der Pflege gärtnerisch angelegter Flächen einschließlich der Erneuerung von Pflanzen und Gehölzen, der Pflege von Spielplätzen und der Zugänge zum Haus.
Typische Spanne: 0,00–0,02 €/m² Monat
Die Kosten der Stromversorgung für die Außenbeleuchtung und die Beleuchtung der von den Bewohnern gemeinsam benutzten Gebäudeteile (Treppenhaus, Flure, Keller).
Typische Spanne: 0,00–0,01 €/m² Monat
Die Kosten der regelmäßigen Prüfung und Reinigung der Schornsteine durch den Bezirksschornsteinfeger (Kehr- und Überprüfungsgebühren).
Typische Spanne: 0,00–0,01 €/m² Monat
Die Kosten der Versicherung des Gebäudes gegen Feuer, Sturm, Wasser, Elementarschäden sowie der Glasversicherung und der Haftpflichtversicherung für das Gebäude.
Typische Spanne: 0,01–0,02 €/m² Monat
Die Vergütung für den Hauswart, soweit sie nicht die Instandhaltung, Instandsetzung, Erneuerung, Schönheitsreparaturen oder die Hausverwaltung betrifft.
Typische Spanne: 0,01–0,03 €/m² Monat
Die Kosten des Betriebs der Gemeinschafts-Antennenanlage oder des Breitbandkabelanschlusses einschließlich Grundgebühren und Betriebsstrom. Seit 01.07.2024 nicht mehr umlagefähig (TKG-Novelle § 72 Abs. 1). Nur Altverträge mit Abrechnung bis 30.06.2024 dürfen noch umgelegt werden.
Typische Spanne: 0,00–0,02 €/m² Monat
Die Kosten des Betriebs der zur Wäschepflege eingerichteten Maschinen und Räume einschließlich Betriebsstrom, Wasserverbrauch und Instandhaltung der Geräte.
Typische Spanne: 0,00–0,01 €/m² Monat
Die laufenden Kosten für die jährliche Funktionsprüfung und Wartung von Rauchwarnmeldern nach DIN 14676. BGH VIII ZR 207/20: umlagefähig, sofern im Mietvertrag konkret als sonstige Betriebskosten benannt. Nicht umlagefähig: Anschaffungs- und Mietkosten der Geräte.
Typische Spanne: 0,00–0,01 €/m² Monat
Regelmäßige Wartung, Filterwechsel und Hygieneinspektion zentraler Lüftungs- oder Klimaanlagen (RLT) nach VDI 6022. Umlagefähig als sonstige Betriebskosten, wenn im Mietvertrag konkret benannt. Nicht umlagefähig: Reparaturen und Ersatzteile.
Typische Spanne: 0,01–0,02 €/m² Monat
Separate Wartungsverträge für die Aufzugsanlage (Wartungspauschale Aufzugsfirma, TÜV-Prüfung alle 2 Jahre). Ergänzt die Betriebskosten Aufzug (Nr. 7). Pflicht: Konkrete Benennung im Mietvertrag, sonst nicht umlagefähig.
Typische Spanne: 0,01–0,03 €/m² Monat
Wartungspauschalen, die nicht in den Heizkosten nach Nr. 4 enthalten sind: z.B. Schornsteinmessungen außerhalb des Pflichtbereichs, Wartung von Solarthermie-Anlagen, BHKW-Wartungsverträge.
Typische Spanne: 0,00–0,02 €/m² Monat
Wartung von Brandmeldeanlagen, Rauchabzugsanlagen und Feuerlöschern (DIN 14406-4: alle 2 Jahre Sichtprüfung). Inklusive Hydrantenprüfung. Umlagefähig nur bei konkreter Benennung im Mietvertrag.
Typische Spanne: 0,00–0,01 €/m² Monat
Regelmäßige Reinigung der Dachrinnen und Fallrohre. BGH VIII ZR 167/03: bei regelmäßigem Anfall umlagefähig. Nicht umlagefähig: einmalige Reinigung nach Sturmschäden.
Typische Spanne: 0,00–0,01 €/m² Monat
Pflichtprüfung auf Legionellen nach Trinkwasserverordnung (TrinkwV §14b) bei Großanlagen ab 400 Liter Speichervolumen oder 3 Liter Leitungsinhalt. Mindestens alle 3 Jahre. Vollständig umlagefähig (BGH VIII ZR 244/15).
