Wasserhärte
Kalkgehalt des Trinkwassers – beeinflusst Energieverbrauch und Wartungskosten der Heizung.
Die Wasserhärte beschreibt den Gehalt an Calcium- und Magnesiumionen im Wasser. Hartes Wasser führt zu Kalkablagerungen in Rohren, Heizungsanlagen und Warmwasserbereitern.
Härtebereiche
- Weich: unter 8,4 °dH (1,5 mmol/l)
- Mittel: 8,4–14 °dH (1,5–2,5 mmol/l)
- Hart: über 14 °dH (über 2,5 mmol/l)
Auswirkungen auf Nebenkosten
- Heizkosten: 1 mm Kalkschicht erhöht den Energieverbrauch um ca. 10 %
- Wartungskosten: Häufigere Entkalkung von Heizungsanlagen
- Lebensdauer: Geringere Lebensdauer von Warmwasserbereitern und Armaturen
Bei sehr hartem Wasser kann eine Enthärtungsanlage sinnvoll sein. Die Kosten dafür sind als Betriebskosten der Wasserversorgung umlagefähig. Die Wasserhärte kann beim lokalen Wasserversorger erfragt werden.
Verwandte Begriffe
Wasserversorgung
Kosten für die Bereitstellung von Frischwasser, einschließlich Grundgebühren und Verbrauchskosten.
Warmwasser
Kosten für die zentrale Warmwasserversorgung, ebenfalls verbrauchsabhängig nach HeizkostenV abzurechnen.
Trinkwasser
Wasser in Lebensmittelqualität – unterliegt der Trinkwasserverordnung und regelmäßigen Prüfungen.
Heizkosten
Kosten für die zentrale Beheizung des Gebäudes, die nach Heizkostenverordnung verbrauchsabhängig abzurechnen sind.