Wärmedämmung
Dämmmaterial an Fassade, Dach und Keller zur Reduzierung von Wärmeverlusten und Heizkosten.
Wärmedämmung bezeichnet die Anbringung von Dämmmaterial an der Gebäudehülle (Fassade, Dach, Kellerdecke), um Wärmeverluste zu reduzieren und den Heizenergieverbrauch zu senken.
Wirkung
- Fassadendämmung kann Wärmeverluste um 30–40 % reduzieren
- Dachdämmung: 15–20 % Einsparung
- Kellerdeckendämmung: 5–10 % Einsparung
Auswirkung auf Mieter
- Heizkosten sinken durch geringeren Verbrauch
- Modernisierungsumlage von 8 % jährlich auf die Miete
- Verbesserte CO2-Kostenaufteilung
Die Wärmedämmung ist eine Modernisierungsmaßnahme. Während der Bauphase kann der Mieter Anspruch auf Mietminderung haben, danach kann der Vermieter die Miete erhöhen.
Verwandte Begriffe
Energetische Sanierung
Bauliche Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz eines Gebäudes — senkt langfristig Heizkosten.
Modernisierung
Bauliche Maßnahmen zur Verbesserung der Mietsache — Kosten können teilweise auf die Miete umgelegt werden.
Heizkosten
Kosten für die zentrale Beheizung des Gebäudes, die nach Heizkostenverordnung verbrauchsabhängig abzurechnen sind.
Energieausweis
Dokument, das die Energieeffizienz eines Gebäudes bewertet — Pflicht bei Vermietung und Verkauf.