Fluktuation (Mieterwechsel)
Häufigkeit der Mieterwechsel in einem Objekt – verursacht Kosten und Leerstand.
Fluktuation bezeichnet die Häufigkeit von Mieterwechseln in einer Immobilie oder einem Portfolio. Eine hohe Fluktuation verursacht erhebliche Kosten für den Vermieter.
Kosten eines Mieterwechsels
- Leerstand: 1–3 Monate Mietausfall (Durchschnitt)
- Renovierung: 1.000–5.000 € je nach Zustand
- Maklerprovision: Seit 2015 Bestellerprinzip (Vermieter zahlt bei Beauftragung)
- Verwaltungsaufwand: Abnahme, Neuvermietung, Vertragsgestaltung
Typische Fluktuationsraten
- 5–8 %: Gering (stabile Mieterschaft)
- 8–12 %: Normal
- Über 12 %: Hoch (mögliche Problemanzeichen)
Maßnahmen zur Reduzierung: faire Miethöhe, schnelle Mängelbeseitigung, gute Kommunikation, regelmäßige Instandhaltung. Langfristige Mieter sind für Vermieter wirtschaftlich vorteilhafter.
Verwandte Begriffe
Leerstandsquote
Anteil der leerstehenden Wohnungen am Gesamtbestand – wichtiger Indikator für den Wohnungsmarkt.
Mietrendite
Verhältnis von Mieteinnahmen zum Kaufpreis – wichtigste Kennzahl für Immobilieninvestoren.
Hausverwaltung
Professionelle Verwaltung von Mietobjekten – Kosten sind nicht auf Mieter umlagefähig.
Wohnungsübergabe
Formelle Übergabe der Wohnung bei Ein- oder Auszug – Zustand wird dokumentiert.