Typische Spanne: 0,00–0,01 €/m² Monat
Jährliche Hauptinspektion von Spielplatzgeräten nach DIN EN 1176 (Betreiberpflicht). Plus quartalsweise Sichtprüfung. Umlagefähig nur, wenn der Spielplatz gemeinschaftlich genutzt wird und im Mietvertrag benannt.
Typische Spanne: 0,00–0,01 €/m² Monat
Regelmäßige Bestreifung durch einen Sicherheitsdienst, Concierge-Service oder Pförtner. Umlagefähig bei laufenden Verträgen mit Bewachungsunternehmen. Nicht umlagefähig: Einsätze nach konkreten Schadensereignissen.
Typische Spanne: 0,02–0,07 €/m² Monat
Wartung von elektrischen Garagentoren, Tiefgaragen-Schrankenanlagen und automatischen Einfahrtstoren (DGUV Vorschrift 17). Umlagefähig bei Gemeinschafts-Garagen.
Typische Spanne: 0,00–0,01 €/m² Monat
Wartung von Klingel-, Sprech-, Codeschloss- und elektronischen Schließanlagen. Inklusive Schlüsselverwaltung bei Generalschließsystemen. Umlagefähig als sonstige Betriebskosten.
Typische Spanne: 0,00–0,01 €/m² Monat
Wiederkehrende Prüfung der äußeren und inneren Blitzschutzanlage nach DIN EN 62305 (alle 1-4 Jahre je nach Gefährdungsklasse). Pflicht bei vielen Gebäuden mit erhöhtem Risiko.
Typische Spanne: 0,00–0,01 €/m² Monat
Wartung von Kohlenmonoxid-Warnmeldern in Bereichen mit gasbetriebenen Heizungen oder Garagen. Sicherheitsanforderung in einigen Bundesländern. Umlagefähig bei konkreter Benennung.
Typische Spanne: 0,00–0,01 €/m² Monat
Laufende Betriebs- und Wartungskosten von Gemeinschafts-Schwimmbad, Sauna oder Wellnessbereichen: Wasseraufbereitung, Reinigung, Heizung des Beckens, Hygieneprüfungen.
Typische Spanne: 0,01–0,05 €/m² Monat
Weitere im Mietvertrag konkret benannte Kostenarten nach § 2 Nr. 17 BetrKV, die nicht in den vorgenannten Kategorien erfasst sind. Pauschale "sonstige Kosten"-Klauseln im Mietvertrag sind nach BGH-Rechtsprechung unwirksam.
Konkrete Werte für Goslar, wo Daten vorliegen — ansonsten Mittelwert aus der bundesweiten Spanne (Deutscher Mieterbund Betriebskostenspiegel). „k.A." bedeutet keine publizierten Vergleichswerte.
Kaltmiete
7,45 €
€/m² Monat
Warmmiete
9,92 €
€/m² Monat
Preis-Spanne
4,84–11,47 €
Kaltmiete €/m²
In Goslar gilt derzeit keine Mietpreisbremse, da die Stadt nicht zu den angespannten Wohnungsmärkten in Niedersachsen zählt. Der Wohnungsmarkt ist vergleichsweise entspannt, und die Mietpreisentwicklung verläuft moderat. Mieter profitieren von einem ausgewogenen Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage.
Rechtsgrundlage: § 556d BGB (Mietpreisbremse), § 558 BGB (Kappungsgrenze). Gültig bis 31.12.2029.
Die Harzlage führt zu kälteren Wintern — Heizkosten einplanen.
In der historischen Altstadt können Heizkosten durch alte Bausubstanz höher sein.
Die Stadtwerke Goslar bieten verschiedene Energietarife.
Weitere Stadt-Inhalte rund um Miete, Nebenkosten und Vermietung in Goslar.
Die durchschnittlichen Nebenkosten in Goslar betragen 2,55 €/m² pro Monat. Für eine 70-m²-Wohnung entspricht das etwa 179 € monatlich bzw. 2142 € pro Jahr. Laut DMB Betriebskostenspiegel Deutschland 2024 liegen die Heizkosten in Niedersachsen bei 1,32 €/m², Wasserkosten bei 0,29 €/m² und Müllbeseitigung bei 0,16 €/m².
Die Nebenkosten in Goslar liegen unter dem Bundesdurchschnitt von 2,67 €/m² (-4.5 %). Mieter profitieren hier von niedrigeren Kosten als im bundesweiten Mittel. Bei einer 70-m²-Wohnung spart man rund 101 € pro Jahr. Im Vergleich zum Landesdurchschnitt von Niedersachsen (2,58 €/m²) liegen die Kosten 1.2 % darunter.
