Etagenheizung
Dezentrale Heizung in jeder Wohnung (Gastherme) — Mieter trägt Heizkosten direkt.
Eine Etagenheizung (auch Wohnungsheizung) ist eine dezentrale Heizungsanlage, bei der jede Wohnung einen eigenen Wärmeerzeuger hat — typischerweise eine Gastherme oder einen Durchlauferhitzer.
Kostenregelung
- Mieter hat eigenen Gasvertrag und zahlt direkt an den Versorger
- Keine Umlage über die Betriebskostenabrechnung
- Wartungskosten können als Betriebskosten umgelegt werden
Unterschied zur Zentralheizung
- Heizkostenverordnung gilt nicht bei Etagenheizung
- Kein Verteilerschlüssel erforderlich
- Mieter hat volle Kostentransparenz
Die Wartung der Gastherme (jährliche Inspektion) kann im Mietvertrag dem Mieter oder als Betriebskosten dem Vermieter zugeordnet werden.
Verwandte Begriffe
Zentralheizung
Heizungsanlage, die von einem zentralen Wärmeerzeuger aus das gesamte Gebäude mit Wärme versorgt.
Heizkosten
Kosten für die zentrale Beheizung des Gebäudes, die nach Heizkostenverordnung verbrauchsabhängig abzurechnen sind.
Gaspreis
Preis pro Kilowattstunde Erdgas — unterliegt Marktschwankungen und staatlicher Regulierung.
Heizkostenverordnung (HeizkostenV)
Verordnung, die die verbrauchsabhängige Abrechnung von Heiz- und Warmwasserkosten vorschreibt.