§ 535 BGB
Zentrale Vorschrift des Mietrechts, die die Hauptpflichten von Vermieter und Mieter definiert.
§ 535 BGB bildet die Grundnorm des deutschen Mietrechts und definiert den Mietvertrag als gegenseitigen Vertrag. Der Vermieter ist verpflichtet, dem Mieter die Mietsache in gebrauchsfähigem Zustand zu überlassen und während der Mietzeit zu erhalten. Im Gegenzug muss der Mieter die vereinbarte Miete zahlen.
Die Vorschrift umfasst auch die Pflicht des Vermieters, dem Mieter den vertragsgemäßen Gebrauch zu gewähren. Dies schließt die Beseitigung von Mängeln ein, die den Gebrauch beeinträchtigen. Außerdem hat der Vermieter die auf der Mietsache ruhenden Lasten zu tragen; dass der Mieter Betriebskosten übernimmt, bedarf einer Vereinbarung (§ 556 Abs. 1 BGB). Die Rückgabe der Mietsache bei Vertragsende regelt § 546 BGB.
§ 535 BGB ist die Grundnorm des Mietvertrags; auf ihr bauen weitere Vorschriften auf, etwa § 536 BGB (Mietminderung bei Mängeln) und § 536a BGB (Schadensersatz bei Mängeln). Der vollständige Gesetzestext ist unter gesetze-im-internet.de einsehbar.
Transparenz-Hinweis: Dieser Eintrag wurde mit Unterstützung von KI erstellt. Stand: 09.05.2026. Maßgeblich ist der jeweils aktuelle Gesetzestext; keine Rechtsberatung.
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Verwandte Begriffe
Mietvertrag
Vertragliche Grundlage für das Mietverhältnis — muss die Betriebskostenumlage ausdrücklich regeln.
Mietminderung
Recht des Mieters, die Miete bei Mängeln der Wohnung anteilig zu kürzen (§ 536 BGB).
Instandhaltung
Erhaltung des vertragsgemäßen Zustands der Mietsache — Pflicht des Vermieters, keine Betriebskosten.
§ 536 BGB
Regelt die Mietminderung: Bei einem Mangel, der die Tauglichkeit der Mietsache aufhebt oder mindert, ist die Miete kraft Gesetzes herabgesetzt.
Mängelbeseitigung
Pflicht des Vermieters, gemeldete Wohnungsmängel innerhalb angemessener Frist zu beheben.