§ 553 BGB
Regelt den Anspruch des Mieters auf Erlaubnis, einen Teil der Wohnung einem Dritten zu überlassen, wenn ein berechtigtes Interesse entsteht.
§ 553 BGB gibt dem Mieter einen Anspruch auf Erlaubnis zur Untervermietung eines Teils seines Wohnraums, wenn nach Abschluss des Mietvertrags ein berechtigtes Interesse daran entsteht (Abs. 1 Satz 1). Der Mieter muss die Erlaubnis vom Vermieter verlangen und sein Interesse darlegen. Die Vorschrift gilt nach ihrem Wortlaut nur für die Überlassung eines Teils des Wohnraums.
Der Vermieter darf die Erlaubnis verweigern, wenn in der Person des Dritten ein wichtiger Grund vorliegt, der Wohnraum übermäßig belegt würde oder ihm die Überlassung aus sonstigen Gründen nicht zugemutet werden kann (Abs. 1 Satz 2). Ist ihm die Überlassung nur bei einer angemessenen Erhöhung der Miete zuzumuten, kann er die Erlaubnis davon abhängig machen, dass der Mieter einer solchen Erhöhung zustimmt (Abs. 2). Abweichende Vereinbarungen zum Nachteil des Mieters sind unwirksam (Abs. 3).
Wer ohne Erlaubnis untervermietet, riskiert eine fristlose Kündigung wegen unbefugter Überlassung an einen Dritten (§ 543 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 BGB), in der Regel erst nach erfolgloser Abmahnung. Gesetzestext: gesetze-im-internet.de.
Transparenz-Hinweis: Dieser Eintrag wurde mit Unterstützung von KI erstellt. Stand: 09.05.2026. Maßgeblich ist der jeweils aktuelle Gesetzestext; keine Rechtsberatung.
Verwandte Begriffe
Untervermietung
Weitervermietung der Mietwohnung (oder Teilen davon) an Dritte – erfordert Erlaubnis des Vermieters.
Mietvertrag
Vertragliche Grundlage für das Mietverhältnis — muss die Betriebskostenumlage ausdrücklich regeln.
Fristlose Kündigung
Außerordentliche Kündigung ohne Einhaltung einer Frist – nur bei schwerwiegendem Grund zulässig.
§ 543 BGB
Regelt die fristlose Kündigung des Mietverhältnisses bei wichtigem Grund durch Vermieter oder Mieter.
Ordentliche Kündigung
Fristgerechte Kündigung des Mietverhältnisses unter Einhaltung der gesetzlichen Fristen.