Fassadendämmung
Wärmedämmung der Außenwände – reduziert Heizkosten um bis zu 25 % und ist als Modernisierung umlagefähig.
Die Fassadendämmung ist eine der wirksamsten energetischen Sanierungsmaßnahmen. Sie reduziert die Wärmeverluste über die Außenwände erheblich und senkt den Heizenergiebedarf um bis zu 25 %.
Dämmverfahren
- WDVS (Wärmedämmverbundsystem): Häufigste Methode, Kosten 80–200 €/m²
- Vorhangfassade: Hinterlüftete Konstruktion, höhere Kosten aber langlebiger
- Kerndämmung: Füllung des Hohlraums bei zweischaligem Mauerwerk, kostengünstig
- Innendämmung: Wenn Außendämmung nicht möglich (Denkmalschutz)
Umlagefähigkeit
Die Kosten einer Fassadendämmung können als Modernisierungskosten mit 8 % jährlich auf die Miete umgelegt werden (§ 559 BGB). Abzüglich eines angemessenen Anteils für fiktiven Erhaltungsaufwand und erhaltener Fördermittel.
Verwandte Begriffe
Wärmedämmung
Dämmmaterial an Fassade, Dach und Keller zur Reduzierung von Wärmeverlusten und Heizkosten.
Energetische Sanierung
Bauliche Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz eines Gebäudes — senkt langfristig Heizkosten.
Mieterhöhung nach Modernisierung
Vermieter darf bis zu 8 % der Modernisierungskosten jährlich auf die Miete umlegen (§ 559 BGB).
Fensteraustausch
Modernisierung durch Einbau neuer Fenster – verbessert Dämmung und kann auf die Miete umgelegt werden.