In Niedersachsen fallen besonders die Heizkosten ins Gewicht: 1,32 €/m² in Goslar gegenüber dem Bundesdurchschnitt von 1,32 €/m². Goslar am Harz ist UNESCO-Welterbestadt. Die Harzlage führt zu etwas höheren Heizkosten, die Nebenkosten sind insgesamt moderat.
Die höheren Heizkosten in Goslar resultieren direkt aus der Lage am Harzrand. Die Stadt liegt auf etwa 255 Metern Höhe, was zu einem kühleren Klima und längeren Heizperioden führt. Während in Flachlandregionen Niedersachsens die Heizung oft von Oktober bis April läuft, beginnt die Heizsaison in Goslar häufig früher und endet später. Die durchschnittlichen Heizkosten von 1,10 Euro pro Quadratmeter spiegeln diese klimatischen Besonderheiten wider. Besonders in der historischen Altstadt mit ihren denkmalgeschützten Fachwerkhäusern können die Heizkosten noch höher ausfallen, wenn keine energetische Sanierung möglich war. Moderne Neubauten oder sanierte Gebäude mit guter Dämmung können diese Mehrkosten jedoch deutlich reduzieren.
Der UNESCO-Welterbe-Status der Goslarer Altstadt hat indirekte Auswirkungen auf die Nebenkosten. Viele historische Gebäude stehen unter Denkmalschutz, was energetische Sanierungsmaßnahmen einschränkt oder verteuert. Moderne Isolierungen oder der Austausch historischer Fenster sind oft nur begrenzt möglich, was zu höheren Heizkosten führen kann. Gleichzeitig profitieren Eigentümer teilweise von Förderprogrammen für denkmalgerechte Sanierungen, die langfristig auch Mietern zugutekommen können. In moderneren Stadtteilen außerhalb des Welterbe-Bereichs sind die Nebenkosten tendenziell niedriger, da hier zeitgemäße Baustandards gelten. Wer in der Altstadt wohnen möchte, sollte mit etwas höheren Betriebskosten rechnen, erhält dafür aber ein einzigartiges Wohnumfeld mit historischem Charme.
Vergleichen Sie Ihre Betriebskosten mit dem Durchschnitt — kostenlos und ohne Registrierung.
Zum Nebenkostenrechner →Hannover
2,55 €
pro m²
Braunschweig
2,52 €
pro m²
Oldenburg
2,48 €
pro m²
Osnabrück
2,50 €
pro m²
Wolfsburg
2,55 €
pro m²
Göttingen
2,52 €
pro m²
Salzgitter
2,38 €
pro m²
Hildesheim
2,46 €
pro m²
Wolfenbüttel
2,52 €
pro m²
Celle
2,55 €
pro m²
Lüneburg
2,62 €
pro m²
Stade
2,58 €
pro m²
Cuxhaven
2,55 €
pro m²
Emden
2,55 €
pro m²
Aurich
2,50 €
pro m²
Leer
2,50 €
pro m²
Wilhelmshaven
2,55 €
pro m²
Delmenhorst
2,56 €
pro m²
Lingen
2,50 €
pro m²
Nordhorn
2,48 €
pro m²
Hameln
2,55 €
pro m²
Langenhagen
2,62 €
pro m²
Neuenkirchen
2,53 €
pro m²
Garbsen
2,48 €
pro m²
Städte mit vergleichbarer Einwohnerzahl — Nebenkosten im Vergleich.
Die für Niedersachsen ausgewiesenen Durchschnittswerte (Heizung, Wasser, Müll u.a.) stammen aus dem DMB Betriebskostenspiegel Deutschland 2024 (Stand 2024). Da für Niedersachsen kein landesspezifischer Betriebskostenspiegel veröffentlicht ist, werden die bundesweiten DMB-Werte als Orientierung verwendet.
Die hier gezeigten Stadt-Werte für Goslar basieren auf eigenen Auswertungen lokaler kommunaler Gebühren (Müll, Abwasser, Grundsteuer-Hebesatz) und können vom Landesschnitt abweichen. Maßgeblich für die rechtliche Prüfung Ihrer Abrechnung ist die Betriebskostenverordnung (§ 2 BetrKV).
Heizkosten je Energieträger (Gas, Öl, Fernwärme, Wärmepumpe, Pellets): siehe co2online Heizspiegel. Bundesweite Übersicht aller Kostenarten: Betriebskostenspiegel.
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